Hatte hier ja schon mehrfach meine Befürchtungen geäußert, daß die Zahlen zum Q.3 enttäuschen dürften. Zum einen hat man ja schon die negativen Dinge zu der Branche vom Konkurrenten Kion immer wieder gehört und zum anderen ist mir Jungheinrich schon bei den Hj.1 Zahlen aufgefallen mit einem Trend zu schwächeren Margen. Das schwierigere Umfeld, die weiterhin inflationsgetriebenen Kosten ( die man nicht hinreichend durch Preiserhöhungen an Kunden weitergeben kann) haben die Margen dann noch weiter nach unten gedrückt. Ich schätze da wird es auch in Q.4 nicht viel besser werden. Bleibt die Frage wie lange sich das Elend in 2024 hineinziehen wird. Denn auch wenn vielleicht der Kurs nicht mehr viel nach unten fallen sollte, so ist halt doch die Frage wie lange man dann in der Tiefebene bleibt. Wenn man vielleicht erst wieder Aussagen zu einer Verbesserungen nach den Q.1 24 Zahlen hören würde, dann könnte die Aktie hier erstmal einen längeren Winterschlaf hinlegen bis zum Frühlingsbeginn
Höhere Kosten drücken Ergebnis von Jungheinrich - Wachstum abgeschwächt https://www.ariva.de/news/...rcken-ergebnis-von-jungheinrich-11047356 "...Die Geschäfte des Gabelstapler-Herstellers Jungheinrich haben sich im dritten Quartal abgeschwächt.... In den ersten sechs Monaten hatten die Wachstumsraten noch deutlich höher gelegen...Im dritten Quartal stieg der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp fünf Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Die Nachfrage blieb damit laut Jefferies-Analyst Lucas Ferhani wie schon bei Jungheinrichs Konkurrenten Kion hinter den Erwartungen zurück. ..Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) für die Berichtsmonate Juli bis September ging wegen höherer Kosten im Jahresvergleich um ein Prozent zurück auf 103 Millionen Euro. ..Die operative Marge (Ebit-Marge) betrug im dritten Jahresviertel 7,6 Prozent nach 8,7 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Profitabilität im ersten Halbjahr lag bei 8,9 Prozent ...Gestiegene Personal- und Materialkosten versuchte Jungheinrich in den vergangenen Monaten, durch höhere Verkaufspreise seiner Stapler und Logistiksysteme auszugleichen. Allerdings mutmaßten Analysten, dass die Hamburger angesichts der schleppenden Konjunktur und der damit einhergehenden schwächelnden Nachfrage auch einige Preisnachlässe gegeben haben dürften..."
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