Inside: Siemens
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neuester Beitrag: 15.04.26 18:09
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| eröffnet am: | 21.09.07 08:19 von: | EinsamerSamariter | Anzahl Beiträge: | 1079 |
| neuester Beitrag: | 15.04.26 18:09 von: | MrTrillion3 | Leser gesamt: | 858777 |
| davon Heute: | 173 | |||
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In den Tiefen des Siemens-Sumpfs
Bei Siemens sollen erste Ergebnisse einer internen Kontrolle durch Anti-Korruptions-Spezialisten vorliegen. Die Prüfer gehen angeblich von fragwürdigen Transaktionen in Milliardenhöhe aus. Offiziell genannt waren bisher dubiose Investitionen von 420 Millionen Euro.
Der Siemenskonzern in MünchenZehn Monate nach Beginn des Schmiergeldskandals bei Siemens gibt es intern offenbar erste Prüfergebnisse, die dem Aufsichtsrat in München präsentiert wurden. Das berichtet die „Süddeutscher Zeitung“ vom Freitag.
De US-Anwaltskanzlei Debevoise, die Siemens im Auftrag des Aufsichtsrats durchleuchtet, sei allein in der Telekommunikationssparte (Com) auf dubiose Zahlungen in Höhe von 1,16 Milliarden Euro gestoßen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Konzernkreise. Die Zahlungen erstreckten sich auf den Zeitraum von 1995 bis 2006.Die US-Anwälte hätten in der Kraftwerkssparte bereits schwarze Kassen entdeckt, die mit fast 300 Millionen Euro gefüllt waren. Insgesamt habe Debevoise damit bislang fragwürdige Transaktionen über fast 1,5 Milliarden Euro entdeckt.
Siemens hält sich bedeckt
Ein Siemens-Sprecher wollte den Bericht am Donnerstagabend nicht kommentieren. „Die internen Untersuchungen laufen noch.“ Der Konzern hatte bereits darauf hingewiesen, dass die Summe der dubiosen Zahlungen deutlich höher liegen könnte als die bisher offiziell genannten 420 Millionen Euro.
Quelle: flf/dpa/ddp
¡hasta pronto!
Einsamer Samariter
https://www.finanznachrichten.de/...ind-die-zahlen-so-schwach-486.htm
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| Boardmail an "Highländer49" |
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Wertpapier:
Siemens AG |
Momentan sind Qartalszahlen halt russisches Roulette für Anleger. Kann gut gehen, aber wenn die Algos ein Haar in der Suppe finden dann kriegt man als Aktionär die Kugel in den Kopf.
Würde erstmal die Finger von Siemens lassen.
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| Boardmail an "Mister86" |
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Wertpapier:
Siemens AG |
Siemens dürfte stark ins neue Geschäftsjahr starten. Doch nicht das Quartal steht im Fokus, sondern ein strategischer Schritt mit Milliardenwirkung. Darauf achten Anleger jetzt besonders.
Lesen Sie den ganzen Artikel: Warum Anleger 2026 bei Siemens genauer hinschauen sollten als sonst
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| Boardmail an "ARIVA.DE" |
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Wertpapier:
Siemens AG |
Nvidia hat angekündigt, eine Reihe von KI-Modellen und -Werkzeugen zu entwickeln, die die Entwicklung autonomer Fahrzeuge beschleunigen und eine neue Generation von Robotern ermöglichen sollen. Ziel ist es, die Reichweite der eigenen Technologie weiter auszudehnen.
Laut Konzernchef Jensen Huang arbeitet Nvidia mit der deutschen Siemens AG zusammen, um KI in weitere Bereiche der physischen Welt zu bringen.
Laut Nvidia können potenzielle Nutzer das Modell Alpamayo selbst weitertrainieren. Das kostenfreie Angebot zielt darauf ab, Fahrzeuge hervorzubringen, die auch in unerwarteten Situationen, etwa bei einem Ausfall der Ampelanlage, eigenständig Lösungen finden können.
Ein bordeigener Computer im Fahrzeug analysiert dabei Eingaben – etwa von Kameras und weiteren Sensoren –, zerlegt diese Informationen in einzelne Schritte und entwickelt daraus eigenständige Handlungsoptionen. Nvidia knüpft hier an die bestehende Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz an, mit dem Ziel, Fahrzeuge zu schaffen, die auf Autobahnen freihändig fahren und auch eigenständig durch Städte navigieren können.
Im ersten Quartal werde das erste Auto mit Nvidia-Technologie in den USA auf den Straßen sein, kündigte Huang an. Im zweiten Quartal werde Europa folgen. Im zweiten Halbjahr soll Asien hinzukommen.
“Wir stellen uns vor, dass eines Tages eine Milliarde Autos auf den Straßen allesamt autonom sein werden”, sagte Huang.
Quelle: https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/...-machen/ar-AA1TEJhs
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| Boardmail an "wokri" |
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Wertpapier:
Siemens AG |
https://www.finanznachrichten.de/...aktie-das-ist-hier-ratsam-486.htm
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| Boardmail an "Highländer49" |
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https://assets.new.siemens.com/siemens/assets/api/...s-release-de.pdf
Hat das Ergebnis Eure Erwartungen erfüllt?
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| Boardmail an "Highländer49" |
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Wertpapier:
Siemens AG |
Der Technologiekonzern Siemens hat nach einem unerwartet starken ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 seinen Ergebnisausblick angehoben.
Lesen Sie den ganzen Artikel: Siemens überrascht mit Gewinnsprung und erhöht Prognose für 2026
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| Boardmail an "ARIVA.DE" |
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Siemens AG |
https://www.sharedeals.de/siemens-aktie-ist-nun-der-weg-frei-zu-300-e/
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| Boardmail an "Highländer49" |
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| Boardmail an "q132" |
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| Boardmail an "q132" |
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| Boardmail an "ICE1000" |
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| Boardmail an "crunch time" |
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M.E. eine Übertreibung; ich nehme Vorschuss und reinvestiere die Dividende gleich wieder.
234,50
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| Boardmail an "ExcessCash" |
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Siemens AG |
Zum einen ist es nicht ungewöhlich, daß Aktien nach einer HV erst einmal neben dem ex Div Abschlag eine weitere Korrektur sehen (besonders wenn die bis zur HV hoch gestiegen sind), zum anderen herrscht halt weiter die KI Angst vor bei allen Firmen die nennenswert mit Software ihr Geld verdienen. Und da hat Siemens sie letzten Jahre auch deutlich Gewicht zugelegt was die Software-Geschäfte betrifft. Entsprechend steckt man jetzt mit den ganzen anderen Aktien aus dem Software-Bereich im Sog nach unten Zur Erinnerung der Artikel aus dem Aktionär von letzter Woche:
Siemens - DAX Verlierer - Das steckt dahinter - https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...-dahinter-20394891.html " Roter Bildschirm beim DAX, Siemens ganz unten. Und das ohne Gewinnwarnung oder ähnlich dramatische, konkrete Neuigkeiten. Der Grund liegt offensichtlich woanders – und hat mit etwas zu tun, das schon in den USA für Abwärtsdruck auf die Kurse gesorgt hat. Am Markt läuft gerade eine Korrektur bei Software-Aktien. Anleger sind nicht mehr bereit, hohe Multiples zu zahlen wie noch zu Jahresbeginn. Siemens trifft das, weil ein relevanter Teil der Story eben nicht nur klassische Industrie ist, sondern Software. Morgan Stanley beziffert den Anteil der Software-Sparte am Konzernwert in einer Sum-of-the-parts-Rechnung auf rund 20 Prozent. Wenn Software-Multiples fallen, drückt das auf Siemens. ... Das erklärt auch, warum Siemens heute zusammen mit anderen Titeln unter Druck steht, die als anfällig für KI-Disruption gelten. Siemens wird dabei wie ein Softwarewert behandelt, obwohl der Konzern operativ viel breiter aufgestellt ist..."
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| Boardmail an "crunch time" |
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Siemens AG |
Ich sehe sie als einen der großen Dax-Werte, die es dieses Jahr schwer haben werden. Ein Long-Einstieg drängt sich für mich auch nach dem jüngsten Kursrutsch nicht auf, und sie dürfte eher weiter absacken in der nächsten Zeit.
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| Boardmail an "Mister86" |
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Wertpapier:
Siemens AG |
Den zweiten Handelstag in Folge geraten die Aktien von Siemens unter Abgabedruck und verlieren über 5 Prozent. Anleger fürchten, dass KI das Softwaregeschäft des Industriekonzerns bedrohen könnte. Doch wie realistisch sind diese Sorgen wirklich?
Lesen Sie den ganzen Artikel: KI-Fear-Trade erreicht Siemens: Aktien unter Druck – Sorgen berechtigt?
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| Boardmail an "ARIVA.DE" |
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https://www.finanznachrichten.de/...g-und-noch-mehr-potenzial-486.htm
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| Boardmail an "MrTrillion3" |
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https://www.finanznachrichten.de/...etzt-ein-gutes-investment-486.htm
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| Boardmail an "Highländer49" |
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Bin zwar erst seit gestern morgen dabei und bin auch schon (oder immer noch) hauchdünn im Plus, aber hatte mir erhofft dass Siemens ein bisschen mehr mit macht bei der leichten Erholung im Dax.
Wenn da bis Ende der Woche nix kommt, dann bin ich wieder draußen. Denn dann könnte auch die leichte Zwischenerholung am Markt schon wieder vorbei sein.
Denn wir sind momentan im Bärenmarkt, und da sind mit Blick auf mehrere Wochen niedrigere Kurse stets wahrscheinlicher als höhere.
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| Boardmail an "Mister86" |
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Ist halt im Moment nicht die Zeit für Trades mit Siemens. Geht tendenziell eher alles nach unten. Bin jetzt raus mit knapp über 120 Euro Gesamtverlust, aber die sollte man mit anderen Aktien sehr schnell wieder reinholen können.
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| Boardmail an "Mister86" |
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Dürfte weiter abwärts gehen.
Momentan echt kein Kauf, die Aktie. Viel zu großes weiteres Abwärtsrisiko.
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| Boardmail an "Mister86" |
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Siemens geht mit Rückenwind ins zweite Quartal – doch Nahost-Risiken und ein gedämpfter Hardware-Zyklus sorgen für Unsicherheit. Was die Zahlen wirklich verraten.
Lesen Sie den ganzen Artikel: Software läuft, Hardware wackelt: Was Siemens-Aktionäre jetzt wissen müssen
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| Boardmail an "ARIVA.DE" |
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Wertpapier:
Siemens AG |
Siemens ist für mich am 15. April 2026 eines der stärksten Industrieunternehmen Europas. Nicht, weil dort alles perfekt wäre, sondern weil der Konzern heute deutlich besser aufgestellt ist als das alte, breit zerfaserte Siemens früherer Jahrzehnte. Das Unternehmen verbindet drei Dinge, die an der Börse selten sauber zusammenkommen: erstens ein großes, reales Industriegeschäft mit Substanz, zweitens einen hohen Software- und Digitalisierungsanteil, drittens eine sehr starke Bilanz- und Cashflow-Qualität. Genau diese Mischung macht Siemens interessant. Die Aktie ist kein klassischer Deep-Value-Fall mehr, aber sie ist aus meiner Sicht auch kein leerer Hype-Wert. Sie ist eher die Aktie eines globalen Qualitätskonzerns, der sich vom zyklischen Mischkonzern Schritt für Schritt zu einer technologiegetriebenen Industrieplattform umbaut. (Reuters)
Ein Blick auf die Geschichte erklärt, warum Siemens heute so breit und zugleich so tief im industriellen Nervensystem vieler Volkswirtschaften sitzt. Gegründet wurde das Unternehmen 1847 in Berlin von Werner von Siemens und Johann Georg Halske als Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske. Schon kurz danach baute die junge Firma Europas erste Ferntelegrafenlinie von Berlin nach Frankfurt, expandierte früh nach Russland und England und schuf mit dem Dynamo-Prinzip, der Elektrifizierung und später der elektrischen Eisenbahn Grundlagen, auf denen große Teile der modernen Industrie überhaupt erst möglich wurden. 1966 entstand die heutige Siemens AG durch die organisatorische Bündelung der wesentlichen Vorgängergesellschaften. Diese lange Geschichte ist nicht bloß Folklore. Sie erklärt die technologische Tiefe, die Kundenbeziehungen und die starke Stellung in kritischer Infrastruktur, Fabrikautomation und Mobilität. Zur Wahrheit gehört auch der dunkle Teil der Unternehmensgeschichte in der NS-Zeit, den Siemens auf seiner eigenen Historienseite ausdrücklich anerkennt. (Siemens)
Operativ ist Siemens heute klar strukturiert. Die wichtigsten industriellen Säulen sind Digital Industries, Smart Infrastructure und Mobility; hinzu kommt die Beteiligung an Siemens Healthineers sowie Siemens Financial Services. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Siemens aus fortgeführten Aktivitäten 78,9 Milliarden Euro Umsatz, 88,4 Milliarden Euro Auftragseingang und 10,8 Milliarden Euro Free Cashflow. Der Auftragsbestand stieg zum Ende des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2026 auf den Rekordwert von 120 Milliarden Euro. Im Geschäftsjahr 2025 lag der Gewinn des Industrial Business bei 11,8 Milliarden Euro, die Dividende soll auf 5,35 Euro je Aktie steigen. Das sind harte Zahlen, keine Story. Sie zeigen: Siemens wächst nicht nur, Siemens verdient auch sehr ordentlich und wandelt einen großen Teil davon in Cash um. (Siemens Presse)
Besonders wichtig ist die Segmentqualität. Digital Industries ist das Herzstück der Investmentthese, auch wenn dieser Bereich kurzfristig zyklischer ist als viele Anleger gern hätten. Dort bündelt Siemens Automatisierung, industrielle Software, PLM, EDA, Low-Code und zunehmend industrielle KI. 2025 lag der Umsatz von Digital Industries bei 17,5 Milliarden Euro, der Gewinn bei 2,64 Milliarden Euro. Smart Infrastructure brachte 22,7 Milliarden Euro Umsatz und 4,51 Milliarden Euro Gewinn, also ein ausgesprochen starkes, robustes Geschäft rund um Elektrifizierung, Gebäude, Netze, Rechenzentren und Energieverteilung. Mobility kam auf 12,4 Milliarden Euro Umsatz und 1,10 Milliarden Euro Gewinn; das ist margenschwächer, aber strategisch wertvoll, weil Bahn- und Verkehrsinfrastruktur langfristige, politisch gestützte Märkte sind. Healthineers steuerte 23,4 Milliarden Euro Umsatz und 3,52 Milliarden Euro Gewinn bei. Diese Struktur zeigt sehr klar: Siemens lebt nicht mehr von einem einzigen Zyklus, sondern von mehreren, teilweise gegeneinander ausgleichenden Endmärkten. (Siemens)
Fundamental ist Siemens stark. Die Bilanz weist für 2025 62,2 Milliarden Euro Eigenkapital zurechenbar auf die Aktionäre aus, bei einer Eigenkapitalquote von 41 Prozent. Die Liquidität war mit 14,5 Milliarden Euro hoch. Die industrielle Nettoverschuldung lag bei 12,2 Milliarden Euro, was einem Verhältnis von 0,9 zum EBITDA entsprach. Das ist für einen Konzern dieser Größe und Projektlastigkeit gut beherrschbar. Hinzu kommt eine hohe Innovationskraft: Siemens gab 2025 rund 6,6 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus, hielt rund 41.300 erteilte Patente und beschäftigte im Schnitt 53.200 Mitarbeiter in F&E. Wer Siemens heute noch nur als „alten Elektrokonzern“ betrachtet, liegt daneben. Das Unternehmen ist längst in einer Mischform aus Industrie, Software, Infrastruktur und datengetriebener Optimierung angekommen. (Siemens)
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 sieht das Management den Konzern auf Wachstumskurs. Nach dem starken ersten Quartal wurde die Prognose für das Ergebnis je Aktie vor PPA auf 10,70 bis 11,10 Euro angehoben. Für den Gesamtkonzern erwartet Siemens 6 bis 8 Prozent vergleichbares Umsatzwachstum und ein Book-to-Bill-Verhältnis von über 1. Besonders interessant ist, was hinter diesen Zahlen steckt: Laut Reuters profitierte Siemens zuletzt stark von KI-getriebener Nachfrage aus dem Rechenzentrumsumfeld; CEO Roland Busch sprach davon, dass die Nachfrage nach Rechenzentren die Erwartungen deutlich übertroffen habe. Das passt zur Stärke von Smart Infrastructure und zur Software-/Automatisierungsseite von Digital Industries. Siemens profitiert damit nicht nur indirekt von KI, sondern verdient an Stromverteilung, Gebäudetechnik, Automatisierung, Designsoftware und industrieller Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette. Das ist substanzieller als viele KI-Börsengeschichten. (Siemens Presse)
Trotzdem gibt es klare Risiken. Digital Industries ist zyklisch; Siemens schreibt selbst, dass gerade Standardprodukte stark von Makrozyklen abhängen und kurzfristig deutlich schwanken können. Mobility hängt in erheblichem Maß an öffentlichen und staatlichen Investitionsentscheidungen, also an Haushalten, Ausschreibungen und sauberer Projektausführung. Dazu kommen Währungsbelastungen, die Siemens für 2026 selbst ausdrücklich als Gegenwind nennt. Und natürlich ist Siemens groß genug, um nie durchgehend schnell zu wirken: Integrationen wie Altair und Dotmatics müssen erst in Rendite übersetzt werden. Auch der verbliebene Siemens-Energy-Anteil ist kein operativer Kernwert mehr; seit dem Verlust des maßgeblichen Einflusses 2024 wird die Beteiligung erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis bewertet, also ohne direkten Effekt auf den Nettogewinn. Wer hier glaubt, Siemens sei ein reiner Selbstläufer ohne operative Reibung, macht sich etwas vor. (Siemens)
Zur Aktie selbst: Am 15. April 2026 liegt der Kurs ungefähr bei 238 bis 239 Euro; MarketScreener nennt einen Schlusskurs von 237,25 Euro und ein Analystenkonsensziel von 271,29 Euro, Reuters und aktuelle Börsenmeldungen zeigen den Kurs im Bereich um 238 Euro. Auf Basis der angehobenen 2026er EPS-pre-PPA-Prognose von 10,70 bis 11,10 Euro handelt die Aktie grob zu einem KGV von etwa 21 bis 22 auf diese Kennzahl. Das ist nicht billig. Für einen durchschnittlichen Industriekonzern wäre das zu teuer. Für Siemens halte ich diese Bewertung aber für vertretbar, weil die Cashflows stark sind, der Auftragsbestand hoch ist, das Portfolio qualitativ besser geworden ist und der Software- sowie Infrastrukturanteil eine strukturell höhere Bewertung rechtfertigt als bei klassischen Zyklikern. Die Dividendenrendite liegt auf Basis der vorgeschlagenen 5,35 Euro bei rund 2,2 Prozent und ist damit ordentlich, aber nicht der Hauptgrund für ein Investment. (DIE WELT)
Meine Einschätzung zu den Kurszielen ist daher wie folgt: Für die nächsten 12 bis 18 Monate halte ich einen fairen Bereich von 260 bis 280 Euro für plausibel; mein Basiskursziel liegt bei 270 Euro. Das liegt nahe am Analystenkonsens und setzt voraus, dass Siemens seine 2026er Prognose mindestens erfüllt, die Nachfrage aus Rechenzentren und Elektrifizierung hoch bleibt und Digital Industries keinen harten zyklischen Rückschlag erlebt. In einem schwächeren Szenario mit deutlicher Industrieabkühlung, Problemen in einzelnen Projekten oder Bewertungsdruck sehe ich auch Kurse um 210 bis 220 Euro als realistisch an. In einem starken Szenario mit anhaltender KI-Infrastruktur-Nachfrage, besserer Software-Monetarisierung und weiter steigenden Margen halte ich über 300 Euro für möglich. Für fünf Jahre ist meine Einschätzung konstruktiv: Wenn Siemens den Umbau zur technologiegetriebenen Industrieplattform weiter sauber vollzieht, halte ich Kurse im Bereich von 340 bis 380 Euro für erreichbar. Für zehn bis fünfzehn Jahre ist die eigentliche Frage nicht, ob Siemens noch existiert, sondern ob das Unternehmen den Software-, Daten- und Serviceanteil am Konzernmix weiter erhöht und dadurch schneller wächst als klassische Industrieunternehmen. Gelingt das, ist Siemens aus meiner Sicht ein sehr wahrscheinlicher langfristiger Gewinner. Misslingt es, bleibt immer noch ein sehr solides Industriehaus, aber eben keines mit Premium-Multiple.
Mein Gesamturteil ist deshalb klar: Siemens ist keine spektakulär billige Aktie, aber eine hochwertige. Wer maximale Unterbewertung sucht, findet anderswo mehr Hebel. Wer dagegen ein erstklassiges europäisches Industrieunternehmen mit Technologiekompetenz, starkem Cashflow, guter Bilanz, hoher Marktrelevanz und realistischen Chancen auf profitables Wachstum über viele Jahre sucht, kommt an Siemens schwer vorbei. Für mich ist die Aktie auf dem aktuellen Niveau kein Schnäppchen, aber weiterhin kaufwürdig für langfristig orientierte Anleger mit Sinn für Qualität. Die größte Stärke des Unternehmens ist nicht ein einzelnes Produkt, sondern die Stellung an mehreren entscheidenden Schnittstellen der modernen Wirtschaft: Fabriken, Stromnetze, Gebäude, Bahninfrastruktur, industrielle Software und digitale Zwillinge. Genau deshalb traue ich Siemens in den nächsten 5 bis 15 Jahren mehr zu als vielen klassischen Industriekonzernen.
Autor: ChatGPT
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