AFC Energy Aktie mit viel Potential

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neuester Beitrag:  27.04.26 19:22
eröffnet am: 30.04.19 12:06 von: Zamorano1 Anzahl Beiträge: 12810
neuester Beitrag: 27.04.26 19:22 von: Stefan1607 Leser gesamt: 7444249
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24.04.26 13:08 #12801 Wie immer, die Politik muss entscheiden
25.04.26 08:37 #12803 Schwanken...
Schwanken will ich eigentlich nicht!  Aber AFC macht es einem wirklich nicht einfach. Da zeigen Werte wie ITM oder CWR, welche ( Kurs-) Dynamik möglich ist und man wieder daran glaubt, dass die Welt saubere Energie braucht bzw. der  bisherige Nebeneffekt von Unabhängigkeit sich zum kurstreibenden Haupteffekt entwickelt. Und da ist auch noch eine scheinbar uneinholbare Siemens' Energy, die eindrucksvoll in den letzten 12-18 Monaten zeigt, welche grandiose unvorstellbare  ( Kurs- ) Entwicklung ein bis vor nicht allzu langer Zeit noch bürgschaftsabhängiges  Unternehmen im Energiebereich machen kann. Wenn man dann solche Story's wahrnimmt, hat man unweigerlich das Gefühl, dass AFC wertvolle  Zeit verliert bzw. diese Zeit AFC davonläuft, sprich die anderen machen offensichtlich das Geschäft.
Ohne meine Liste mit Punkten, die für eine mögliche gute Entwicklung bei AFC sprechen, hätte ich schon längst hingeschmissen, wohlwissend, dass eigentlich die Mehrzahl dieser Punkte             n u r  auf Aussagen /Avise des CEO John Wilson fußen. Diese Person mit ihrer bisher makellosen Vita und bei anderen Unternehmen absolvierten Erfolgsbilanz ist es, die mich an AFC festhalten lässt. Ein Wilson, der u.a. auch als nicht geschäftsführender Vorstand bei VOLEX seit geraumer Zeit den  dortigen erfolgreichen CEO ( Rothschild ) berät, verdient mE eine große Portion Respekt und vor allen Dingen Vertrauen.
Es kann und darf, so meine subjektive Einstellung, nicht sein, dass dieser erfolgsverwöhnte, clevere und durchsetzungsfähige Mann bei AFC scheitert, zumal er noch vor kurzem sinngemäß äußerte, noch nie in einem so  aussichtsreichen  Unternehmen wie AFC  gearbeitet zu haben. Jetzt, wo ich das schreibe, sind sie weg, diese Schwankungen. Und sie dürften für immer verschwinden, wenn sich eines seiner entscheidenden Avise möglichst bald bestätigt, nämlich das Zustandekommen der für AFC wertvollen, zukunftsweisenden  und für mich unabdingbaren Zusammenarbeit mit dem noch unbekannten S&P-Kandidaten. AFC braucht ein solches großes und mit hervorragenden Netzwerken agierendes Unternehmen ( ITM hätte m.E. ohne ein Untetnehmen wie LINDE im Rücken kaum überlebt ). Und ohne Wilson hätte AFC vermutlich auch nicht die Kurve gekriegt.
In spätestens 2 Monaten sind wir alle schlauer!
 
27.04.26 07:46 #12805 Kurze Zusammenfassung Zukunft
H-Power 2026/27
August 2026 (Hardware-Risikominimierung): Geplante CE-Zertifizierung des LC30-Generators (30 kW, flüssigkeitsgekühlt). Dies ist die grundlegende Voraussetzung für den Massenmarkt in Europa. Ohne CE-Zertifizierung gibt es keinen Markt; mit ihr sinkt das technische Risiko drastisch.

September – Oktober 2026 (Machbarkeitsnachweis): Erste Auslieferung der LC30-Einheiten. Dies ist der Moment der Wahrheit im praktischen Einsatz (einschließlich der Installationen bei Speedy Hire und in Saudi-Arabien). Bei stabilem Betrieb der Einheiten wird ihre Betriebssicherheit abschließend bestätigt.

November 2026 (Die Ammoniak-Wette): Inbetriebnahme des Hy-5-Crackers. Dies ist der strategische Meilenstein. Er wird darüber entscheiden, ob die versprochenen Produktionskosten von ca. 10 £/kg Wasserstoff realisierbar sind – oder ob die Gewinnmargen einfach verschwinden.

April 2027 (Finanzieller Realitätscheck): Veröffentlichung der geprüften Finanzergebnisse für 2026. Erst dann werden wir schwarz auf weiß sehen, ob die Absichtserklärungen (LOIs) zu tatsächlichen Millionenumsätzen geführt haben.

Warum ich optimistisch bin: Sobald die CE-Zertifizierung im August vorliegt, ist die größte regulatorische Hürde genommen. Genau dann beginnen institutionelle Anleger oft, genauer hinzusehen.

Dank Partnern wie Speedy Hire im Rücken ist die Vertriebspipeline keine bloße Theorie mehr – die Hardware wird nun in der Praxis erprobt.

Sollte der Hy-5-Cracker die 10-Pfund-Marke erfolgreich durchbrechen, hätte AFC ein echtes Ass im Ärmel – ein Alleinstellungsmerkmal, das das Unternehmen von der Konkurrenz abhebt. Und schließlich steht ein außergewöhnlich engagiertes Team unter der Leitung von Wilson, unterstützt von der Ammonia Alliance mit Rendall an der Spitze, bereit. Packen wir es an!  
27.04.26 10:27 #12806 Ausbruch steht wohl hier bevor,
eine weitere positive Wasserstandsmeldung, dann geht`s up!  
27.04.26 11:18 #12807 Mächtig Druck im Kessel
27.04.26 13:47 #12808 Könnte auch für die AFC interessant sein.
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Die IF25-Wasserstoffauktion der Europäischen Wasserstoffbank trägt zwar die Jahreszahl „2025“ im Namen, wurde aber bereits am 4. Dezember 2025 gestartet und am 19. Februar 2026 abgeschlossen. Anschließend berichtete die EU-Kommission: 58 Gebote aus elf Ländern, 8,4 Milliarden Euro beantragte Fördermittel und Projekte mit einer möglichen Elektrolyseurleistung von bis zu 4,3 GWel. Dies entspricht noch nicht der installierten Kapazität, stellt aber eine vielversprechende Projektpipeline dar.

Eine neue Herkunftsregel ist besonders interessant: Mindestens 75 % der in einem geförderten Projekt eingesetzten Elektrolyseure müssen aus einem Land außerhalb Chinas stammen. Für diesen Anteil müssen auch die Stacks außerhalb Chinas gefertigt sein. Darüber hinaus dürfen maximal zwei definierte, stackbezogene Hauptkomponenten aus China stammen. Die Stacks selbst zählen nicht zu diesen beiden Komponenten. Die EU versteht unter einem Elektrolyseur ausdrücklich eine Wasserstoffproduktionsanlage ohne Nebenanlagen.

Dies ist wichtig, da es nicht um 75 % einer einzelnen Komponente geht. Im Fokus stehen die technologisch entscheidenden Faktoren: Stack, Membranen, Diaphragmen, Elektroden, Bipolarplatten, PTL/GDL, Dichtungen, Interkonnektionen sowie die damit verbundene Fertigungs- und Qualitätskompetenz.

Für die Inbetriebnahme verlangt die IF25-Ausschreibung einen Anlagenübergabebericht inklusive eines erfolgreichen Leistungstests. Die Anlage muss zudem zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme die in der Ausschreibung angegebene Nennleistung nachweisen können.

Sollte die eingereichte 4,3-GW-Pipeline vollständig umgesetzt werden, wären mindestens 3,2 GW Elektrolyseur- und Stack-Kapazität nicht-chinesischer Herkunft erforderlich. Dies ist keine Nebenbestimmung in einer Förderrichtlinie, sondern ein ernsthafter Impuls für Lieferketten, Entwicklung und Industrialisierung außerhalb Chinas – und damit auch für die europäische Wasserstoffwirtschaft.

Ich begrüße diesen Schritt ausdrücklich.

Europa hat erlebt, wie schnell Wertschöpfung, Skalierung und Fertigungstiefe bei Solar-PV verloren gehen können. Beim Wasserstoff ist das Rennen noch nicht entschieden. Viele Technologien sind im Aufwind. Viele Lieferketten entwickeln sich gerade erst zu industriell robusten Anlagen. Es kommt nun darauf an, ob Europa nur Projekte fördert oder auch industrielle Substanz aufbaut.

Natürlich wird diese Regelung nicht alle Probleme lösen. Nicht-chinesische Lieferketten sind nicht automatisch günstiger, schneller oder besser verfügbar. Es wird Engpässe geben. Hersteller und Zulieferer müssen ihre Kompetenz in Qualität, Serienfertigung und Lieferfähigkeit unter Beweis stellen.

Aber die Richtung ist richtig. Dies ist kein Protektionismus um jeden Preis. Es ist ein Schritt hin zu mehr Resilienz, mehr technologischer Unabhängigkeit und mehr europäischer Wertschöpfung in einer strategischen Branche. Kein Allheilmittel – aber ein wichtiges Signal.  
27.04.26 19:22 #12809 Ammoniak Zertifizierung gute Idee
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