Erweiterte Funktionen

USA: Parlamentsausschuss des Repräsentantenhauses verabschiedet Gesetzesvorlage zur Kontrolle der Arbeit der FED


29.03.17 09:00
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Deutschland stockte gestern eine Anleihe mit Laufzeitende im März 2019 um EUR 4 Mrd. auf (ISIN: DE0001104677, WKN: 110467), so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei -0,71% gelegen.

Italien habe gestern eine Nullkuponanleihe (ISIN: IT0005221285, WKN: A189S0) mit Laufzeit bis Dezember 2018 um EUR 2,5 Mrd. aufgestockt. Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei -0,085% gelegen. Heute plane Finnland die Aufstockung einer Anleihe (ISIN: FI4000219787, WKN: A185WG) mit Laufzeitende im September 2023. Es sollten bis zu EUR 1 Mrd. bei Anlegern eingesammelt werden.

Großbritannien werde heute formal sein Austrittsgesuch aus der EU bei der EU-Kommission
einreichen. Derweil habe das schottische Parlament gestern für ein erneutes Unabhängigkeitsreferendum gestimmt.

Mit der Mehrheit der republikanischen Stimmen habe ein Parlamentsausschuss
des Repräsentantenhauses gestern eine Gesetzesvorlage zur Kontrolle der Arbeit der US-Notenbank FED durch die Regierung verabschiedet. Präsident Trump habe im Wahlkampf seine Zustimmung zu einem solchen Vorhaben signalisiert. Die Notenbank lehne einen Eingriff in ihre Unabhängigkeit dagegen strikt ab.

Die Rendite amerikanischer Staatsanleihen habe in der Nacht leicht nach oben gedreht. Auslöser seien Äußerungen verschiedener FOMC-Mitglieder gewesen. So habe FED-Vizepräsident Stanley Fischer gesagt, er halte zwei weitere Zinsanhebungen in diesem Jahr für angemessen. Der eher als geldpolitische "Taube" bekannte Präsident der Federal Reserve Bank von Chicago, Charles Evans, habe sogar von zwei oder drei weiteren Zinsschritten bis Ende des Jahres gesprochen. (29.03.2017/alc/a/a)