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USA: Keine weitere Leitzinssenkung geplant
23.12.19 10:45
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - US-FED Präsident Powell hat zuletzt die Wirtschaftsmeinung der Notenbank sowie die Zinsaussichten für 2020 recht eindeutig dargestellt, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Das FOMC sehe seinen Ausführungen zufolge zwar erhebliche Abwärtsrisiken, rechne aber insgesamt mit einer soliden Wirtschaftsentwicklung. Es sei keine weitere Leitzinssenkung geplant, immerhin sollten die bereits beschlossenen Zinssenkungen erst in der kommenden Zeit ihre Wirkung voll entfalten.
Andere gewichtige FOMC-Mitglieder wie New York FED-Präsident Williams würden dieser Vorgabe weitgehend folgen, aber zusätzlich explizit für einen proaktiven Ansatz beim Umgang mit Abwärtsrisiken plädieren. Unserer Interpretation nach nimmt die US-Notenbank in Summe eine abwartende Haltung ein und legt aktuell in ihrem Zinssenkungszyklus zumindest eine Pause ein, so die Analysten der RBI. Im Falle von schwachen Wirtschaftsdaten - welche vor allem in den kommenden Monaten nicht auszuschließen seien - dürfte jedoch rasch ein Konsens für die eine oder andere weitere Zinssenkung gefunden werden.
Die Renditen von US-Treasuries seien verglichen mit dem Leitzinsniveau relativ niedrig und die Renditekurve sei angesichts der Wirtschaftsaussichten sehr flach. Allerdings sei die Verzinsung von US-Staatsanleihen unter den weltweiten sicheren Häfen bzw. den gängigen Reservewährungen noch immer relativ attraktiv. Der Spill-Over aus dem internationalen Niedrig-/Negativzinsumfeld bleibe wohl noch viele Quartale ein renditedämpfender Effekt für US-Staatsanleihen. Zudem werde die US-Notenbank von November 2019 bis Juni 2020 T-Bills im Volumen von USD 60 Mrd. pro Monat erwerben. Die liquiditätszuführenden Operationen am US-Geldmarkt sollten sich über Verdrängungseffekte und dem erhöhten Veranlagungsdruck bei steigender Überschussliquidität moderierend auf die Verzinsung von Treasuries auswirken. (Ausgabe vom 20.12.2019) (23.12.2019/alc/a/a)
Das FOMC sehe seinen Ausführungen zufolge zwar erhebliche Abwärtsrisiken, rechne aber insgesamt mit einer soliden Wirtschaftsentwicklung. Es sei keine weitere Leitzinssenkung geplant, immerhin sollten die bereits beschlossenen Zinssenkungen erst in der kommenden Zeit ihre Wirkung voll entfalten.
Andere gewichtige FOMC-Mitglieder wie New York FED-Präsident Williams würden dieser Vorgabe weitgehend folgen, aber zusätzlich explizit für einen proaktiven Ansatz beim Umgang mit Abwärtsrisiken plädieren. Unserer Interpretation nach nimmt die US-Notenbank in Summe eine abwartende Haltung ein und legt aktuell in ihrem Zinssenkungszyklus zumindest eine Pause ein, so die Analysten der RBI. Im Falle von schwachen Wirtschaftsdaten - welche vor allem in den kommenden Monaten nicht auszuschließen seien - dürfte jedoch rasch ein Konsens für die eine oder andere weitere Zinssenkung gefunden werden.
Die Renditen von US-Treasuries seien verglichen mit dem Leitzinsniveau relativ niedrig und die Renditekurve sei angesichts der Wirtschaftsaussichten sehr flach. Allerdings sei die Verzinsung von US-Staatsanleihen unter den weltweiten sicheren Häfen bzw. den gängigen Reservewährungen noch immer relativ attraktiv. Der Spill-Over aus dem internationalen Niedrig-/Negativzinsumfeld bleibe wohl noch viele Quartale ein renditedämpfender Effekt für US-Staatsanleihen. Zudem werde die US-Notenbank von November 2019 bis Juni 2020 T-Bills im Volumen von USD 60 Mrd. pro Monat erwerben. Die liquiditätszuführenden Operationen am US-Geldmarkt sollten sich über Verdrängungseffekte und dem erhöhten Veranlagungsdruck bei steigender Überschussliquidität moderierend auf die Verzinsung von Treasuries auswirken. (Ausgabe vom 20.12.2019) (23.12.2019/alc/a/a)
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