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Siemens Energy-Anleihe: Defensiver Einstieg nach dem Absturz? Anleiheanalyse
05.07.23 09:15
ZertifikateReport
Gablitz (www.anleihencheck.de) - Der Experte Thorsten Welgen vom "ZertifikateReport" stellt in einer aktuellen Ausgabe eine Anleihe (ISIN DE000LB3H699 / WKN LB3H69) der LBBW auf die Aktie von Siemens Energy vor.
Ende Juni habe Siemens Energy mit einer Gewinnwarnung geschockt, die Aktie sei mit einem Minus von 37,3 Prozent aus dem Handel gegangen: Abermals würden Qualitätsmängel mit 1 Mrd. Euro belasten und die Sanierung verzögern. Die 67-prozentige Windenergie-Tochter Siemens Gamesa sei wegen steigender Kosten und technischer Probleme bereits vor Jahren in die Krise gesackt; der Zeitpunkt eines Break-Evens sei noch nicht absehbar. An der Börse habe Siemens Energy über 5 Mrd. Euro an Wert verloren; die Marktkapitalisierung betrage nur noch 11,6 Mrd. Euro. Wer auf eine Stabilisierung des Aktienkurses auf niedrigem Niveau setze, könne sich mit Zertifikaten defensiv positionieren.
Das Discount-Zertifikat von Morgan Stanley weise beim Preis von 13,62 Euro einen Sicherheitspuffer von 16 Prozent auf. Der maximale Gewinn betrage bei einem Cap von 15 Euro also 1,38 Euro oder 21,5 Prozent p.a., sofern die Aktie am Bewertungstag (15.12.23) auf oder über dem Cap schließe. Andernfalls würden Anleger einen Barausgleich in Höhe des Schlusskurses erhalten.
Sofern die Aktie bis zum 15.12.23 niemals die Barriere bei 7,50 Euro verletze (Puffer 53,8 Prozent!), würden Anleger im Bonus-Cap-Zertifikat der SG den Bonus- und Höchstbetrag von 16,80 Euro erhalten. Beim Preis von 15,97 Euro (interessantes Abgeld von 1,5 Prozent) errechne sich eine Renditechance von 0,83 Euro oder 11 Prozent p.a. Im negativen Szenario erfolge eine Aktienlieferung.
Die Aktienanleihe der LBBW zahle unabhängig von der Kursentwicklung einen Zinssatz von 4,5 Prozent p.a. Schließe die Aktie am Bewertungstag 15.03.24 über dem Basispreis von 14,50 Euro, dann würden Anleger durch den Kaufpreis weit unter pari eine Rendite von 18,1 Prozent p.a. erzielen. Andernfalls würden sie die Lieferung von 68 Aktien gemäß Bezugsverhältnis erhalten (= 1.000 Euro/ 14,50 Euro; Bruchteile im Barausgleich).
Wer davon ausgehe, dass die Aktie von Siemens Energy nach dem Absturz das Schlimmste überstanden habe, könne sich mit den Zertifikaten defensiv positionieren und bereits von einer Seitwärtsbewegung profitieren - inklusive komfortabler Sicherheitspuffer.
Dieser Beitrag stelle keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Siemens Energy-Aktien oder von Anlageprodukten auf Siemens Energy-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten werde keine Haftung übernommen. (05.07.2023/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Ende Juni habe Siemens Energy mit einer Gewinnwarnung geschockt, die Aktie sei mit einem Minus von 37,3 Prozent aus dem Handel gegangen: Abermals würden Qualitätsmängel mit 1 Mrd. Euro belasten und die Sanierung verzögern. Die 67-prozentige Windenergie-Tochter Siemens Gamesa sei wegen steigender Kosten und technischer Probleme bereits vor Jahren in die Krise gesackt; der Zeitpunkt eines Break-Evens sei noch nicht absehbar. An der Börse habe Siemens Energy über 5 Mrd. Euro an Wert verloren; die Marktkapitalisierung betrage nur noch 11,6 Mrd. Euro. Wer auf eine Stabilisierung des Aktienkurses auf niedrigem Niveau setze, könne sich mit Zertifikaten defensiv positionieren.
Das Discount-Zertifikat von Morgan Stanley weise beim Preis von 13,62 Euro einen Sicherheitspuffer von 16 Prozent auf. Der maximale Gewinn betrage bei einem Cap von 15 Euro also 1,38 Euro oder 21,5 Prozent p.a., sofern die Aktie am Bewertungstag (15.12.23) auf oder über dem Cap schließe. Andernfalls würden Anleger einen Barausgleich in Höhe des Schlusskurses erhalten.
Die Aktienanleihe der LBBW zahle unabhängig von der Kursentwicklung einen Zinssatz von 4,5 Prozent p.a. Schließe die Aktie am Bewertungstag 15.03.24 über dem Basispreis von 14,50 Euro, dann würden Anleger durch den Kaufpreis weit unter pari eine Rendite von 18,1 Prozent p.a. erzielen. Andernfalls würden sie die Lieferung von 68 Aktien gemäß Bezugsverhältnis erhalten (= 1.000 Euro/ 14,50 Euro; Bruchteile im Barausgleich).
Wer davon ausgehe, dass die Aktie von Siemens Energy nach dem Absturz das Schlimmste überstanden habe, könne sich mit den Zertifikaten defensiv positionieren und bereits von einer Seitwärtsbewegung profitieren - inklusive komfortabler Sicherheitspuffer.
Dieser Beitrag stelle keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Siemens Energy-Aktien oder von Anlageprodukten auf Siemens Energy-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten werde keine Haftung übernommen. (05.07.2023/alc/a/a)
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