Erweiterte Funktionen
SSA: Primärmarkt mit Azoren-Hoch
17.07.19 12:15
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Während die EFSF in der letzten Woche das Schwergewicht in unserer Betrachtung war, müssen wir diese Woche etwas im Sommerloch stochern, so Dr. Norman Rudschuck, CIIA, und Thomas Scholz, CIIA bei NORD/LB.
Berlin habe auf jeden Fall hervorgestochen mit ihrem 20-jährigen Deal. Der Bond (ISIN DE000A2NB9T6 / WKN A2NB9T) habe immerhin 2 Bp im Pricingprozess reinziehen können und sei bei ms +2 Bp fixiert worden (EUR 500 Mio.). Dabei handle es sich um die längste derzeit ausstehende Benchmark der Bundeshauptstadt und löse damit die letztjährige 20Y Benchmark ab.
Die portugiesischen Azoren seien mittlerweile ebenfalls aus den Startblöcken gekommen und hätten mit EUR 223,5 Mio. den größten derzeit ausstehenden Bond (von immerhin vieren) begeben. Die Laufzeit betrage zehn Jahre und der Preis sei 48 Bp über portugiesischen Staatsanleihen gepreist worden. Dies sei gleich bedeutend mit rund ms +89 Bp. Gestern Nachmittag habe dann noch das Bundesland Hessen für eine fünfjährige Landesschatzanweisung (EUR 500 Mio., WNG) mandatiert. Die Analysten der NORD/LB würden mit zeitnahem Pricing rechnen.
Die Neuemissionen in Länderanleihen könnten derzeit die Nachfrage nach diesen Titeln kaum decken. Das Land Berlin habe in der vergangenen Woche eine 20-jährige Anleihe begeben, die auch gut nachgefragt gewesen sei. Was derzeit aber fehle, seien neue zehnjährige Bonds. Wir sehen zumindest verstärkte Nachfrage nach solchen Titeln, sodass sich die vorhandenen Emissionen der letzten Wochen in diesem Segment auch um 1 bis 2 Bp gegen Swaps verteuern konnten, so die Analysten der NORD/LB. Kurze bis mittlere Laufzeiten mit Renditen unter -0,40% würden sich dagegen momentan nur schwer verkaufen lassen. (Ausgabe 28 vom 17.07.2019) (17.07.2019/alc/a/a)
Berlin habe auf jeden Fall hervorgestochen mit ihrem 20-jährigen Deal. Der Bond (ISIN DE000A2NB9T6 / WKN A2NB9T) habe immerhin 2 Bp im Pricingprozess reinziehen können und sei bei ms +2 Bp fixiert worden (EUR 500 Mio.). Dabei handle es sich um die längste derzeit ausstehende Benchmark der Bundeshauptstadt und löse damit die letztjährige 20Y Benchmark ab.
Die portugiesischen Azoren seien mittlerweile ebenfalls aus den Startblöcken gekommen und hätten mit EUR 223,5 Mio. den größten derzeit ausstehenden Bond (von immerhin vieren) begeben. Die Laufzeit betrage zehn Jahre und der Preis sei 48 Bp über portugiesischen Staatsanleihen gepreist worden. Dies sei gleich bedeutend mit rund ms +89 Bp. Gestern Nachmittag habe dann noch das Bundesland Hessen für eine fünfjährige Landesschatzanweisung (EUR 500 Mio., WNG) mandatiert. Die Analysten der NORD/LB würden mit zeitnahem Pricing rechnen.
Die Neuemissionen in Länderanleihen könnten derzeit die Nachfrage nach diesen Titeln kaum decken. Das Land Berlin habe in der vergangenen Woche eine 20-jährige Anleihe begeben, die auch gut nachgefragt gewesen sei. Was derzeit aber fehle, seien neue zehnjährige Bonds. Wir sehen zumindest verstärkte Nachfrage nach solchen Titeln, sodass sich die vorhandenen Emissionen der letzten Wochen in diesem Segment auch um 1 bis 2 Bp gegen Swaps verteuern konnten, so die Analysten der NORD/LB. Kurze bis mittlere Laufzeiten mit Renditen unter -0,40% würden sich dagegen momentan nur schwer verkaufen lassen. (Ausgabe 28 vom 17.07.2019) (17.07.2019/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 69,631 € | 69,472 € | 0,159 € | +0,23% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A2NB9T6 | A2NB9T | 71,66 € | - € | |


