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Rückblick 2024: Geldpolitische Kehrtwende
23.12.24 08:30
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - 2024 erfolgte die geldpolitische Kehrtwende: Sowohl die EZB als auch die FED begannen nach den aggressiven Leitzinserhöhungszyklen im Zuge der Inflationskrise, die Leitzinsen wieder zu senken: die EZB im Juni und die FED im September, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Beide Notenbanken hätten ihr Leitzinsniveau um 100 BP reduziert. Möglich sei dies durch Rückgänge der Inflationsraten geworden. Zwar hätten sich noch nicht alle Inflationsaspekte normalisiert, dennoch seien die Gesamt-Inflationsraten schon recht nahe an die Notenbankziele herangerückt. Gleichzeitig hätten Konjunktursorgen als zusätzliches Argument gewirkt, die Zinswende einzuleiten. Diese hätten sich im Unterschied zur Eurozone in den USA aber bislang nicht bewahrheitet.
Neben der Leitzinspolitik seien beide Notenbanken dabei, ihre Bilanz abzubauen, indem auslaufende Anleihen nicht weiter reinvestiert würden. In den USA habe man diesen Prozess jedoch bereits verlangsamt, während der Bilanzabbau in der Eurozone noch nicht die Maximalgeschwindigkeit erreicht habe. Am Finanzmarkt habe der Bilanzabbau zu keinen Komplikationen geführt. (Ausgabe vom 20.12.2024) (23.12.2024/alc/a/a)
Beide Notenbanken hätten ihr Leitzinsniveau um 100 BP reduziert. Möglich sei dies durch Rückgänge der Inflationsraten geworden. Zwar hätten sich noch nicht alle Inflationsaspekte normalisiert, dennoch seien die Gesamt-Inflationsraten schon recht nahe an die Notenbankziele herangerückt. Gleichzeitig hätten Konjunktursorgen als zusätzliches Argument gewirkt, die Zinswende einzuleiten. Diese hätten sich im Unterschied zur Eurozone in den USA aber bislang nicht bewahrheitet.
Neben der Leitzinspolitik seien beide Notenbanken dabei, ihre Bilanz abzubauen, indem auslaufende Anleihen nicht weiter reinvestiert würden. In den USA habe man diesen Prozess jedoch bereits verlangsamt, während der Bilanzabbau in der Eurozone noch nicht die Maximalgeschwindigkeit erreicht habe. Am Finanzmarkt habe der Bilanzabbau zu keinen Komplikationen geführt. (Ausgabe vom 20.12.2024) (23.12.2024/alc/a/a)


