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Reverse Convertible Bond auf STADA: Abwärts trotz solider Zahlen - Anleiheanalyse
13.03.14 11:49
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in der aktuellen Ausgabe den Reverse Convertible Bond (ISIN DE000DE04U60 / WKN DE04U6) von der Deutschen Bank auf die STADA-Aktie.
Die Aktie des Pharmakonzerns STADA sei Anfang des Monats kräftig durchgeschüttelt worden. Von Kursen über 36,50 Euro sei der Titel zeitweise bis auf 34,04 Euro nach unten gerutscht - und das, obwohl die Bad Vilbeler ordentliche Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt hätten.
Nach vorläufigen Berechnungen hätten die Hessen ihren Umsatz im Jahr 2013 nahezu exakt um zehn Prozent auf 2,01 Mrd. Euro gesteigert und damit wieder eine markante Hürde genommen. Der Konzernüberschuss sei sogar um 40 Prozent auf 121,4 Mio. Euro geklettert, so der Pharmakonzern. Damit befinde sich das Unternehmen weiter auf Rekordkurs. Und davon sollten auch die Aktionäre profitieren: Das STADA-Management wolle die Dividende auf 66 Cent je Stammaktie erhöhen, nach 50 Cent je Anteilsschein im Vorjahr. Woher komme also die miese Stimmung?
STADA setze der Krim-Konflikt besonders zu. Experten zufolge mache der Pharmakonzern inzwischen schon knapp ein Viertel seines Umsatzes in Russland. Auch die Ukraine sei ein Wachstumsmarkt. Deswegen sei das Papier des Generika-Spezialisten fast durchweg abgestuft worden, auch wenn ein möglicher negativer Einfluss auf das Geschäft von STADA noch offen sei.
Fest stehe hingegen: Bleibe der Russische Rubel schwach, werde sich das in der 2014er-Bilanz bemerkbar machen. Das Management gebe sich unterdessen gelassen und habe den Ausblick für das laufende Jahr bekräftigt. Demnach wolle STADA einen Konzernumsatz von 2,15 Mrd. Euro und einen bereinigten Konzerngewinn von 215 Mio. Euro erzielen.
Inzwischen habe sich die Aktie wieder von ihren zyklischen Tiefs gelöst. Aktuell werde der Titel für 34,53 Euro herumgereicht. Der Markt setze wohl auf eine diplomatische Lösung der Krise, weshalb die Auswirkungen für STADA sich tatsächlich in einem überschaubaren Rahmen halten sollten. Damit bleibe dann auch das übergeordnete Chartbild der STADA-Aktie noch intakt: Der Titel laufe seit Ende 2013 in einer Seitwärtsrange zwischen 34,00 und 38,00 Euro - ein spannendes Szenario für Aktienanleihen.
Die Deutsche Bank habe in dieser Woche einen neuen Reverse Convertible Bond auf die STADA-Aktie emittiert. Der Zinssatz des einjährigen Papiers betrage 5,0 Prozent p.a. Dieser werde in jedem Fall bezahlt - unabhängig vom Stand am Bewertungstag. Aber auch die Chancen auf die Rückzahlung des vollen Nominalwerts stünden nicht schlecht: Denn der Basispreis liege aktuell rund 13 Prozent unter dem Referenzwert. (Ausgabe 10/2014) (13.03.2014/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Aktie des Pharmakonzerns STADA sei Anfang des Monats kräftig durchgeschüttelt worden. Von Kursen über 36,50 Euro sei der Titel zeitweise bis auf 34,04 Euro nach unten gerutscht - und das, obwohl die Bad Vilbeler ordentliche Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt hätten.
Nach vorläufigen Berechnungen hätten die Hessen ihren Umsatz im Jahr 2013 nahezu exakt um zehn Prozent auf 2,01 Mrd. Euro gesteigert und damit wieder eine markante Hürde genommen. Der Konzernüberschuss sei sogar um 40 Prozent auf 121,4 Mio. Euro geklettert, so der Pharmakonzern. Damit befinde sich das Unternehmen weiter auf Rekordkurs. Und davon sollten auch die Aktionäre profitieren: Das STADA-Management wolle die Dividende auf 66 Cent je Stammaktie erhöhen, nach 50 Cent je Anteilsschein im Vorjahr. Woher komme also die miese Stimmung?
Fest stehe hingegen: Bleibe der Russische Rubel schwach, werde sich das in der 2014er-Bilanz bemerkbar machen. Das Management gebe sich unterdessen gelassen und habe den Ausblick für das laufende Jahr bekräftigt. Demnach wolle STADA einen Konzernumsatz von 2,15 Mrd. Euro und einen bereinigten Konzerngewinn von 215 Mio. Euro erzielen.
Inzwischen habe sich die Aktie wieder von ihren zyklischen Tiefs gelöst. Aktuell werde der Titel für 34,53 Euro herumgereicht. Der Markt setze wohl auf eine diplomatische Lösung der Krise, weshalb die Auswirkungen für STADA sich tatsächlich in einem überschaubaren Rahmen halten sollten. Damit bleibe dann auch das übergeordnete Chartbild der STADA-Aktie noch intakt: Der Titel laufe seit Ende 2013 in einer Seitwärtsrange zwischen 34,00 und 38,00 Euro - ein spannendes Szenario für Aktienanleihen.
Die Deutsche Bank habe in dieser Woche einen neuen Reverse Convertible Bond auf die STADA-Aktie emittiert. Der Zinssatz des einjährigen Papiers betrage 5,0 Prozent p.a. Dieser werde in jedem Fall bezahlt - unabhängig vom Stand am Bewertungstag. Aber auch die Chancen auf die Rückzahlung des vollen Nominalwerts stünden nicht schlecht: Denn der Basispreis liege aktuell rund 13 Prozent unter dem Referenzwert. (Ausgabe 10/2014) (13.03.2014/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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