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Rentenmarkt: 10-jährige Bund-Rendite rutscht unter 1,4%
18.05.12 08:52
BayernLB
München (www.anleihencheck.de) - Die Renditen zehnjähriger Bunds und Treasuries gingen am Donnerstag im Zuge eines zunehmenden Konjunkturpessimismus, der gescheiterten Regierungsbildung in Griechenland und der Furcht vor Ansteckungseffekten im Falle einer weiteren Eskalation in Athen von bereits sehr niedrigen Niveaus weiter zurück (Bunds -6 Bp auf 1,41%; Treasuries -6 Bp auf 1,70%), während die Aktienmärkte auf Talfahrt blieben (DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900): -1,2%, S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0): -1,5%), so die Analysten der BayernLB.
Heute Morgen seien die 10J-Bund-Renditen sogar knapp unter 1,4% gerutscht. Nachdem am Mittwoch noch etwas besser als erwartete US-Konjunkturdaten (Wohnungsbaubeginne/-genehmigungen und US-Industrieproduktion) für etwas Stabilisierung gesorgt hätten, habe der Philadelphia FED Index mit einem Rückgang von 8,5 auf -5,8 Punkte für eine kräftige Enttäuschung gesorgt (Konsens: 10,0 Punkte). Auch der Index der US-Frühindikatoren habe mit -0,1% die Konsens-Prognose (+0,1%) verfehlt.
Die Renditen zehnjähriger spanischer und italienischer Bonds seien auf den zuletzt deutlich erhöhten Niveaus in etwa konstant geblieben (6,26% bzw. 5,80%). Die gestrige Auktion spanischer Staatsanleihen habe zwar auf ausreichend Nachfrage getroffen, jedoch hätten erhöhten Zinsen geboten werden müssen. Negative Nachrichten seien gestern Abend dann noch von Moody's gekommen, die 16 spanische Banken - u.a. Santander (ISIN ES0113900J37/ WKN 858872) und BBVA (ISIN ES0113211835/ WKN 875773) - herabgestuft habe. Bereits im Tagesverlauf hätten Gerüchte über eine Herabstufung das Sentiment zusätzlich belastet.
Negative Vorgaben für die europäischen Aktienmärkte von den Börsen in den USA und Asien dürften die Märkte heute bei einem nur schwach gefüllten Makro-Datenkalender im Risk-off-Modus belassen und die Bund-Renditen auf sehr niedrigem Niveau gedrückt halten.
Heute stünden in den USA keine marktrelevanten Datenveröffentlichungen an.
Die Erzeugerpreise seien in Deutschland im April um 0,2% ggü. Vm. und damit etwas geringer als erwartet (Konsens: +0,3%) gestiegen. Beim Auftragseingang der italienischen Industrie von März werde mit einem Anstieg von 1,0% ggü. Vm. gerechnet (Februar: -2,5% ggü. Vm.). (18.05.2012/alc/a/a)
Heute Morgen seien die 10J-Bund-Renditen sogar knapp unter 1,4% gerutscht. Nachdem am Mittwoch noch etwas besser als erwartete US-Konjunkturdaten (Wohnungsbaubeginne/-genehmigungen und US-Industrieproduktion) für etwas Stabilisierung gesorgt hätten, habe der Philadelphia FED Index mit einem Rückgang von 8,5 auf -5,8 Punkte für eine kräftige Enttäuschung gesorgt (Konsens: 10,0 Punkte). Auch der Index der US-Frühindikatoren habe mit -0,1% die Konsens-Prognose (+0,1%) verfehlt.
Negative Vorgaben für die europäischen Aktienmärkte von den Börsen in den USA und Asien dürften die Märkte heute bei einem nur schwach gefüllten Makro-Datenkalender im Risk-off-Modus belassen und die Bund-Renditen auf sehr niedrigem Niveau gedrückt halten.
Heute stünden in den USA keine marktrelevanten Datenveröffentlichungen an.
Die Erzeugerpreise seien in Deutschland im April um 0,2% ggü. Vm. und damit etwas geringer als erwartet (Konsens: +0,3%) gestiegen. Beim Auftragseingang der italienischen Industrie von März werde mit einem Anstieg von 1,0% ggü. Vm. gerechnet (Februar: -2,5% ggü. Vm.). (18.05.2012/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 20,30 € | 19,565 € | 0,735 € | +3,76% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| ES0113211835 | 875773 | 22,29 € | 11,78 € | |
Werte im Artikel



