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Renditen am Anleihemarkt geben nach
04.09.25 10:06
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Die zuletzt schwächelnden europäischen Aktienmärkte haben sich am Mittwoch leicht erholt, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Nach den jüngsten Rücksetzern hätten Anleger wieder vorsichtig zugegriffen. Unterstützung sei von nachgebenden Renditen am Anleihemarkt gekommen, die zuletzt aus Sorge um eine steigende Staatsverschuldung, insbesondere in Frankreich, spürbar angezogen hätten. Die Rendite zehnjähriger deutscher Bundesanleihen sei um 5,3 Basispunkte auf 2,74% gesunken, jene vergleichbarer französischer Papiere um 4,4 Basispunkte auf 3,54%. Der EURO STOXX 50 habe schließlich ein Kursplus von 0,64% verzeichnen können, während der DAX um 0,46% zugelegt habe. Der ATX habe hauchzarte Gewinne von 0,09% verbuchen können.
In den USA bereite vor allem der Arbeitsmarkt den Märkten Sorgen. Wie das US-Statistikamt für Arbeit gestern mitgeteilt habe, hätten sich die offenen Stellen im Juli erneut stärker reduziert als erwartet. Diese Entwicklung erhöhe die Erwartungen an eine Zinssenkung der FED im September, wobei die Märkte mittlerweile mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 96% von einer Senkung um 25 Basispunkte ausgehen würden. Der als "dovish" geltende FED-Gouverneur Christopher Waller habe gestern betont, dass eine mögliche Zinssenkung am 17. September noch keinen festen geldpolitischen Kurs vorgäbe und die nächsten Schritte weiterhin von den Daten abhängen würden. Zugleich habe er in Aussicht gestellt, dass "in den kommenden drei bis sechs Monaten durchaus mehrere Zinssenkungen erfolgen könnten." Die Anlegerschaft warte nun vor allem auf die offiziellen Arbeitsmarktdaten am Freitag, die mehr Klarheit über den übernächste Woche anstehenden Zinsentscheid der Notenbank versprechen würden. Der technologielastige NASDAQ 100 und der breite S&P 500 hätten letztendlich um 0,79% bzw. 0,51% zulegen können und seien dabei von satten Kursanstiegen der Börsenschwergewichte Alphabet und Apple unterstützt worden. Der Dow Jones habe hingegen 0,05% verloren.
Bei einem Treffen am Sonntag werde über eine mögliche Produktionserhöhung der OPEC+ diskutiert, was den Ölpreis gestern unter Druck gebracht habe. Derzeit koste ein Fass der Nordsee-Sorte Brent rund USD 67. Der Goldpreis profitiere nach wie vor von der Risikoaversion der Anleger sowie von gestiegenen FED-Zinssenkungserwartungen. Aktuell liege der Preis für eine Feinunze bei rund USD 3.530. Schließlich habe auch der Bitcoin gestern zulegen können und handele derzeit bei rund USD 110.700.
Die asiatischen Börsen würden sich heute Morgen uneinheitlich zeigen. Während Festland-China und Hongkong Verluste verbuchen würden, handele Japan derzeit im Plus. Im Datenkalender stünden für heute in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie der ISM-Einkaufsmanagerindex für das nicht-verarbeitende Gewerbe am Programm. (04.09.2025/alc/a/a)
Nach den jüngsten Rücksetzern hätten Anleger wieder vorsichtig zugegriffen. Unterstützung sei von nachgebenden Renditen am Anleihemarkt gekommen, die zuletzt aus Sorge um eine steigende Staatsverschuldung, insbesondere in Frankreich, spürbar angezogen hätten. Die Rendite zehnjähriger deutscher Bundesanleihen sei um 5,3 Basispunkte auf 2,74% gesunken, jene vergleichbarer französischer Papiere um 4,4 Basispunkte auf 3,54%. Der EURO STOXX 50 habe schließlich ein Kursplus von 0,64% verzeichnen können, während der DAX um 0,46% zugelegt habe. Der ATX habe hauchzarte Gewinne von 0,09% verbuchen können.
Bei einem Treffen am Sonntag werde über eine mögliche Produktionserhöhung der OPEC+ diskutiert, was den Ölpreis gestern unter Druck gebracht habe. Derzeit koste ein Fass der Nordsee-Sorte Brent rund USD 67. Der Goldpreis profitiere nach wie vor von der Risikoaversion der Anleger sowie von gestiegenen FED-Zinssenkungserwartungen. Aktuell liege der Preis für eine Feinunze bei rund USD 3.530. Schließlich habe auch der Bitcoin gestern zulegen können und handele derzeit bei rund USD 110.700.
Die asiatischen Börsen würden sich heute Morgen uneinheitlich zeigen. Während Festland-China und Hongkong Verluste verbuchen würden, handele Japan derzeit im Plus. Im Datenkalender stünden für heute in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie der ISM-Einkaufsmanagerindex für das nicht-verarbeitende Gewerbe am Programm. (04.09.2025/alc/a/a)


