Erweiterte Funktionen
RBS-Inflationsanleihe 07/2017 auf HVPI: Inflationsanstieg mit 1,5-facher Hebelwirkung als Zinskupon
28.06.12 08:40
ZertifikateReport
Gablitz (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateReport" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe eine Inflationsanleihe der Royal Bank of Scotland (RBS) auf den HVPI.
Generell würden zwei Wege existieren, wie die Inflationsanleihen die negativen Auswirkungen eines Kaufkraftverlustes neutralisieren oder sogar überkompensieren wollten. Die meisten Inflationsanleihen seien mit Mindestkupons ausgestattet, die im Falle eines Inflationsanstieges durch den tatsächlichen Anstieg des HVPI aufgefettet würden.
Wer in die Inflationsanleihen mit Hebelwirkung investieren möchte, müsse auf den Mindestkupon verzichten. Bei der aktuell zur Zeichnung angebotenen RBS-Inflationsanleihe würden Anleger nach dem ersten Laufzeitjahr einen Fixkupon ausbezahlt erhalten. Danach werde die Höhe der Zinszahlungen von der Inflationsentwicklung, die mit Hebelwirkung an die Inhaber der Anleihe weiter gegeben werde, vorgegeben.
Nach dem ersten Laufzeitjahr würden die Inhaber der Inflationsanleihe am 18.07.2013 einen Fixkupon in Höhe von drei Prozent ausbezahlt erhalten.
Danach werde die Höhe der jährlichen Zinszahlungen von der jährlichen Entwicklung des Harmonisierten Europäischen Verbraucherpreisindex ohne Tabakwaren (HVPI) abhängen.
In den letzten vier Laufzeitjahren werde der Anstieg der Inflationsrate zumindest mit 1,50-facher Hebelwirkung an die Inhaber der Schuldverschreibung gutgeschrieben. Allerdings begrenze in diesem Fall ein Cap den Maximalkupon auf fünf Prozent pro Jahr.
Steige der HVPI in der relevanten Beobachtungsperiode, die sich jeweils von April des vorangegangenen Jahres bis zum April des aktuellen Jahres erstrecke, beispielsweise um drei Prozent an, dann werde die Anleihe eine Kuponzahlung in Höhe von 4,50 Prozent abwerfen.
Am Ende der Laufzeit werde die Anleihe mit ihrem Nennwert in Höhe von 100 Prozent getilgt. Wie bei allen Garantieprodukten müssten Anleger auch bei dieser Anleihe beachten, dass die Kapitalgarantie ausschließlich am Ende der Laufzeit der Anleihe aktiviert sei.
Die RBS-Inflationsanleihe 07/2017, fällig am 18.07.2017, könne noch bis 13.07.2012 in einer Stückelung von 1.000 Euro mit 10 Prozent plus 1,5 Prozent Ausgabeaufschlag gezeichnet werden.
Die neue RBS-Inflationsanleihe mit 150 Prozent zahle nach dem ersten Laufzeitjahr einen Fixkupon von drei Prozent aus. In Abhängigkeit von der Inflationsentwicklung stünden in den verbleibenden vier Laufzeitjahren Zinszahlungen von null bis fünf Prozent in Aussicht. Ab einer Inflationsrate von 3,33 Prozent werde der Cap den Zinskupon auf fünf Prozent begrenzen. (Ausgabe 24 vom 27.06.2012) (28.06.2012/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Generell würden zwei Wege existieren, wie die Inflationsanleihen die negativen Auswirkungen eines Kaufkraftverlustes neutralisieren oder sogar überkompensieren wollten. Die meisten Inflationsanleihen seien mit Mindestkupons ausgestattet, die im Falle eines Inflationsanstieges durch den tatsächlichen Anstieg des HVPI aufgefettet würden.
Wer in die Inflationsanleihen mit Hebelwirkung investieren möchte, müsse auf den Mindestkupon verzichten. Bei der aktuell zur Zeichnung angebotenen RBS-Inflationsanleihe würden Anleger nach dem ersten Laufzeitjahr einen Fixkupon ausbezahlt erhalten. Danach werde die Höhe der Zinszahlungen von der Inflationsentwicklung, die mit Hebelwirkung an die Inhaber der Anleihe weiter gegeben werde, vorgegeben.
Nach dem ersten Laufzeitjahr würden die Inhaber der Inflationsanleihe am 18.07.2013 einen Fixkupon in Höhe von drei Prozent ausbezahlt erhalten.
Danach werde die Höhe der jährlichen Zinszahlungen von der jährlichen Entwicklung des Harmonisierten Europäischen Verbraucherpreisindex ohne Tabakwaren (HVPI) abhängen.
Steige der HVPI in der relevanten Beobachtungsperiode, die sich jeweils von April des vorangegangenen Jahres bis zum April des aktuellen Jahres erstrecke, beispielsweise um drei Prozent an, dann werde die Anleihe eine Kuponzahlung in Höhe von 4,50 Prozent abwerfen.
Am Ende der Laufzeit werde die Anleihe mit ihrem Nennwert in Höhe von 100 Prozent getilgt. Wie bei allen Garantieprodukten müssten Anleger auch bei dieser Anleihe beachten, dass die Kapitalgarantie ausschließlich am Ende der Laufzeit der Anleihe aktiviert sei.
Die RBS-Inflationsanleihe 07/2017, fällig am 18.07.2017, könne noch bis 13.07.2012 in einer Stückelung von 1.000 Euro mit 10 Prozent plus 1,5 Prozent Ausgabeaufschlag gezeichnet werden.
Die neue RBS-Inflationsanleihe mit 150 Prozent zahle nach dem ersten Laufzeitjahr einen Fixkupon von drei Prozent aus. In Abhängigkeit von der Inflationsentwicklung stünden in den verbleibenden vier Laufzeitjahren Zinszahlungen von null bis fünf Prozent in Aussicht. Ab einer Inflationsrate von 3,33 Prozent werde der Cap den Zinskupon auf fünf Prozent begrenzen. (Ausgabe 24 vom 27.06.2012) (28.06.2012/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Werte im Artikel



