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Leichte Unruhe am europäischen Kapitalmarkt
29.01.18 13:00
DONNER & REUSCHEL AG
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Nachdem der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) in der vergangenen Woche mit 13.577 Punkten noch ein neues Allzeithoch markierte, fiel er in der abgelaufenen Handelswoche um 0,7%, so Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL AG.
Auslöser für den Kursrückgang sei ein erneut steigender EUR/USD (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275) gewesen, der während der Pressekonferenz der EZB die Marke von 1,25 überstiegen habe. Während die gute Konjunktur und der positive Ausblick für Europa den Euro weiterhin stärken würden, hätten die Aussagen vom US-Finanzminister Mnuchin für die USD-Schwäche gesorgt.
Neben dem starken Euro habe auch der Anstieg der Renditen der Bundesanleihen für Unruhe am europäischen Kapitalmarkt gesorgt. Diese seien über die Marke von 0,6% gesprungen und würden aktuell bei 0,629% notieren. Die positiven Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi über die europäische Konjunktur würden kaum noch Spielraum für eine expansive Geldpolitik geben. Die Interpretation am Markt sei deutlich gewesen: Das billige Geld sei vorbei und ob der Kauf von negativen Renditen noch sinnvoll sei, werde nun hinterfragt. Sollte das Kaufprogramm beendet werden, gelte es herauszufinden, wo die Renditen lägen. Aufgrund der weiterhin hohen Arbeitslosigkeit und des starken Euros sollte die Inflation in Europa gedämpft bleiben. Somit finde nur eine gesunde Normalisierung der Geldpolitik statt. Während diese sicherlich eine Herausforderung für jeden Rentenmanager in Europa sein werde, würden europäische Aktien weiterhin attraktiv bleiben und sollten von dem Normalisierungsprozess eher profitieren. (29.01.2018/alc/a/a)
Auslöser für den Kursrückgang sei ein erneut steigender EUR/USD (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275) gewesen, der während der Pressekonferenz der EZB die Marke von 1,25 überstiegen habe. Während die gute Konjunktur und der positive Ausblick für Europa den Euro weiterhin stärken würden, hätten die Aussagen vom US-Finanzminister Mnuchin für die USD-Schwäche gesorgt.
Neben dem starken Euro habe auch der Anstieg der Renditen der Bundesanleihen für Unruhe am europäischen Kapitalmarkt gesorgt. Diese seien über die Marke von 0,6% gesprungen und würden aktuell bei 0,629% notieren. Die positiven Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi über die europäische Konjunktur würden kaum noch Spielraum für eine expansive Geldpolitik geben. Die Interpretation am Markt sei deutlich gewesen: Das billige Geld sei vorbei und ob der Kauf von negativen Renditen noch sinnvoll sei, werde nun hinterfragt. Sollte das Kaufprogramm beendet werden, gelte es herauszufinden, wo die Renditen lägen. Aufgrund der weiterhin hohen Arbeitslosigkeit und des starken Euros sollte die Inflation in Europa gedämpft bleiben. Somit finde nur eine gesunde Normalisierung der Geldpolitik statt. Während diese sicherlich eine Herausforderung für jeden Rentenmanager in Europa sein werde, würden europäische Aktien weiterhin attraktiv bleiben und sollten von dem Normalisierungsprozess eher profitieren. (29.01.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,1782 | 1,178 | 0,0002 | +0,02% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,20 | 1,11 | |
Werte im Artikel
04.09.25
, Oberbank
EUR/USD zwischen Politik und Schulden
10.07.25
, Oberbank
Zinsdifferenz zwischen EUR und USD



