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FED-Sitzung: Keine weitere Leitzinssenkung erwartet
11.12.19 11:00
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Nachdem der Sentix-Index Anfang der Woche bereits ein sehr positives Bild für das Investorenvertrauen in der Eurozone auswies, war es absehbar, dass die Schätzungen für die gestrigen deutschen ZEW-Stimmungsindikatoren auch übertroffen werden sollten, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Der Index ZEW-Konjunkturerwartungen sei auf 10,7 (0,3 erwartet) von -2,1 im Vormonat angestiegen, der höchste Wert seit Februar 2018. Der Index ZEW-Aktuelle Lage habe sich von -24,7 auf -19,9 ebenfalls verbessert.
In Sachen US-Handelsabkommen habe es gestern an beiden Fronten Nachrichten gegeben. Die USA habe sich mit Canada und Mexiko einig werden können und gestern einen Vertrag unterschrieben, der das NAFTA-Abkommen ersetzen solle. Dieses müsse jedoch noch von den jeweiligen Gesetzgebern ratifiziert werden. Des Weiteren würden bei nicht Eingreifen von Trump am 15 Dezember weitere Zölle auf chinesische Waren erhoben. Marktteilnehmer hätten generell an eine Vermeidung dieser Zölle geglaubt. Sollte dies nicht eintreffen, könnte das zu Korrekturen am Markt führen. Der US-Dollar habe im Tagesverlauf gegenüber dem Euro nachgegeben; 10-jährige US-Anleiherendite sei angestiegen.
Für heute würden die Inflationszahlen für November bei einem stabilen Niveau von 2,2% p.a. erwartet. Am Abend stehe die nächste FED-Sitzung an. Die Analysten der Raiffeisen Bank International AG und der Markt würden nach den drei Zinsschritten dieses Jahr von keiner weiteren Senkung heuer ausgehen. Es werde beim Beibehalten des "wait and see approaches" bleiben. Hauptaugenmerkt werde auf den neuen Wirtschafts- und Zinsprognosen der FED liegen. (11.12.2019/alc/a/a)
Der Index ZEW-Konjunkturerwartungen sei auf 10,7 (0,3 erwartet) von -2,1 im Vormonat angestiegen, der höchste Wert seit Februar 2018. Der Index ZEW-Aktuelle Lage habe sich von -24,7 auf -19,9 ebenfalls verbessert.
In Sachen US-Handelsabkommen habe es gestern an beiden Fronten Nachrichten gegeben. Die USA habe sich mit Canada und Mexiko einig werden können und gestern einen Vertrag unterschrieben, der das NAFTA-Abkommen ersetzen solle. Dieses müsse jedoch noch von den jeweiligen Gesetzgebern ratifiziert werden. Des Weiteren würden bei nicht Eingreifen von Trump am 15 Dezember weitere Zölle auf chinesische Waren erhoben. Marktteilnehmer hätten generell an eine Vermeidung dieser Zölle geglaubt. Sollte dies nicht eintreffen, könnte das zu Korrekturen am Markt führen. Der US-Dollar habe im Tagesverlauf gegenüber dem Euro nachgegeben; 10-jährige US-Anleiherendite sei angestiegen.
Für heute würden die Inflationszahlen für November bei einem stabilen Niveau von 2,2% p.a. erwartet. Am Abend stehe die nächste FED-Sitzung an. Die Analysten der Raiffeisen Bank International AG und der Markt würden nach den drei Zinsschritten dieses Jahr von keiner weiteren Senkung heuer ausgehen. Es werde beim Beibehalten des "wait and see approaches" bleiben. Hauptaugenmerkt werde auf den neuen Wirtschafts- und Zinsprognosen der FED liegen. (11.12.2019/alc/a/a)
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| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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