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Eurozone: Aufstockungen der Anleihen in Österreich und Deutschland
07.09.16 10:18
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Österreich stockte gestern problemlos zwei Anleihen (ISIN AT0000A105W3 / WKN A1HJL5 bzw. ISIN AT0000A1K9C8 / WKN A18X6P) mit Fälligkeit im Oktober 2023 bzw. im Oktober 2026 um insgesamt EUR 1,3 Mrd. auf, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei -0,32% bzw. 0,114% gelegen. Deutschland habe zudem gestern eine im April 2026 fällig werdende inflationsindexierte Anleihe (ISIN DE0001030567 / WKN 103056) um EUR 500 Mio. aufgestockt. Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei -1,00% gelegen. Für heute sei die Aufstockung einer Fixzinsanleihe (ISIN DE0001102408 / WKN 110240) mit Laufzeit bis August 2026 angekündigt. Es sollten EUR 5 Mrd. aufgenommen werden.
Der ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe sei im August um 4,1 Punkte abgesackt. Das sei der stärkste Monatsrückgang seit November 2008. Mit 51,4 Punkten liege das Stimmungsbarometer auf dem niedrigsten Stand seit Februar 2010. Der Stimmungsabsturz sei völlig überraschend gekommen und es gebe keine Erklärung, die auf der Hand liege. Besonders merkwürdig sei die Tatsache, dass die befragten Unternehmen wie schon beim ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe in ihren Kommentaren nicht einmal ansatzweise von einem sich spürbar verschlechternden Geschäftsumfeld sprechen würden. Eine Zinsanhebung durch die FED im September dürfte damit allerdings vom Tisch sein. (07.09.2016/alc/a/a)
Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei -0,32% bzw. 0,114% gelegen. Deutschland habe zudem gestern eine im April 2026 fällig werdende inflationsindexierte Anleihe (ISIN DE0001030567 / WKN 103056) um EUR 500 Mio. aufgestockt. Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei -1,00% gelegen. Für heute sei die Aufstockung einer Fixzinsanleihe (ISIN DE0001102408 / WKN 110240) mit Laufzeit bis August 2026 angekündigt. Es sollten EUR 5 Mrd. aufgenommen werden.
Der ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe sei im August um 4,1 Punkte abgesackt. Das sei der stärkste Monatsrückgang seit November 2008. Mit 51,4 Punkten liege das Stimmungsbarometer auf dem niedrigsten Stand seit Februar 2010. Der Stimmungsabsturz sei völlig überraschend gekommen und es gebe keine Erklärung, die auf der Hand liege. Besonders merkwürdig sei die Tatsache, dass die befragten Unternehmen wie schon beim ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe in ihren Kommentaren nicht einmal ansatzweise von einem sich spürbar verschlechternden Geschäftsumfeld sprechen würden. Eine Zinsanhebung durch die FED im September dürfte damit allerdings vom Tisch sein. (07.09.2016/alc/a/a)
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