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Etablierte Märkte: Arbeitsmarktbericht wesentlich für den zukünftigen Leitzinspfad in den USA
08.01.16 10:20
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Am Ende der ersten und durchaus turbulenten Handelswoche im neuen Jahr steht mit dem US-Arbeitsmarktbericht ein echtes Datenhighlight am Programm, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Immerhin sei die Lage am Arbeitsmarkt sowohl Gradmesser für die Konjunktur als auch wesentlich für den zukünftigen Leitzinspfad in den USA. Die Analysten würden aufgrund des Anstiegs der Beschäftigungskomponente bei den ISM-Umfragen (vor allem beim ISM Nicht Verarbeitendes Gewerbe) und des guten ADP-Berichtes für Dezember mit einem Stellenzuwachs etwas über dem Konsensus rechnen. Damit sollten zuletzt aufkeimende Konjunktursorgen für die USA (ISM Index Verarbeitendes Gewerbe unter der 50er Marke) abflauen. Für die zukünftigen Leitzinsentscheidungen seien neben den Beschäftigungsdaten zahlreiche weitere Arbeitsmarktindikatoren relevant (Stundenlöhne, Arbeitslosenquote, Unterbeschäftigungsquote, etc.).
In der Eurozone stünden Industriedaten an: Die deutsche Industrieproduktion habe im November laut Veröffentlichung heute am Morgen einen Rückgang im Vergleich zum Vormonat verbucht. Die Produktion der französischen Industrie würden die Analysten im November nach der überraschend guten Entwicklung seit August ebenfalls unter dem Vormonatsniveau erwarten.
Am Primärmarkt habe sich gestern Frankreich ein Gesamtvolumen von knapp EUR 9 Mrd. via Anleihen mit Laufzeiten 2025, 2031 und 2045 geholt. Bei einer 1,4, 2,4 bzw. 1,7fachen Überzeichnung habe die Emissionsrendite bei 0,86%, 1,44% bzw. 1,92% gelegen. Irland habe eine Anleihe mit Fälligkeit Mai 2026 zu einer Rendite von 1,156% auktioniert. Das Volumen von EUR 3 Mrd. sei 3,2fach überboten worden. Laut Ratingkalender hätten heute S&P für Deutschland und Malta, Moody's für Malta und Fitch für Deutschland und Luxemburg die Möglichkeit eine erneuerte Einschätzung bekannt zu geben. (08.01.2016/alc/a/a)
Immerhin sei die Lage am Arbeitsmarkt sowohl Gradmesser für die Konjunktur als auch wesentlich für den zukünftigen Leitzinspfad in den USA. Die Analysten würden aufgrund des Anstiegs der Beschäftigungskomponente bei den ISM-Umfragen (vor allem beim ISM Nicht Verarbeitendes Gewerbe) und des guten ADP-Berichtes für Dezember mit einem Stellenzuwachs etwas über dem Konsensus rechnen. Damit sollten zuletzt aufkeimende Konjunktursorgen für die USA (ISM Index Verarbeitendes Gewerbe unter der 50er Marke) abflauen. Für die zukünftigen Leitzinsentscheidungen seien neben den Beschäftigungsdaten zahlreiche weitere Arbeitsmarktindikatoren relevant (Stundenlöhne, Arbeitslosenquote, Unterbeschäftigungsquote, etc.).
In der Eurozone stünden Industriedaten an: Die deutsche Industrieproduktion habe im November laut Veröffentlichung heute am Morgen einen Rückgang im Vergleich zum Vormonat verbucht. Die Produktion der französischen Industrie würden die Analysten im November nach der überraschend guten Entwicklung seit August ebenfalls unter dem Vormonatsniveau erwarten.
Am Primärmarkt habe sich gestern Frankreich ein Gesamtvolumen von knapp EUR 9 Mrd. via Anleihen mit Laufzeiten 2025, 2031 und 2045 geholt. Bei einer 1,4, 2,4 bzw. 1,7fachen Überzeichnung habe die Emissionsrendite bei 0,86%, 1,44% bzw. 1,92% gelegen. Irland habe eine Anleihe mit Fälligkeit Mai 2026 zu einer Rendite von 1,156% auktioniert. Das Volumen von EUR 3 Mrd. sei 3,2fach überboten worden. Laut Ratingkalender hätten heute S&P für Deutschland und Malta, Moody's für Malta und Fitch für Deutschland und Luxemburg die Möglichkeit eine erneuerte Einschätzung bekannt zu geben. (08.01.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


