EZB und die fehlende Exit-Strategie


15.07.16 09:40
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Bereits seit vielen Jahren diktieren die Notenbanken die Geschehnisse an den Finanzmärkten und haben auf diese Weise allen Anleiheinvestoren eine "Rendite-Diät" verordnet, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

Die in der Vergangenheit immer wieder thematisierten Negativrenditen bei deutschen Staatsanleihen seien nun um ein weiteres Kapitel ergänzt worden. So dürfe sich Deutschland damit brüsten, als erstes Land der Eurozone eine zehnjährige Staatsanleihe aufgelegt zu haben, die mit einem Kupon von 0% ausgestattet sei und zusammen mit einem Ausgabekurs von "über pari" eine negative Rendite ergebe.

In diesem Zusammenhang sei allerdings die Frage erlaubt, wie lange die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) noch gut gehen könne. Sehr gerne werde hierbei auf die erfolgreiche Zinspolitik der amerikanischen Notenbank (FED) verwiesen, die es inzwischen geschafft habe, die QE-Maßnahmen zu beenden. Dies sei zumindest das offizielle Statement. Wie so oft im Leben, werde hierbei nicht die vollständige Wahrheit gesagt. Richtig sei, dass kein neues Geld mehr zum Ankauf von US-Staatsanleihen verwendet werde, aber die endfälligen Wertpapiere und die gezahlten Zinsen sehr wohl reinvestiert würden. Trotz der fehlenden Nachfrage seitens der heimischen Notenbank sei es in den USA gelungen, das Renditeniveau für zehnjährige T-Bonds auf das Allzeittief von 1,358% zu senken. Zusammen mit schlechteren Konjunktur- und geringen Inflationsdaten seien für diese Entwicklung allerdings die unzähligen politischen und geopolitischen Krisenherde verantwortlich. Somit sei die QE-Reduzierung in den USA von anderen Faktoren gemildert und sogar konterkariert worden.

Jede Beendigung einer künstlichen Nachfrage führe automatisch zu einer Preisreduzierung. Das sei unbestritten. Doch komme es darauf an, ob zu diesem Zeitpunkt die Renditen noch positiv oder sogar negativ seien. Dies genau sei der relevante Unterschied zwischen den USA und Euroland. Hätten sich in den USA die Zinsen im positiven Bereich nach oben anpassen, so wären nach einem, wenn auch nur teilweisen, Rückzug der EZB negative Renditen nicht mehr zeitgemäß und würden sprunghaft nach oben (über die Null-Linie) korrigieren.

Momentan würden sich die europäischen Notenbankenvertreter jedoch noch keine Gedanken über eine notwendige Exit-Strategie machen. Dem Motto entsprechend "Nach mir die Sintflut" zu leben, sei seitens der EZB-Notenbanker verantwortungslos und zeuge von mangelnder Weitsicht beim Betreiben der ultralockeren Geldpolitik. Die Verwerfungen an den europäischen Rentenmärkten seien also vorprogrammiert. Es sei nur eine Frage der Zeit, wann sie eintreten würden.

Was sich derzeit in der italienischen Finanzbranche abspiele, könnte sich zur zweiten Welle in Sachen Bankenkrise nach der Finanzmarktkrise 2008 aufbauen. Nachdem es eine achtjährige, vielleicht nur vermeintliche Ruhephase gegeben habe, in der man neue Regeln geschaffen habe, würden nun die Problemkredite in den Büchern der italienischen Banken in Höhe von 360 Mrd. Euro drohen, zum toxischen Stoff für die gesamte europäische Branche zu werden.

Denn aufgrund der engen internationalen Verflechtungen der Finanzinstitute könnte sich der Zusammenbruch einzelner oder mehrerer italienischer Banken schnell zur europäischen Bankenkrise aufschaukeln. Wegen der wackeligen Situation anderer europäischer Banken sei das Problem also kein rein italienisches mehr. Nicht von ungefähr sei es der Chefökonom der angeschlagenen Deutschen Bank, David Folkerst-Landau, der ein europäisches Programm in Höhe von 150 Mrd. Euro zur Rekapitalisierung der europäischen Banken fordere.

Die EU sitze dabei wieder einmal in der Zwickmühle. Schließlich habe sie im Zuge der Finanzmarktkrise beschlossen, dass nie wieder marode Banken auf Kosten der Steuerzahler gerettet werden sollten. Deshalb lehne man konsequenterweise in Brüssel Staatshilfen für die italienischen Banken ab. So spreche sich Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem gegen ein neues milliardenschweres Rettungsprogramm aus Steuergeldern aus, wie es der Internationale Währungsfonds (IWF) von der Regierung in Rom fordere. Angesichts des geringen Wirtschaftswachstums werde es schwer für die Banken, aus eigener Kraft und in einem angemessenen Zeitraum das Problem ihrer notleidenden Kredite zu lösen, heiße es beim IWF. Indessen fordere Dijsselbloem: "Die Probleme müssen in den Banken geregelt werden."

Ob die italienischen Institute allerdings die Kraft hätten, sich selbst aus dem Schlamassel zu ziehen, dürfe bezweifelt werden. Schon 2008 hätten sie einen dreistelligen Milliardenbetrag benötigt, um die notwendigen Wertberichtigungen vorzunehmen. Dazu sei es nicht gekommen, weil die expansive Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) zunächst den Druck von ihnen genommen habe. Gleichzeitig aber seien alle europäischen Banken ihrer klassischen Einnahmequelle, der Zinsmarge, beraubt worden, sodass sie kaum mehr Fett in Form von Eigenkapitalreserven ansetzen könnten.

Was also wäre zu tun? Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi bevorzuge einen Staatsfonds, der die Banken mit Kapital versorgen würde und denke sogar darüber nach, einen zweiten Bankenrettungs-Fonds aufzulegen, da der erste nicht ausreiche. Damit würden wieder einmal private in staatliche Schulden umgewandelt. Es käme also just zu dem Sündenfall, den die EU im Rahmen der Bankenunion gerade erst ausgeschlossen habe - zumindest im Prinzip. Deshalb brauche Renzi für seinen Plan auch die Zustimmung der EU-Kommission, die staatliche Rettungsprogramme nur in absoluten Ausnahmefällen vorsehe. Rom sehe einen solchen für gegeben an, weil nach dem Brexit-Votum der Druck auf die italienische Bankenbranche entsprechend zugenommen habe.

Sollten tatsächlich die Eigentümer der italienischen Banken haften, so träfe es viele Kleinsparer, die ihre Rücklagen fürs Alter ausgerechnet in Bankaktien gesteckt hätten. Deshalb beduerfe es eines Vorgehens mit viel Fingerspitzengefühl, das womöglich eine Ausnahmeregelung von den Maßgaben der Bankenunion vorsehe. Wichtiger als eine strenge Auslegung der EU-Regeln sei Schnelligkeit und Gründlichkeit, schreibe dazu die Süddeutsche Zeitung: "Man muss das Feuer austreten, solange es klein ist."

Einen Part des Löscheinsatzes könnte dabei am Ende die EZB übernehmen. Nachdem die Zentralbank nicht nur Staatsanleihen und Corporate Bonds ankaufe, sei nicht auszuschließen, dass sie auch noch den Ankauf von Financials, also Bankentiteln, beschließe. So viele weitere Möglichkeiten habe sie nämlich nicht mehr.

Immer wieder habe es Verstöße gegen den Euro-Stabilitätspakt gegeben, auch von Deutschland, und stets seien die Sünder straffrei ausgegangen. Jetzt könnten erstmals Defizitsünder mit Strafen belegt werden. Die EU-Finanzminister hätten in dieser Woche konkrete Maßnahmen gegen Spanien und Portugal eingeleitet.

Der Vorwurf laute, dass beide Länder nicht konsequent genug gegen ihre Haushaltsdefizite vorgegangen seien. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) habe die Entscheidung der EU-Finanzminister als Beweis dafür gewertet, dass Regeln auch angewandt würden. "Das sendet das Signal der Verlässlichkeit", so Schäuble.

Spanien und Portugal hätten im vergangenen Jahr die Vorgaben des Euro-Stabilitätspakts gerissen. Dem Regelwerk von Maastricht zufolge sei eine jährliche Neuverschuldung von höchstens 3,0% der Wirtschaftsleistung gestattet. Spanien sei hier 2015 auf 5,1% und Portugal auf 4,4% gekommen. Trotz gegenteiliger Behauptungen hätten beide Länder keine wirksamen Gegenmaßnahmen ergriffen.

Nun habe die EU-Kommission 20 Tage Zeit, um weitere Schritte einzuleiten. Es könnten Geldstrafen bis zu 0,2% der Wirtschaftsleistung verhängt werden. Auch das Einfrieren von Strukturfördermitteln sei möglich. Doch wenn die Signale aus Brüssel nicht täuschen würden, werde es auf eine milde Strafe hinauslaufen. Schließlich könnte eine harte Strafe am Ende das Wirtschaftswachstum in den Ländern gefährden, was nicht im Sinne der EU-Kommission wäre. Immerhin habe Spanien bereits avisiert, die Körperschaftssteuer zu erhöhen, was zusätzliche Mittel in Höhe von 6,0 Mrd. Euro in die Kassen spülen solle.

So dürfte das Ganze auf die Verhängung einer eher symbolischen Strafe hinauslaufen. Damit könne einerseits die Kommission behaupten, dass die Nichteinhaltung der Maastricht-Regeln (endlich einmal) bestraft werde. Und andererseits drohe das zarte Pflänzchen Wirtschaftswachstum in Spanien und Portugal nicht abgewürgt zu werden.

Am Ende sei es doch ganz schnell gegangen. Nachdem die Schreihälse unter den Brexit-Trommlern, Boris Johnson und Nigel Farage, zunächst von der Fahne gegangen seien, habe das Lager der EU-Gegner in Großbritannien vollkommen ratlos gewirkt. Nun hätten die Tories mit Theresa May als neue Premierministerin doch rascher als gedacht eine Nachfolgerin für den ungeschickten Taktiker David Cameron gefunden. May, die nun in den Regierungssitz in No. 10 Downing Street in London einziehe, gelte als gemäßigter, nüchterner Kopf innerhalb der konservativen Partei. Zur Verwunderung aller habe sie in einer ersten Amtshandlung Boris Johnson zum neuen Außenminister gekürt. Frank-Walter Steinmeier werde es sicherlich freuen.

Auf sie warte jede Menge Arbeit. Es gelte ein gespaltenes Land zusammenzuführen, bevor es an der Auseinandersetzung um den Brexit zerbrechen möge. Dafür seien von ihr als einer Tory-Frau ungewöhnliche Töne zu hören, wenn May etwa dem "Big Business" eine Kampfansage zukommen lasse. Dazu zähle etwa ihre Ankündigung, das Gehaltsgefälle zwischen Managern und Arbeitern abbauen zu wollen. Offenbar habe sie verstanden, dass das Brexit-Votum auch einen tiefen Graben zwischen den Privilegierten und den Verlierern in der Gesellschaft widerspiegle.

Ob sie es schaffe, "den Brexit zu einem Erfolg zu machen", wie sie angekündigt habe, würden die kommenden Jahre zeigen. Dies werde auch von den anstehenden Verhandlungen mit der EU abhängen, die hart werden dürften. Denn natürlich würden die Brexiteers den restlichen Europäern zeigen wollen, dass es Großbritannien auch ohne EU-Mitgliedschaft schaffe zu prosperieren.

Dabei werde May auch auf die Unterstützung durch die Bank of England (BoE) hoffen, die am heutigen Donnerstag erstmals nach dem Brexit-Referendum über die weitere Geldpolitik beraten werde. Die Notenbank in London, so sei zu erwarten, dürfte alles dafür tun, die Banken des Vereinigten Königreichs mit genügend Liquidität zu versorgen, damit es zu keinen Kreditengpässen kommen möge. Auch eine Wiederbelebung des QE-Programms (Quantitative Easing) zum direkten Ankauf von Wertpapieren erscheine nicht ausgeschlossen.

Mit Wochenbeginn seien bereits in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien gestartet und es sei davon auszugehen, dass sich die Neuemissionstätigkeit in den kommenden Wochen immer weiter reduzieren werde.

So habe in dieser Woche mit PepsiCo lediglich ein bekannterer Emittent am Kapitalmarkt begrüßt werden können. Der US-amerikanische Getränke- und Lebensmittelkonzern habe eine 750 Mio. Euro schwere Anleihe (ISIN XS1446746189/ WKN A1839D) emittiert, die am 18.07.2028 endfällig und mit einem jährlichen Kupon von 0,875% ausgestattet sei. Gepreist worden sei der Bond bei 99,66%, was einem Emissionsspread von +47 bps über Mid Swap entsprochen habe. Der Emittent habe sich ein optionales Kündigungsrecht (Make-Whole-Option) zum 18.04.2028 in die Anleihebedingungen aufnehmen lassen.

Die Wahl der Mindeststückelung von 100.000 Euro lasse darauf schließen, dass insbesondere institutionelle Anleger als Investoren angesprochen werden sollten.

Immer noch sei das durch die heftigen Brexit-Marktreaktionen entstandene Gap (zwischen 164,62% und 165,51%) nicht geschlossen worden. Chartanalysten würden gerne darauf verweisen, dass jede Lücke geschlossen werde. Die Frage sei halt nur: Wann?

Habe man am Dienstag noch den Eindruck, dass nach der kräftigen Gegenreaktion an den Aktienmärkten die Zeit gekommen sei, das Gap zu schließen, so sei man am gestrigen Mittwoch vorerst eines Besseren belehrt worden. Weder steigende noch seitwärts tendierende Aktiennotierungen hätten das Rentenbarometer in Bedrängnis bringen können. Viele Stimmen würden inzwischen laut, die vor zu viel Optimismus am Aktienmarkt warnen würden. Aber dadurch werde wegen der "alten" Gesetzmäßigkeit vom spiegelbildlichen Verhalten der Aktien- und Rentenmärkte sogar die Hoffnung der Rentenhändler auf ein baldiges Schließen des Gaps gedämpft. Doch in diesen Zeiten sollte man nicht resignieren, sondern stets an die Toyota-Werbung denken.

Charttechnisch verlaufe aktuell ein im Mai des Jahres beginnender Aufwärtstrend bei ca. 164,83%. Doch auch oberhalb dieser Unterstützungslinie gebe es bereits eine ausgeprägte Zone bei 165,61% (mehrere Hochs im Juni), die ein Abfedern möglich mache. Trotz der "Gap-Problematik" sollte man allerdings auch den Blick nach oben richten, um sich der einzigen nennenswerten Widerstandslinie bei 168,06% (Hoch vom 6.7.) auf dem Weg zum Allzeithoch bei 168,68% bewusst zu sein. Zur Stunde notiere das Sorgenbarometer bei 166,91% und zeige Anzeichen einer leichten Korrektur auf hohem Niveau.

Endlich sei es vollbracht. Die erste zehnjährige Euro-Staatsanleihe (ISIN DE0001102408/ WKN 110240) mit einem Nullkupon sei zwar keine Überraschung gewesen, aber dennoch ein Novum am Rentenmarkt. Insgesamt 5 Mrd. Euro habe die Deutsche Finanzagentur refinanzieren wollen, doch nur für ca. 4,8 Mrd. Euro seien Orders aufgegeben worden. Somit gelte die Auktion in diesem Falle als technisch unterzeichnet. Dennoch habe sich Finanzminister Schäuble freuen können, denn die Zuteilung sei zu einer Durchschnittsrendite von -0,047% erfolgt. Das bedeute, dass zum einen mehr Geld als der anvisierte Nominalbetrag eingesammelt worden sei und dafür in den kommenden zehn Jahren keine Zinsen bezahlt werden müssten. Zum anderen werde bei der Endfälligkeit weniger zurückgezahlt, als eingenommen worden sei. Super Deal. Davon träume jede Privatperson.

Ganz so erfolgreich sei zwar der niederländische Finanzminister nicht gewesen, aber immerhin habe er fast 2,4 Mrd. Euro mittels einer Aufstockung der aktuellen zehnjährigen Anleihe (ISIN NL0011819040/ WKN A1VNKY) bei einer Rendite von 0,043% refinanzieren können. Unter Mitwirkung Italiens, das insgesamt die Emissionsvolumen von Altemissionen unterschiedlicher Laufzeiten um ca. 7,5 Mrd. Euro erhöht habe und des frisch gekürten Fußball-Europameisters Portugal, das zwei Altemissionen (ISIN PTOTESOE0013/ WKN A1Z6CE/ 2022; ISIN PTOTETOE0012/ WKN A18W15/ 2026) um insgesamt ca. 1,1 Mrd. Euro aufgestockt habe, seien in dieser Handelswoche ca. 16 Mrd. Euro neu aufgenommen worden. Portugal habe allerdings nicht von seinem Triumph profitieren können und beim Tender der zehnjährigen Anleihe eine Rendite von 3,093% akzeptieren müssen. Bei der vorherigen Auktion im Juni des Jahres seien es nur 2,859% gewesen.

In den USA seien neben den üblichen T-Bills für 114 Mrd. USD noch jeweils 20 Mrd. USD als zehnjährige T-Notes und als 30-jährige T-Bonds interessierten Investoren offeriert worden.

Der "Steuerzahler-Gedenktag" sei in diesem Jahr am Dienstag, den 12. Juli, gewesen, denn ab diesem Tag arbeite der Steuerzahler rechnerisch wieder für das eigene Portemonnaie. An den Börsen gebe es so einen Stichtag nicht, dies wäre auch zu einfach. Deshalb müssten sich Marktteilnehmer ständig darüber Gedanken machen, welche Investitionen sie tätigen würden.

Am Devisenmarkt sei dieses Unterfangen bei dem aktuellen Marktgeschehen alles andere als einfach. Wenngleich diese Woche die Unsicherheit und die Nervosität abgenommen hätten, so befinde man sich auch drei Wochen nach dem Brexit in einem schwierigen Marktumfeld. Das Währungspaar GBP/USD stehe weiterhin unter einer besonderen Beobachtung und es habe eine leichte Erholung attestiert werden können. So habe das Pfund zeitweise bei 1,3338 USD gehandelt, nachdem in der Vorwoche noch ein 31-Jahres-Tief bei 1,2798 USD markiert worden sei. Zum Euro zeige sich das Pfund-Sterling ebenfalls stabiler und notiere derzeit um die Marke von 0,84 GBP nach 0,86274 GBP in der Woche zuvor.

Die europäische Gemeinschaftswährung habe zum Wochenausklang einen Dämpfer hinnehmen müssen. Robuste und überzeugende US-Arbeitsmarktdaten hätten die Einheitswährung belastet und so sei der Euro bis auf 1,1002 USD zurückgefallen. Im weiteren Handelsverlauf habe sich der Euro jedoch wieder erholen können und notiere zur Stunde um die Marke von 1,11 USD.

Da die Einkommensbelastungsquote im Jahr 2016 durchschnittlich bei rund 52,9% liegen werde, würden von jedem erwirtschafteten Euro nur 47,1 Cent übrig bleiben. Das so verdiente Geld hätten verschiedene Privatanleger in dieser Berichtswoche vornehmlich in Währungsanleihen lautend auf Türkische Lira, Brasilianische Real, Neuseeland-Dollar sowie US-Dollar-Bonds investiert.

Disclaimer

Die Baader Bank AG ist eine der führenden Investmentbanken für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) und Marktführer im Handel von Finanzinstrumenten.

Als Market Maker ist die Bank für die börsliche und außerbörsliche Preisfindung von über 800.000 Finanzinstrumenten verantwortlich.

Im Investment Banking entwickelt sie Finanzierungslösungen für Unternehmen und bietet institutionellen Anlegern umfassende Dienstleistungen beim Vertrieb und dem Handel von Aktien, Anleihen und Derivaten. (Ausgabe vom 14.07.2016) (15.07.2016/alc/a/a)





hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
99,627 € 99,622 € 0,005 € +0,01% 17.04./15:22
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
NL0011819040 A1VNKY 99,62 € 98,34 €
Werte im Artikel
103,88 plus
+8,60%
100,14 plus
+0,09%
99,63 plus
+0,01%
99,34 plus
+0,01%