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EUR/USD steigt nach hawkischen EZB Kommentaren
30.10.23 11:27
XTB
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Euro (EUR) legt gegenüber dem US-Dollar heute zu, so die Experten von XTB.
Obwohl der EUR/USD nach enttäuschenden Daten zur spanischen Verbraucherpreisinflation im Oktober gefallen sei, seien diese Verluste später durch die hawkischen Kommentare der EZB-Mitglieder Kazimir und Simkus sowie den leicht besser als erwarteten deutschen BIP-Bericht für das dritte Quartal 2023 wieder wettgemacht worden. Hier seien die wichtigsten Aussagen aus den Reden:
EZB Kazimir:
- "Wir werden in den nächsten Quartalen auf dem Höhepunkt bleiben müssen."
- "Wetten auf Zinssenkungen bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2024 sind völlig verfrüht."
- "Es ist zu früh, um das Ende des Zinserhöhungszyklus auszurufen, und diese Aufgabe ist erledigt."
- "Bevor wir sagen können, dass Zinserhöhungen vorbei sind, wird es März sein."
- "Preisrisiken sind noch nicht vollständig verschwunden, wir müssen wachsam bleiben."
- "Wir warten auf das Dezember-Update der Inflationsprognosen, um ein klareres Bild zu erhalten."
EZB Simkus:
- "Ich wäre sehr überrascht, Zinssenkungen in der ersten Hälfte des Jahres 2024 zu sehen."
- "Es besteht jetzt kein Bedarf für weitere Zinserhöhungen, aber wir werden in der Zukunft sehen."
- "Die Inflation ist immer noch zu hoch, Gespräche über Zinssenkungen sind verfrüht."
- "Die aktuellen restriktiven Zinssätze sind wahrscheinlich ausreichend im Dezember."
- "Ich sehe eine sanfte Landung als ein Schlüsselszenario für die Eurozone."
Wenn man sich den EUR/USD-Chart im H1-Zeitrahmen ansehe, sehe man, dass das Währungspaar in der letzten Stunde um mehr als 0,2% gestiegen sei. Das Paar sei von der kurzfristigen Unterstützung im Bereich von 1,0550 abgesprungen und habe später die Widerstandszone bei 1,0575 überwunden. Der 200-Stunden-Durchschnitt werde derzeit getestet. Der nächste kurzfristige Widerstand befinde sich im Bereich von 1,0595. (30.10.2023/alc/a/a)
Obwohl der EUR/USD nach enttäuschenden Daten zur spanischen Verbraucherpreisinflation im Oktober gefallen sei, seien diese Verluste später durch die hawkischen Kommentare der EZB-Mitglieder Kazimir und Simkus sowie den leicht besser als erwarteten deutschen BIP-Bericht für das dritte Quartal 2023 wieder wettgemacht worden. Hier seien die wichtigsten Aussagen aus den Reden:
EZB Kazimir:
- "Wetten auf Zinssenkungen bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2024 sind völlig verfrüht."
- "Es ist zu früh, um das Ende des Zinserhöhungszyklus auszurufen, und diese Aufgabe ist erledigt."
- "Bevor wir sagen können, dass Zinserhöhungen vorbei sind, wird es März sein."
- "Preisrisiken sind noch nicht vollständig verschwunden, wir müssen wachsam bleiben."
- "Wir warten auf das Dezember-Update der Inflationsprognosen, um ein klareres Bild zu erhalten."
EZB Simkus:
- "Ich wäre sehr überrascht, Zinssenkungen in der ersten Hälfte des Jahres 2024 zu sehen."
- "Es besteht jetzt kein Bedarf für weitere Zinserhöhungen, aber wir werden in der Zukunft sehen."
- "Die Inflation ist immer noch zu hoch, Gespräche über Zinssenkungen sind verfrüht."
- "Die aktuellen restriktiven Zinssätze sind wahrscheinlich ausreichend im Dezember."
- "Ich sehe eine sanfte Landung als ein Schlüsselszenario für die Eurozone."
Wenn man sich den EUR/USD-Chart im H1-Zeitrahmen ansehe, sehe man, dass das Währungspaar in der letzten Stunde um mehr als 0,2% gestiegen sei. Das Paar sei von der kurzfristigen Unterstützung im Bereich von 1,0550 abgesprungen und habe später die Widerstandszone bei 1,0575 überwunden. Der 200-Stunden-Durchschnitt werde derzeit getestet. Der nächste kurzfristige Widerstand befinde sich im Bereich von 1,0595. (30.10.2023/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,1782 | 1,178 | 0,0002 | +0,02% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,20 | 1,11 | |
04.09.25
, Oberbank
EUR/USD zwischen Politik und Schulden
10.07.25
, Oberbank
Zinsdifferenz zwischen EUR und USD


