Deutsche Börse AG-Unternehmensanleihe: Rendite nicht üppig, aber vertretbar


17.10.12 09:59
Wirtschaftswoche

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Experten der "Wirtschaftswoche" halten die Unternehmensanleihe (ISIN DE000A1RE1W1 / WKN A1RE1W1) der Deutschen Börse AG für ein interessantes Investment.

Sowohl der Wertpapierhandel, der Terminhandel als auch die Verrechnung von Wertpapieraufträgen, elektronische Handelsysteme und Datendienste seien ein globaler Wachstumsmarkt. Die Deutsche Börse AG profitiere davon. In den letzten 15 Jahren sei der Umsatz verzehnfacht worden. Heute liege er bei 2,3 Mrd. Euro.

Der Konzern baue seine Geschäfte aber noch weiter aus: Durch die Komplettübernahme der Eurex habe man sich im Bereich des aussichtsreichen Terminhandels weiter vergrößert, private Anleger hätten seit neustem die Möglichkeit Anleihen zu handeln und bezüglich der Expansion in Asien helfe die Zusammenarbeit mit der Börse in Südkorea.

Es würden sich aber auch noch neue Geschäftsfelder auftun. Die Tochter Clearstream beispielsweise entwickle Serviceleistungen rund um das Management von Sicherheiten. Im Normalfall sei die Gesellschaft für die Verwahrung von Wertpapieren zuständig.

Verluste habe die Deutsche Börse AG in den letzten Jahren unterm Strich nie gemacht. Die Nettoschulden habe man in den vergangenen fünf Jahren von 1,8 Mrd. auf rund 500 Mio. Euro reduziert.

Die Anleihe des Unternehmens laufe noch bis zum 05. Oktober 2022 und sei mit einem Kupon von 2,375% ausgestattet, was bei einem aktuellen Kurs von 99,82% einer Rendite von 2,39% entspreche.

Das ist zwar nicht üppig, angesichts der stabilen Unternehmensentwicklung ist die Rendite bei der Unternehmensanleihe der Deutschen Börse AG aber vertretbar, so die Experten der "Wirtschaftswoche". Wer kaufe, sollte möglichst bis zur Fälligkeit disponieren. (Ausgabe 42) (17.10.2012/alc/a/a)



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