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Australien-Anleihe: Chance auf eine jährliche Rendite von über 3% bei "Aaa"-Rating
03.09.12 12:18
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst von Anleihencheck Research, Sven Krupp, hält die Anleihe (ISIN AU3TB0000101 / WKN A1GRTK) von Australien weiterhin für ein hochinteressantes Investment für den Staatsanleihen-Sektor.
Die Anleihe, emittiert vom Commonwealth of Australia, sei mit einem attraktiven Kupon von 5,50% ausgestattet, laufe noch bis zum 21.04.2023 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 Australische Dollar (AUD) (entspreche rund 790 Euro) auf. Bei einem aktuellen Kurs von 121,50% biete das Papier eine jährliche Rendite von 3,09%. Sowohl die Anleihe als auch der Emittent seien von der Ratingagentur Moody's mit der Bestnote von "Aaa" bewertet.
Die Euro-Schuldenkrise beherrsche weiterhin das Marktgeschehen in Europa. Zwar habe sich nach den angekündigten Fiskalmaßnahmen der FED und EZB die Lage an den Kapitalmärkten spürbar entspannt, doch damit sei nur wieder etwas mehr Zeit gewonnen worden. Denn nur, wenn die eingeleiteten Reformen in den hochverschuldeten Ländern greifen würden, könnte die Schuldenproblematik mittelfristig gelöst werden. Dies sei gegenwärtig aber nicht absehbar, zumal sich viele Länder in der Euro-Zone in der Rezession befänden.
Anleger sollten vor diesem Hintergrund vor allem auf Emittenten mit einer Top-Bonität achten, die bevorzugt nicht direkt von der Euro-Schuldenkrise betroffen seien. Man müsse schon lange suchen, bis man Staatsanleihen von erstklassigen Emittenten mit einer Rendite finde, die über der aktuellen Inflationsrate liege. Am anderen Ende der Welt habe man einen interessanten Kandidaten gefunden: Australien.
Zwar habe Australiens Wirtschaft in 2010 leicht geschwächelt, doch es dürfe nicht unberücksichtigt bleiben, dass diese seit 20 Jahren in Folge gewachsen sei. Die Naturkatastrophen an der Ostküste in 2011 hätten einen halben Prozentpunkt Wirtschaftswachstum gekostet. Die Wachstumsprognose für 2012 liege zwischen 2,5% bis 3,5%. Dabei habe Australien hier in besonderer Weise vom asiatischen Wirtschaftsboom profitieren können. Dies liege natürlich auch an der geographischen Nähe zu diesen Märkten begründet.
Auch wenn die Wirtschaft Australiens im laufenden Jahr bisher unter den Trendwerten liege, sehe die Notenbank bisher keine starke Wirtschaftsabkühlung. Immerhin habe das Wirtschaftswachstum in Q2'2012 rund +4% betragen. Nachdem die RBA den Leitzins Anfang Juni um weitere 25 Basispunkte auf 3,50% reduziert habe, sei auf der letzten Notenbanksitzung Anfang August das Zinsniveau von 3,50% bekräftigt worden. Die Währungshüter hätten ihre Entscheidung im Juni mit der Schwäche in Europa und dem verlangsamten Wachstum in China begründet.
Die wirtschaftliche Nähe zu China sei auf der einen Seite ein Segen für Australien, auf der anderen Seite berge dies natürlich auch Risiken, sollte sich die Konjunktur im Land der Mitte merklich abkühlen. Auch wenn Chinas Wirtschaft zuletzt "nur" noch um knapp 8% gewachsen sei, würden die Wachstumsaussichten für China grundsätzlich gut bleiben. Die Regierung in Peking habe die jüngst etwas überhitzte Konjunktur in den Griff bekommen und dürfte nun die Fiskalpolitik weiter lockern. Der Binnenmarkt sei stark und dürfte eine wichtige Wachstumssäule darstellen. Volkswirte würden allgemein mit einer weichen Landung der chinesischen Wirtschaft rechnen. Somit sollten auch die weiteren Perspektiven für Australien relativ gut bleiben, auch wenn die jüngste Entwicklung eher schwächer gewesen sei.
Die Staatsverschuldung liege in Australien bei lediglich etwa 10% des BIPs (zum Vergleich: in Deutschland seien es knapp 80%). Ein Zahlungsausfall Australiens sei trotz mancher Risiken sehr unwahrscheinlich. Dies würden auch viele Experten so sehen. Für den weltgrößten Investmentfonds PIMCO sei Australien schließlich immer noch eine der sichersten und prosperierendsten Anlageregionen der Welt.
Der Aussie zähle derzeit zu den weltweit stabilsten Weltwährungen. Zwar bestehe grundsätzlich ein Währungsrisiko, doch eine größere Abwertungsgefahr des Euro gegenüber dem AUD sehe man momentan nicht. Im Gegenteil, der AUD könnte gegenüber dem Euro durchaus noch weiter zulegen, was die Rendite der Währungsanleihe zusätzlich steigern würde. Insgesamt halten die Analysten von Anleihencheck Research die o.a. Anleihe von Australien nach wie vor für eine sehr gute Alternative zu Staatsanleihen von Top-gerateten Emittenten. (Analyse vom 03.09.2012) (03.09.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Anleihe, emittiert vom Commonwealth of Australia, sei mit einem attraktiven Kupon von 5,50% ausgestattet, laufe noch bis zum 21.04.2023 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 Australische Dollar (AUD) (entspreche rund 790 Euro) auf. Bei einem aktuellen Kurs von 121,50% biete das Papier eine jährliche Rendite von 3,09%. Sowohl die Anleihe als auch der Emittent seien von der Ratingagentur Moody's mit der Bestnote von "Aaa" bewertet.
Die Euro-Schuldenkrise beherrsche weiterhin das Marktgeschehen in Europa. Zwar habe sich nach den angekündigten Fiskalmaßnahmen der FED und EZB die Lage an den Kapitalmärkten spürbar entspannt, doch damit sei nur wieder etwas mehr Zeit gewonnen worden. Denn nur, wenn die eingeleiteten Reformen in den hochverschuldeten Ländern greifen würden, könnte die Schuldenproblematik mittelfristig gelöst werden. Dies sei gegenwärtig aber nicht absehbar, zumal sich viele Länder in der Euro-Zone in der Rezession befänden.
Anleger sollten vor diesem Hintergrund vor allem auf Emittenten mit einer Top-Bonität achten, die bevorzugt nicht direkt von der Euro-Schuldenkrise betroffen seien. Man müsse schon lange suchen, bis man Staatsanleihen von erstklassigen Emittenten mit einer Rendite finde, die über der aktuellen Inflationsrate liege. Am anderen Ende der Welt habe man einen interessanten Kandidaten gefunden: Australien.
Zwar habe Australiens Wirtschaft in 2010 leicht geschwächelt, doch es dürfe nicht unberücksichtigt bleiben, dass diese seit 20 Jahren in Folge gewachsen sei. Die Naturkatastrophen an der Ostküste in 2011 hätten einen halben Prozentpunkt Wirtschaftswachstum gekostet. Die Wachstumsprognose für 2012 liege zwischen 2,5% bis 3,5%. Dabei habe Australien hier in besonderer Weise vom asiatischen Wirtschaftsboom profitieren können. Dies liege natürlich auch an der geographischen Nähe zu diesen Märkten begründet.
Die wirtschaftliche Nähe zu China sei auf der einen Seite ein Segen für Australien, auf der anderen Seite berge dies natürlich auch Risiken, sollte sich die Konjunktur im Land der Mitte merklich abkühlen. Auch wenn Chinas Wirtschaft zuletzt "nur" noch um knapp 8% gewachsen sei, würden die Wachstumsaussichten für China grundsätzlich gut bleiben. Die Regierung in Peking habe die jüngst etwas überhitzte Konjunktur in den Griff bekommen und dürfte nun die Fiskalpolitik weiter lockern. Der Binnenmarkt sei stark und dürfte eine wichtige Wachstumssäule darstellen. Volkswirte würden allgemein mit einer weichen Landung der chinesischen Wirtschaft rechnen. Somit sollten auch die weiteren Perspektiven für Australien relativ gut bleiben, auch wenn die jüngste Entwicklung eher schwächer gewesen sei.
Die Staatsverschuldung liege in Australien bei lediglich etwa 10% des BIPs (zum Vergleich: in Deutschland seien es knapp 80%). Ein Zahlungsausfall Australiens sei trotz mancher Risiken sehr unwahrscheinlich. Dies würden auch viele Experten so sehen. Für den weltgrößten Investmentfonds PIMCO sei Australien schließlich immer noch eine der sichersten und prosperierendsten Anlageregionen der Welt.
Der Aussie zähle derzeit zu den weltweit stabilsten Weltwährungen. Zwar bestehe grundsätzlich ein Währungsrisiko, doch eine größere Abwertungsgefahr des Euro gegenüber dem AUD sehe man momentan nicht. Im Gegenteil, der AUD könnte gegenüber dem Euro durchaus noch weiter zulegen, was die Rendite der Währungsanleihe zusätzlich steigern würde. Insgesamt halten die Analysten von Anleihencheck Research die o.a. Anleihe von Australien nach wie vor für eine sehr gute Alternative zu Staatsanleihen von Top-gerateten Emittenten. (Analyse vom 03.09.2012) (03.09.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.


