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Anleihen aus Portugal wieder gefragt, Spanien testet erneut Marktakzeptanz
01.08.13 16:24
Baader Bank
Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Die US-Wirtschaft ist immer wieder für Überraschungen gut, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.
So habe das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der größten Volkswirtschaft der Welt im zweiten Quartal mit Plus 1,7% stärker zugelegt als erwartet. Volkswirte hätten lediglich mit einem Anstieg des BIP um ca. 1,0% gerechnet. Indessen sei auch die Beschäftigung des Privatsektors im Juli unerwartet stark gestiegen - und zwar um 200.000 neue Stellen, was den stärksten Zuwachs im laufenden Jahr darstelle.
Nun würden die Marktakteure gespannt auf den Freitag blicken, an dem die US-Regierung ihren monatlichen Arbeitsmarktbericht veröffentlichen werde. Derzeit hätten die amerikanischen Arbeitsmarktdaten besondere Bedeutung, weil die US-Notenbank Federal Reserve Bank (FED) ihre Zinspolitik einer Schicksalsgemeinschaft gleich an die Arbeitslosenquote gekoppelt habe.
Darüber hinaus spiele die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt eine wesentliche Rolle bei der künftigen Entwicklung der milliardenschweren Anleihekäufe durch die FED. Und die Ausrichtung der Geldpolitik habe im Mittelpunkt der am gestrigen Abend zu Ende gegangenen zweitägigen Sitzung der amerikanischen Notenbank gestanden.
Trotz der jüngsten guten Konjunkturdaten falle die Bewertung des Wachstums in den USA durch die FOMC-Vertreter etwas verhaltener aus als noch zuvor. Das Augenmerk richte sich also weiterhin auf Inflation, Wachstumsraten und Arbeitslosigkeit. Somit sei es nicht überraschend, dass die Leitzinsen nicht verändert worden seien. Vereinzelt sei zwar über eine marginale Volumenreduzierung des Anleihekaufprogramms spekuliert worden, aber den Notenbankern sei der Zeitpunkt noch verfrüht erschienen. Also gelte auch weiterhin: "Augen auf im Umgang mit Notenbanken", denn sie seien unberechenbar und immer für eine Überraschung gut.
Nicht nur am Aktienmarkt, wo die Aktie um 4% nach oben gesprungen sei, seien die Q2-Zahlen von HeidelbergCement gut angekommen. Auch am Rentenmarkt seien die Bonds des Baustoffkonzerns gefragt gewesen, nachdem dieser von einer Steigerung des operativen Gewinns in 2. Quartal um 6% berichtet habe. Dies habe die Nachfrage nach der HeidelbergCement-Anleihe mit Laufzeit 1/2017 und einer Rendite von rund 2,43% sowie zwei Langläufern – einer (ISIN XS0458685913 / WKN A1A6PH) mit Fälligkeit 10/2019 bei einer Rendite von ca. 3,67% und einem weiteren (ISIN XS0478803355 / WKN A1C90N) mit Laufzeit 4/2020 und einer Rendite von rund 3,88% beflügelt.
Was HeidelbergCement nicht brauche, erhalte die französische PSA Peugeot Citroen. Die EU-Kommission habe Staatsgarantien für den schwächelnden Autokonzern in Höhe von 7 Mrd. EUR genehmigt, stelle allerdings Bedingungen. So müsse PSA seine Schulden unter Kontrolle halten und höhere Gebühren für die dreijährigen Staatsgarantien bezahlen, sollten die Geschäfte wieder besser laufen. Den Kursen der Peugeot-Unternehmensanleihen habe diese Nachricht überwiegend gut getan. So sei ein bis 7/2014 laufender Bond (ISIN FR0010780452 / WKN A1AJ7Z) des französischen Autobauers mit rund 2,52% Rendite ebenso gefragt gewesen wie eine Anleihe (ISIN FR0011439975 / WKN A1HGW0), die bis 3/2018 laufe und mit rund 5,71% rentiere.
Es sei nicht das erste Mal, dass das Thema "2. Schuldenschnitt für Griechenland" die Gemüter der Börsianer erhitze. Allerdings würden die Phasen, in denen es kein Thema sei, immer kürzer. Im Marktjargon werde ein Schuldenschnitt auch als "Gang zum Friseur" verballhornt. So habe sich nun die DZ Bank mit dieser Möglichkeit des Schuldenabbaus beschäftigt. Nach deren Studie könnte dies allein für Deutschland einen Kostenblock von über 20 Mrd. EUR bedeuten.
Dass trotz der Bemühungen seitens der Politiker keine Ruhe aufzukommen vermöge, liege nicht zuletzt am gesunden Menschenverstand. Denn eines sei festzustellen: Der Schuldenberg Griechenlands werde angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung auch in den nächsten Jahren wachsen. Dadurch würden die jährlichen Belastungen weiter ansteigen und auch nicht mittels Zinsreduktionen in erträglichem Rahmen zu halten sein.
Somit drehe sich die Schuldenspirale immer weiter, weshalb die DZ Bank bereits für 2017 mit einem Schuldenstand von über 170 Prozent des Bruttoinlandsprodukts rechne. Es würden sich weiterhin zwei Möglichkeiten ergeben, um das Schuldenproblem von Griechenland zu lösen: Entweder über einen erneuten Schuldenschnitt oder über einen oft andiskutierten Austritt Griechenlands aus dem Euro.
Allerdings habe man dafür zu lange gewartet und bereits zu viel Geld verbrannt. Daher stünden alle Zeichen auf "Schuldenschnitt 2.0". Dass immer wieder seitens der Politiker dieses Ansinnen dementiert werde, habe inzwischen Methode und sei auch insbesondere wegen der anstehenden Wahlen in Deutschland logisch. Denn welcher Politiker wolle vor den anstehenden Wahlen "politischen Selbstmord" begehen und den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber eingestehen, dass die Lage völlig falsch eingeschätzt worden sei. Dennoch, Griechenland werde alleine nicht mehr auf die Füße kommen.
In der Zwischenzeit werde seitens des IWF zwar immer wieder der mahnende Finger gehoben, aber auch gleichzeitig Normalität vorgespielt, indem man zum Beispiel eine weitere Tranche der Hilfszahlung freigebe. Dies lasse griechische Politiker weiterhin von der Rückkehr an den Kapitalmarkt im Jahre 2014 träumen. Immerhin habe der Umstand, dass Athen am Mittwoch insgesamt weitere 4 Mrd. EUR vom Euro-Rettungsfonds EFSF, dem ständigen Rettungsfonds ESM sowie dem IWF erhalten habe, die Nachfrage nach griechischen Staatsanleihen ansteigen lassen - wie zum Beispiel bei einer Staatsanleihe mit Laufzeit 2/2023 sowie einer (ISIN GR0138005716 / WKN A1G1UL), die 2/2033 fällig werde.
Portugal buhle um in- und ausländische Investitionen. Das hochverschuldete Land wolle von 2014 an seine Unternehmenssteuern senken - und zwar mittelfristig über fünf Jahre von derzeit 25% auf 19%. Inklusive lokaler und anderer Steuern müssten die Firmen in dem Land derzeit rund 31,5% bezahlen. Damit nehme Portugal, das mit 78 Mrd. EUR aus dem EU-Rettungsschirm vor der Staatspleite bewahrt worden sei, nach eigenen Worten den Konkurrenzkampf um Investoren mit Ländern wie Polen und Tschechien auf. Zumindest die schönere Meeresküste könne Portugal gegenüber den osteuropäischen Ländern bereits unter seinen sonstigen Stärken verbuchen.
Nachdem die konservative Regierung des Euro-Krisenlandes eine Woche nach einer wichtigen Kabinettsumbildung auch noch eine Vertrauensabstimmung gewonnen habe, seien portugiesische Anleihen am Rentenmarkt wieder gefragt gewesen. So hätten sich in dieser Woche eine bis 10/2014 laufende Anleihe (ISIN PTOTEOOE0017 / WKN A1AHHX) aus Lissabon mit einer Rendite von ca. 3,17% ebenso auf den Kauflisten wie ein Langläufer (ISIN PTOTEYOE0007 / WKN A0DY6V) bis 4/2021, der mit rund 6,2% rentiere, gefunden.
Inzwischen habe auch der Primärmarkt auf Sommermodus geschaltet. Entsprechend wenige Neuemissionen habe es in dieser Woche gegeben. Unilever, ein niederländisch-britischer Konzern, welcher im Bereich Herstellung von Verbrauchsgütern tätig sei, habe eine 7-jährige Anleihe (Fälligkeit 8/2020 / ISIN XS0957258212 / WKN A1HPGR) emittiert, deren Kupon 1,750% betrage. Gepreist worden sei die Anleihe mit +25 bps über Mid Swap. Das Volumen der Anleihe betrage 750 Mio. EUR. Der Emissionspreis sei bei 99,635% festgelegt worden. Zuletzt habe die Anleihe bei 100,25% zu 100,35% notiert.
Air Products & Chemicals, ein US-Chemieunternehmen, das weltweit im Verkauf von Gasen und Chemikalien für den industriellen Gebrauch tätig sei, habe ebenfalls eine 7-jährige Anleihe mit Fälligkeit 8/2020 im Volumen von 300 Mio. EUR begeben. Gepreist worden sei die 2%-ige Anleihe bei +50 bps über Mid Swap, was einem Kurs von 99,58% entsprochen habe.
Es sei schon bezeichnend, wenn sich japanische Großbanken von einem Großteil ihrer Bestände an japanischen Staatsanleihen trennen würden - so geschehen im zweiten Quartal des Jahres. Nach der Ankündigung der Bank of Japan (BoJ), Staatsanleihen in großem Stil anzukaufen, habe dies bei den Vorständen der drei großen japanischen Kreditinstitute zu einem Umdenken geführt. In der Vergangenheit habe man sich insbesondere am Rentenmarkt stets auf die besondere Treue der Japaner gegenüber dem eigenen Land berufen.
Nun würden allerdings die Bedenken gegen die Wirksamkeit der geldpolitischen Maßnahmen zuzunehmen und zu diesem Strategiewechsel geführt zu haben scheinen. Dies sei aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere würden Japans Pensionsfonds und Versicherungsgesellschaften darstellen, denn auch dort werde offen über eine Änderung der Anlagestrategie diskutiert.
So sei zum Beispiel der Anteil japanischer Staatsanleihen am Government Pension Fund von 67% auf 60% gekürzt worden, während gleichzeitig der Anteil japanischer Aktien von 11% auf 12% steigen solle. Die dadurch freien Gelder sollten zukünftig im Ausland und hierbei insbesondere in ausländische Anleihen investiert werden.
Es sei allerdings müßig über die Hintergründe dieses Umdenkens zu sinnieren. Denn einerseits könne aktuell am japanischen Rentenmarkt keine vernünftige Rendite mehr erzielt werden und andererseits würden inzwischen auch die staatlichen Kapitalsammelstellen auf mögliche Zusatzerträge spekulieren - in Form von Währungsgewinnen. Grundsätzlich gelte es hierbei anzumerken, dass es immer zu denken geben sollte, wenn die großen "Player" die Fronten wechseln würden.
Der letzte Schultag sei immer etwas Besonderes, nicht nur weil dann die Sommerferien beginnen, sondern auch weil die Jahreszeugnisse überreicht würden. Allerdings gebe es mit den Zeugnissen oft keine neuen Erkenntnisse, denn die Noten würden sich meist schon im Vorfeld abzeichnen. Genauso habe es sich in der vergangenen Handelswoche an den Märkten verhalten. Gespannt wie auf den letzten Schultag hätten die Marktteilnehmer, bei einem ruhigen Handel, sowohl auf die gestrige Sitzung der Amerikanischen Zentralbank (FED) als auch auf die heutigen Sitzungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank of England (BoE) geblickt.
Diese Ereignisse hätten ihren Schatten vorausgeworfen und somit habe das Rentenbarometer bei einer Sintflut an konjunkturellen Kennzahlen eine "Sägezahnbewegung" zwischen 141,82% und 142,96% beschrieben - am gestrigen Mittwoch sogar bei erhöhter Volatilität und stark gestiegenem Volumen. Aber wie am Zeugnistag habe es auch nach der FED-Sitzung keine neuen Erkenntnisse gegeben und man dürfe gespannt sein, ob die beiden anderen Sitzungen die Märkte aus der Ruhe bringen würden. Aktuell notiere das Rentenbarometer allerdings bei 143,15% und somit wieder im oberen Bereich der Erwartungen.
Mittels der Chartanalyse könne ein erster Widerstand (mehrere Tiefs im Juli) im Bereich um 143,80% festgestellt werden. Als Unterstützungslinien seien die psychologisch wichtigen Marken von 142,00% und 141,00% zu sehen. Dennoch gelte weiterhin, dass eher die Angst vor leicht steigenden Zinsen die Marktteilnehmer beeinflusse.
Auch in dieser Handelswoche seien diverse Altemissionen von europäischen Staaten aufgestockt bzw. neu begeben worden. So habe unter anderem Italien am Kapitalmarkt insgesamt 6,75 Mrd. EUR für fünf und zehn Jahre refinanzieren können. Ungeachtet der politischen Unsicherheit sei Italien sogar günstiger an frisches Geld als noch bei der vorherigen Versteigerung gekommen. Damals habe für eine Laufzeit von zehn Jahren den Investoren eine Rendite von 4,55% geboten werden müssen. Bei der Auktion vom Dienstag dieser Woche seien die Anleger mit 4,46% zufrieden gewesen.
Aber auch Belgien sei am Kapitalmarkt aktiv gewesen und habe das Emissionsvolumen von vier unterschiedlichen Wertpapieren mit Laufzeiten zwischen fünf und 28 Jahren um insgesamt ca. 3 Mrd. EUR erhöht. Hierzu habe auch die geplante Aufstockung der 31-jährigen Anleihe der Bundesrepublik Deutschland um 2 Mrd. EUR gepasst. Das Gesamtvolumen der Emission betrage nun 14 Mrd. EUR und die Zuteilung sei bei einer 1,6-fachen Überzeichnung zur Durchschnittsrendite von 2,47% erfolgt.
Besonders gespannt erwarte man heute die Nachfrage nach spanischen Staatsanleihen. Beabsichtigt sei die Begebung von drei- und fünfjährigen Wertpapieren im Volumen von ca. 3 Mrd. EUR.
Auch in dieser Handelswoche hätten sich die Devisenhändler nicht über mangelnde Volatilität beklagen können. Insbesondere gegenüber dem Australischen Dollar habe der Euro - nach über drei Jahren - wieder die Marke von 1,4881 erklimmen können, dem höchsten Stand seit März 2010. Infolge der Geldpolitik der australischen Notenbank stünden viele Investoren, die diese Währung als Alternative zum krisengeplagten Euro gewählt hätten, vor der Frage: Mischen oder Verluste realisieren.
Nachdem im März noch der bisherige Tiefpunkt bei 1,224 AUD markiert worden sei, habe sich seit dieser Zeit das Blatt gewendet. Aber auch andere Währungen stünden weiterhin im Fokus der Anleger. So würden vermehrt Umsätze in Anleihen auf Amerikanische Dollar lautend registriert, aber auch die bisherigen "Lieblinge" der Investoren, wie Anleihen auf Norwegische Kronen, auf Brasilianische Real und Türkische Lira würden täglich angefragt.
Disclaimer
Die hier wiedergegebenen Publikationen, Kommentare oder sonstigen Beiträge wurden von den im Namen der Baader Bank AG Stellung nehmenden Autoren oder Kommentatoren sorgfältig zusammengestellt und beruhen zum Teil auf allgemein zugänglichen Quellen und Daten Dritter, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir keine Gewähr übernehmen können. Sie stellen eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Meldungen und Zahlen dar. Die Informationen stellen keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung dar.
Die Informationen wurden einzig zu Informations- und Marketingzwecken zur Verwendung durch den Empfänger erstellt. Sie stellen keine Finanzanalyse i.S. des § 34b WpHG dar und genügen deshalb nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzinstrumente sowie für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in den dargestellten Finanzinstrumenten und für deren zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Es wird daher dringend geraten, unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen.
Durch das Zurverfügungstellen dieser Informationen wird der Empfänger weder zum Kunden der Baader Bank AG, noch entstehen der Baader Bank AG dadurch irgendwelche Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten dem Empfänger gegenüber, insbesondere kommt kein Auskunftsvertrag zwischen der Baader Bank AG und dem Empfänger dieser Informationen zustande.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Baader Bank an fünf deutschen Börsen als Skontroführer tätig ist und es möglich ist, dass das Institut in den beschriebenen Anlageinstrumenten eigene Positionen hält. Dieser Aspekt kann Einfluss auf die Informationen haben. Bitte beachten Sie auch die Ausführungen in dem Dokument "Umgang mit Interessenkonflikten bei der Baader Bank Aktiengesellschaft" das Sie unter www.baaderbank.de abrufen können.
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Copyright ©: Veröffentlicht von Baader Bank AG, Weihenstephaner Straße 4, 85716 Unterschleißheim, Deutschland.
Baader Bank AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Hauptgeschäftssitz in München. Baader Bank AG ist beim Amtsgericht in München unter der Nummer HRB 121537 eingetragen und wird beaufsichtigt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt am Main und Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn. Die Umsatzsteueridentifikationsnummer von Baader Bank AG ist DE 114123893.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen. (01.08.2013/alc/a/a)
So habe das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der größten Volkswirtschaft der Welt im zweiten Quartal mit Plus 1,7% stärker zugelegt als erwartet. Volkswirte hätten lediglich mit einem Anstieg des BIP um ca. 1,0% gerechnet. Indessen sei auch die Beschäftigung des Privatsektors im Juli unerwartet stark gestiegen - und zwar um 200.000 neue Stellen, was den stärksten Zuwachs im laufenden Jahr darstelle.
Nun würden die Marktakteure gespannt auf den Freitag blicken, an dem die US-Regierung ihren monatlichen Arbeitsmarktbericht veröffentlichen werde. Derzeit hätten die amerikanischen Arbeitsmarktdaten besondere Bedeutung, weil die US-Notenbank Federal Reserve Bank (FED) ihre Zinspolitik einer Schicksalsgemeinschaft gleich an die Arbeitslosenquote gekoppelt habe.
Darüber hinaus spiele die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt eine wesentliche Rolle bei der künftigen Entwicklung der milliardenschweren Anleihekäufe durch die FED. Und die Ausrichtung der Geldpolitik habe im Mittelpunkt der am gestrigen Abend zu Ende gegangenen zweitägigen Sitzung der amerikanischen Notenbank gestanden.
Trotz der jüngsten guten Konjunkturdaten falle die Bewertung des Wachstums in den USA durch die FOMC-Vertreter etwas verhaltener aus als noch zuvor. Das Augenmerk richte sich also weiterhin auf Inflation, Wachstumsraten und Arbeitslosigkeit. Somit sei es nicht überraschend, dass die Leitzinsen nicht verändert worden seien. Vereinzelt sei zwar über eine marginale Volumenreduzierung des Anleihekaufprogramms spekuliert worden, aber den Notenbankern sei der Zeitpunkt noch verfrüht erschienen. Also gelte auch weiterhin: "Augen auf im Umgang mit Notenbanken", denn sie seien unberechenbar und immer für eine Überraschung gut.
Nicht nur am Aktienmarkt, wo die Aktie um 4% nach oben gesprungen sei, seien die Q2-Zahlen von HeidelbergCement gut angekommen. Auch am Rentenmarkt seien die Bonds des Baustoffkonzerns gefragt gewesen, nachdem dieser von einer Steigerung des operativen Gewinns in 2. Quartal um 6% berichtet habe. Dies habe die Nachfrage nach der HeidelbergCement-Anleihe mit Laufzeit 1/2017 und einer Rendite von rund 2,43% sowie zwei Langläufern – einer (ISIN XS0458685913 / WKN A1A6PH) mit Fälligkeit 10/2019 bei einer Rendite von ca. 3,67% und einem weiteren (ISIN XS0478803355 / WKN A1C90N) mit Laufzeit 4/2020 und einer Rendite von rund 3,88% beflügelt.
Was HeidelbergCement nicht brauche, erhalte die französische PSA Peugeot Citroen. Die EU-Kommission habe Staatsgarantien für den schwächelnden Autokonzern in Höhe von 7 Mrd. EUR genehmigt, stelle allerdings Bedingungen. So müsse PSA seine Schulden unter Kontrolle halten und höhere Gebühren für die dreijährigen Staatsgarantien bezahlen, sollten die Geschäfte wieder besser laufen. Den Kursen der Peugeot-Unternehmensanleihen habe diese Nachricht überwiegend gut getan. So sei ein bis 7/2014 laufender Bond (ISIN FR0010780452 / WKN A1AJ7Z) des französischen Autobauers mit rund 2,52% Rendite ebenso gefragt gewesen wie eine Anleihe (ISIN FR0011439975 / WKN A1HGW0), die bis 3/2018 laufe und mit rund 5,71% rentiere.
Es sei nicht das erste Mal, dass das Thema "2. Schuldenschnitt für Griechenland" die Gemüter der Börsianer erhitze. Allerdings würden die Phasen, in denen es kein Thema sei, immer kürzer. Im Marktjargon werde ein Schuldenschnitt auch als "Gang zum Friseur" verballhornt. So habe sich nun die DZ Bank mit dieser Möglichkeit des Schuldenabbaus beschäftigt. Nach deren Studie könnte dies allein für Deutschland einen Kostenblock von über 20 Mrd. EUR bedeuten.
Dass trotz der Bemühungen seitens der Politiker keine Ruhe aufzukommen vermöge, liege nicht zuletzt am gesunden Menschenverstand. Denn eines sei festzustellen: Der Schuldenberg Griechenlands werde angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung auch in den nächsten Jahren wachsen. Dadurch würden die jährlichen Belastungen weiter ansteigen und auch nicht mittels Zinsreduktionen in erträglichem Rahmen zu halten sein.
Somit drehe sich die Schuldenspirale immer weiter, weshalb die DZ Bank bereits für 2017 mit einem Schuldenstand von über 170 Prozent des Bruttoinlandsprodukts rechne. Es würden sich weiterhin zwei Möglichkeiten ergeben, um das Schuldenproblem von Griechenland zu lösen: Entweder über einen erneuten Schuldenschnitt oder über einen oft andiskutierten Austritt Griechenlands aus dem Euro.
Allerdings habe man dafür zu lange gewartet und bereits zu viel Geld verbrannt. Daher stünden alle Zeichen auf "Schuldenschnitt 2.0". Dass immer wieder seitens der Politiker dieses Ansinnen dementiert werde, habe inzwischen Methode und sei auch insbesondere wegen der anstehenden Wahlen in Deutschland logisch. Denn welcher Politiker wolle vor den anstehenden Wahlen "politischen Selbstmord" begehen und den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber eingestehen, dass die Lage völlig falsch eingeschätzt worden sei. Dennoch, Griechenland werde alleine nicht mehr auf die Füße kommen.
In der Zwischenzeit werde seitens des IWF zwar immer wieder der mahnende Finger gehoben, aber auch gleichzeitig Normalität vorgespielt, indem man zum Beispiel eine weitere Tranche der Hilfszahlung freigebe. Dies lasse griechische Politiker weiterhin von der Rückkehr an den Kapitalmarkt im Jahre 2014 träumen. Immerhin habe der Umstand, dass Athen am Mittwoch insgesamt weitere 4 Mrd. EUR vom Euro-Rettungsfonds EFSF, dem ständigen Rettungsfonds ESM sowie dem IWF erhalten habe, die Nachfrage nach griechischen Staatsanleihen ansteigen lassen - wie zum Beispiel bei einer Staatsanleihe mit Laufzeit 2/2023 sowie einer (ISIN GR0138005716 / WKN A1G1UL), die 2/2033 fällig werde.
Portugal buhle um in- und ausländische Investitionen. Das hochverschuldete Land wolle von 2014 an seine Unternehmenssteuern senken - und zwar mittelfristig über fünf Jahre von derzeit 25% auf 19%. Inklusive lokaler und anderer Steuern müssten die Firmen in dem Land derzeit rund 31,5% bezahlen. Damit nehme Portugal, das mit 78 Mrd. EUR aus dem EU-Rettungsschirm vor der Staatspleite bewahrt worden sei, nach eigenen Worten den Konkurrenzkampf um Investoren mit Ländern wie Polen und Tschechien auf. Zumindest die schönere Meeresküste könne Portugal gegenüber den osteuropäischen Ländern bereits unter seinen sonstigen Stärken verbuchen.
Nachdem die konservative Regierung des Euro-Krisenlandes eine Woche nach einer wichtigen Kabinettsumbildung auch noch eine Vertrauensabstimmung gewonnen habe, seien portugiesische Anleihen am Rentenmarkt wieder gefragt gewesen. So hätten sich in dieser Woche eine bis 10/2014 laufende Anleihe (ISIN PTOTEOOE0017 / WKN A1AHHX) aus Lissabon mit einer Rendite von ca. 3,17% ebenso auf den Kauflisten wie ein Langläufer (ISIN PTOTEYOE0007 / WKN A0DY6V) bis 4/2021, der mit rund 6,2% rentiere, gefunden.
Inzwischen habe auch der Primärmarkt auf Sommermodus geschaltet. Entsprechend wenige Neuemissionen habe es in dieser Woche gegeben. Unilever, ein niederländisch-britischer Konzern, welcher im Bereich Herstellung von Verbrauchsgütern tätig sei, habe eine 7-jährige Anleihe (Fälligkeit 8/2020 / ISIN XS0957258212 / WKN A1HPGR) emittiert, deren Kupon 1,750% betrage. Gepreist worden sei die Anleihe mit +25 bps über Mid Swap. Das Volumen der Anleihe betrage 750 Mio. EUR. Der Emissionspreis sei bei 99,635% festgelegt worden. Zuletzt habe die Anleihe bei 100,25% zu 100,35% notiert.
Air Products & Chemicals, ein US-Chemieunternehmen, das weltweit im Verkauf von Gasen und Chemikalien für den industriellen Gebrauch tätig sei, habe ebenfalls eine 7-jährige Anleihe mit Fälligkeit 8/2020 im Volumen von 300 Mio. EUR begeben. Gepreist worden sei die 2%-ige Anleihe bei +50 bps über Mid Swap, was einem Kurs von 99,58% entsprochen habe.
Es sei schon bezeichnend, wenn sich japanische Großbanken von einem Großteil ihrer Bestände an japanischen Staatsanleihen trennen würden - so geschehen im zweiten Quartal des Jahres. Nach der Ankündigung der Bank of Japan (BoJ), Staatsanleihen in großem Stil anzukaufen, habe dies bei den Vorständen der drei großen japanischen Kreditinstitute zu einem Umdenken geführt. In der Vergangenheit habe man sich insbesondere am Rentenmarkt stets auf die besondere Treue der Japaner gegenüber dem eigenen Land berufen.
Nun würden allerdings die Bedenken gegen die Wirksamkeit der geldpolitischen Maßnahmen zuzunehmen und zu diesem Strategiewechsel geführt zu haben scheinen. Dies sei aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere würden Japans Pensionsfonds und Versicherungsgesellschaften darstellen, denn auch dort werde offen über eine Änderung der Anlagestrategie diskutiert.
Es sei allerdings müßig über die Hintergründe dieses Umdenkens zu sinnieren. Denn einerseits könne aktuell am japanischen Rentenmarkt keine vernünftige Rendite mehr erzielt werden und andererseits würden inzwischen auch die staatlichen Kapitalsammelstellen auf mögliche Zusatzerträge spekulieren - in Form von Währungsgewinnen. Grundsätzlich gelte es hierbei anzumerken, dass es immer zu denken geben sollte, wenn die großen "Player" die Fronten wechseln würden.
Der letzte Schultag sei immer etwas Besonderes, nicht nur weil dann die Sommerferien beginnen, sondern auch weil die Jahreszeugnisse überreicht würden. Allerdings gebe es mit den Zeugnissen oft keine neuen Erkenntnisse, denn die Noten würden sich meist schon im Vorfeld abzeichnen. Genauso habe es sich in der vergangenen Handelswoche an den Märkten verhalten. Gespannt wie auf den letzten Schultag hätten die Marktteilnehmer, bei einem ruhigen Handel, sowohl auf die gestrige Sitzung der Amerikanischen Zentralbank (FED) als auch auf die heutigen Sitzungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank of England (BoE) geblickt.
Diese Ereignisse hätten ihren Schatten vorausgeworfen und somit habe das Rentenbarometer bei einer Sintflut an konjunkturellen Kennzahlen eine "Sägezahnbewegung" zwischen 141,82% und 142,96% beschrieben - am gestrigen Mittwoch sogar bei erhöhter Volatilität und stark gestiegenem Volumen. Aber wie am Zeugnistag habe es auch nach der FED-Sitzung keine neuen Erkenntnisse gegeben und man dürfe gespannt sein, ob die beiden anderen Sitzungen die Märkte aus der Ruhe bringen würden. Aktuell notiere das Rentenbarometer allerdings bei 143,15% und somit wieder im oberen Bereich der Erwartungen.
Mittels der Chartanalyse könne ein erster Widerstand (mehrere Tiefs im Juli) im Bereich um 143,80% festgestellt werden. Als Unterstützungslinien seien die psychologisch wichtigen Marken von 142,00% und 141,00% zu sehen. Dennoch gelte weiterhin, dass eher die Angst vor leicht steigenden Zinsen die Marktteilnehmer beeinflusse.
Auch in dieser Handelswoche seien diverse Altemissionen von europäischen Staaten aufgestockt bzw. neu begeben worden. So habe unter anderem Italien am Kapitalmarkt insgesamt 6,75 Mrd. EUR für fünf und zehn Jahre refinanzieren können. Ungeachtet der politischen Unsicherheit sei Italien sogar günstiger an frisches Geld als noch bei der vorherigen Versteigerung gekommen. Damals habe für eine Laufzeit von zehn Jahren den Investoren eine Rendite von 4,55% geboten werden müssen. Bei der Auktion vom Dienstag dieser Woche seien die Anleger mit 4,46% zufrieden gewesen.
Aber auch Belgien sei am Kapitalmarkt aktiv gewesen und habe das Emissionsvolumen von vier unterschiedlichen Wertpapieren mit Laufzeiten zwischen fünf und 28 Jahren um insgesamt ca. 3 Mrd. EUR erhöht. Hierzu habe auch die geplante Aufstockung der 31-jährigen Anleihe der Bundesrepublik Deutschland um 2 Mrd. EUR gepasst. Das Gesamtvolumen der Emission betrage nun 14 Mrd. EUR und die Zuteilung sei bei einer 1,6-fachen Überzeichnung zur Durchschnittsrendite von 2,47% erfolgt.
Besonders gespannt erwarte man heute die Nachfrage nach spanischen Staatsanleihen. Beabsichtigt sei die Begebung von drei- und fünfjährigen Wertpapieren im Volumen von ca. 3 Mrd. EUR.
Auch in dieser Handelswoche hätten sich die Devisenhändler nicht über mangelnde Volatilität beklagen können. Insbesondere gegenüber dem Australischen Dollar habe der Euro - nach über drei Jahren - wieder die Marke von 1,4881 erklimmen können, dem höchsten Stand seit März 2010. Infolge der Geldpolitik der australischen Notenbank stünden viele Investoren, die diese Währung als Alternative zum krisengeplagten Euro gewählt hätten, vor der Frage: Mischen oder Verluste realisieren.
Nachdem im März noch der bisherige Tiefpunkt bei 1,224 AUD markiert worden sei, habe sich seit dieser Zeit das Blatt gewendet. Aber auch andere Währungen stünden weiterhin im Fokus der Anleger. So würden vermehrt Umsätze in Anleihen auf Amerikanische Dollar lautend registriert, aber auch die bisherigen "Lieblinge" der Investoren, wie Anleihen auf Norwegische Kronen, auf Brasilianische Real und Türkische Lira würden täglich angefragt.
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Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen. (01.08.2013/alc/a/a)




