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Aktienanleihe auf LVMH Investmentidee
09.12.11 12:22
Vontobel Europe S.A.
Frankfurt (anleihencheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von LVMH eine Investmentidee und Vontobel Europe S.A. liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anleihen von dieser Einschätzung profitieren können.
Wer hätte vor dem ökonomischen Abschwung gedacht, dass ausgerechnet die Luxusbranche als einer der Gewinner aus der bisherigen Wirtschaftskrise hervorgehe?
Der französische Branchenprimus LVMH habe in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 in allen Geschäftsbereichen mindestens 10% wachsen können. Der weltweit führende Luxusgüterkonzern unterteile sein Geschäft in die fünf Segmente Wein & Spirituosen, Fashion & Lederwaren, Parfüm & Kosmetika, Uhren & Schmuck sowie Selective Retailing. Bekannte Luxusmarken des Unternehmens seien unter anderem Louis Vuitton, Moët & Chandon und Hennessy.
Im Geschäftsjahr 2010 habe die LVMH-Gruppe mit einer Umsatzsteigerung von 19,2% auf 20,3 Mrd. EUR im Vergleich zu 2009 ihre Aktionäre überzeugen können. Noch deutlicher werde der wirtschaftliche Erfolg bei der Betrachtung des Jahresgewinns 2010, der mit 3,03 Mrd. EUR 73% über dem Vorjahresergebnis liege.
Die scheinbar krisenfeste operative Ausrichtung lasse sich gut am Aktienkurs ablesen. So habe sich die Aktie robuster als der französische Leitindex CAC 40 gezeigt. Doch woher könnte das starke Wachstum mitten in einem solch schwierigen Wirtschaftsumfeld kommen?
LVMH profitiere sehr von der starken Luxusnachfrage aus den Schwellenländern. Insbesondere der asiatische Markt biete ein beträchtliches Potenzial, 28% des Umsatzes würden alleine hier erwirtschaftet. Aber auch andere große Schwellenmärkte wie Russland und Brasilien seien sehr lukrativ für LVMH. Die Mittelschicht in diesen Ländern wachse stetig und infolgedessen auch das potenzielle Käuferklientel von LVMH.
Sein finanzieller Erfolg biete dem Konzern die Möglichkeit, regelmäßig Akquisitionen zu tätigen, um so zu versuchen ein nachhaltiges Wachstum zu sichern. Dieses Jahr się beispielsweise die große italienische Nobelmarke Bulgari übernommen worden. So hätten die Einnahmen im Bereich Uhren & Schmuck im Vergleich zum Vorjahr um 76% auf 1,2 Mrd. EUR gesteigert werden können.
Eine besondere Stärke von LVMH liege in der recht konstanten Entwicklung seiner operativen Marge. Selbst in wirtschaftlich kritischen Zeiten habe das Unternehmen in der Vergangenheit seine Margen auf einem stabilen Niveau halten können. Im Jahr 2009, als Rezessionsängste vorgeherrscht hätten, sei die Marge nur gering von 21% auf knapp 20% zurückgegangen.
Dennoch sollten Anleger beachten, dass die starke Fokussierung auf den asiatischen Markt sich durch die Abhängigkeit von einzelnen Regionen negativ auf die Geschäftsentwicklung des Konzerns auswirken könnte. Auch ein weltweit konjunktureller Abschwung könnte die Umsatzzahlen und den Aktienkurs von LVMH immens beeinflussen.
Bei einem aktuellen Kurs von 114,95 EUR würden derzeit 22 Analysten bei Bloomberg die LVMH-Aktie mit "kaufen" und neun Analysten mit "halten" bewerten. Keiner der Analysten auf Bloomberg setze LVMH auf "verkaufen". Das Zwölf-Monats-Kursziel bei Bloomberg liege bei 136,13 EUR.
Man sollte beachten, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen würden. Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei nicht währungsgesicherten Produkten trage der Anleger zusätzlich das entsprechende Währungsrisiko. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. der Garantin drohe dem Anleger ein Geldverlust.
Eine Investmentidee sei zum Beispiel die Aktienanleihe auf die LVMH-Aktie. Diese sei mit einem Basispreis von 100,00 EUR und einem Kupon p.a. von 10,56% ausgestattet. Der Bewertungstag sei der 21.12.2012 und der Ausgabetag sei der 28.11.2011. Die maximale Rendite p.a. belaufe sich auf 12,17%. Der aktuelle Kaufpreis betrage 97,98%. (Stand: 09.12.2011) (09.12.2011/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Wer hätte vor dem ökonomischen Abschwung gedacht, dass ausgerechnet die Luxusbranche als einer der Gewinner aus der bisherigen Wirtschaftskrise hervorgehe?
Der französische Branchenprimus LVMH habe in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 in allen Geschäftsbereichen mindestens 10% wachsen können. Der weltweit führende Luxusgüterkonzern unterteile sein Geschäft in die fünf Segmente Wein & Spirituosen, Fashion & Lederwaren, Parfüm & Kosmetika, Uhren & Schmuck sowie Selective Retailing. Bekannte Luxusmarken des Unternehmens seien unter anderem Louis Vuitton, Moët & Chandon und Hennessy.
Im Geschäftsjahr 2010 habe die LVMH-Gruppe mit einer Umsatzsteigerung von 19,2% auf 20,3 Mrd. EUR im Vergleich zu 2009 ihre Aktionäre überzeugen können. Noch deutlicher werde der wirtschaftliche Erfolg bei der Betrachtung des Jahresgewinns 2010, der mit 3,03 Mrd. EUR 73% über dem Vorjahresergebnis liege.
Die scheinbar krisenfeste operative Ausrichtung lasse sich gut am Aktienkurs ablesen. So habe sich die Aktie robuster als der französische Leitindex CAC 40 gezeigt. Doch woher könnte das starke Wachstum mitten in einem solch schwierigen Wirtschaftsumfeld kommen?
LVMH profitiere sehr von der starken Luxusnachfrage aus den Schwellenländern. Insbesondere der asiatische Markt biete ein beträchtliches Potenzial, 28% des Umsatzes würden alleine hier erwirtschaftet. Aber auch andere große Schwellenmärkte wie Russland und Brasilien seien sehr lukrativ für LVMH. Die Mittelschicht in diesen Ländern wachse stetig und infolgedessen auch das potenzielle Käuferklientel von LVMH.
Eine besondere Stärke von LVMH liege in der recht konstanten Entwicklung seiner operativen Marge. Selbst in wirtschaftlich kritischen Zeiten habe das Unternehmen in der Vergangenheit seine Margen auf einem stabilen Niveau halten können. Im Jahr 2009, als Rezessionsängste vorgeherrscht hätten, sei die Marge nur gering von 21% auf knapp 20% zurückgegangen.
Dennoch sollten Anleger beachten, dass die starke Fokussierung auf den asiatischen Markt sich durch die Abhängigkeit von einzelnen Regionen negativ auf die Geschäftsentwicklung des Konzerns auswirken könnte. Auch ein weltweit konjunktureller Abschwung könnte die Umsatzzahlen und den Aktienkurs von LVMH immens beeinflussen.
Bei einem aktuellen Kurs von 114,95 EUR würden derzeit 22 Analysten bei Bloomberg die LVMH-Aktie mit "kaufen" und neun Analysten mit "halten" bewerten. Keiner der Analysten auf Bloomberg setze LVMH auf "verkaufen". Das Zwölf-Monats-Kursziel bei Bloomberg liege bei 136,13 EUR.
Man sollte beachten, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen würden. Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei nicht währungsgesicherten Produkten trage der Anleger zusätzlich das entsprechende Währungsrisiko. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. der Garantin drohe dem Anleger ein Geldverlust.
Eine Investmentidee sei zum Beispiel die Aktienanleihe auf die LVMH-Aktie. Diese sei mit einem Basispreis von 100,00 EUR und einem Kupon p.a. von 10,56% ausgestattet. Der Bewertungstag sei der 21.12.2012 und der Ausgabetag sei der 28.11.2011. Die maximale Rendite p.a. belaufe sich auf 12,17%. Der aktuelle Kaufpreis betrage 97,98%. (Stand: 09.12.2011) (09.12.2011/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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