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Aktienanleihe auf Deutsche Telekom: Hilft Trump der Telekom? Anleiheanalyse
12.12.16 08:45
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe auf die Aktie der Deutschen Telekom vor.
Seit Jahren versuche die Deutsche Telekom, ihre Tochter T-Mobile US zu verkaufen, da der Mobilfunkmarkt in den USA heiß umkämpft sei. Vor zwei Jahren sei der Versuch gescheitert, T-Mobile US und Konkurrent Sprint zu vereinen. Sprint sei die Mobilfunksparte des japanischen Internet- und Mobilfunkkonzerns Softbank. Die Wettbewerbsbehörden der USA hätten damals ihr Veto eingelegt. Doch mit der Amtseinführung von Donald Trump als neuem US-Präsidenten könnte sich die Situation ändern, da er eine geringere Regulierung der Wirtschaft angekündigt habe. Softbank-Chef Masayoshi Son habe bereits in dieser Woche mit Trump gesprochen, wobei es um ein Investitionsprogramm von 50 Milliarden US-Dollar in den kommenden Jahren gehe, gleichzeitig sollten 50.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Um dieses Ziel zu erreichen, könnte es einen erneuten Anlauf geben, Sprint und T-Mobile US zu fusionieren. Im Gegensatz zu früher hätte das für die Deutsche Telekom den Vorteil, dass sie nun eine weitaus profitablere Braut anbieten könne. Inzwischen sei T-Mobile US die Nummer drei auf dem US-Mobilfunkmarkt, noch vor Sprint.
Das mache sich auch im Aktienkurs der Deutschen Telekom bemerkbar, die nach einer langen Seitwärtsphase in diesem Jahr nun kräftig angestiegen sei. Die Deutsche Telekom-Aktie gehöre im DAX zu den Nachzüglern. Sollte sich die Situation in den USA weiter verbessern, dürfte auch die Aktie der Deutschen Telekom weiter profitieren. Anleger könnten mit Aktienanleihen an einer solchen Entwicklung verdienen. Das größte Potenzial hätten Papiere, die einen hohen Basispreis hätten. So wie das in dieser Woche ausgewählte Papier mit der WKN PB8QZM, das einen Basispreis von 16 Euro habe und damit etwas über dem aktuellen Telekom-Kurs liege. Sollte der Aktienkurs bei Fälligkeit im Juni 2017 mindestens bei 16 Euro notieren, würden Anleger die Maximalrendite erzielen, die bei 8,5 Prozent liege. Andernfalls würden 62,50 Aktien der Deutschen Telekom geliefert, die zusammen aber nicht mehr den vollen Nennwert von 1.000 Euro ausmachen würden. Der Kupon von 16 Prozent p.a. werde am Laufzeitende in jedem Fall gezahlt. (Ausgabe vom 09.12.2016) (12.12.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Seit Jahren versuche die Deutsche Telekom, ihre Tochter T-Mobile US zu verkaufen, da der Mobilfunkmarkt in den USA heiß umkämpft sei. Vor zwei Jahren sei der Versuch gescheitert, T-Mobile US und Konkurrent Sprint zu vereinen. Sprint sei die Mobilfunksparte des japanischen Internet- und Mobilfunkkonzerns Softbank. Die Wettbewerbsbehörden der USA hätten damals ihr Veto eingelegt. Doch mit der Amtseinführung von Donald Trump als neuem US-Präsidenten könnte sich die Situation ändern, da er eine geringere Regulierung der Wirtschaft angekündigt habe. Softbank-Chef Masayoshi Son habe bereits in dieser Woche mit Trump gesprochen, wobei es um ein Investitionsprogramm von 50 Milliarden US-Dollar in den kommenden Jahren gehe, gleichzeitig sollten 50.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Um dieses Ziel zu erreichen, könnte es einen erneuten Anlauf geben, Sprint und T-Mobile US zu fusionieren. Im Gegensatz zu früher hätte das für die Deutsche Telekom den Vorteil, dass sie nun eine weitaus profitablere Braut anbieten könne. Inzwischen sei T-Mobile US die Nummer drei auf dem US-Mobilfunkmarkt, noch vor Sprint.
Das mache sich auch im Aktienkurs der Deutschen Telekom bemerkbar, die nach einer langen Seitwärtsphase in diesem Jahr nun kräftig angestiegen sei. Die Deutsche Telekom-Aktie gehöre im DAX zu den Nachzüglern. Sollte sich die Situation in den USA weiter verbessern, dürfte auch die Aktie der Deutschen Telekom weiter profitieren. Anleger könnten mit Aktienanleihen an einer solchen Entwicklung verdienen. Das größte Potenzial hätten Papiere, die einen hohen Basispreis hätten. So wie das in dieser Woche ausgewählte Papier mit der WKN PB8QZM, das einen Basispreis von 16 Euro habe und damit etwas über dem aktuellen Telekom-Kurs liege. Sollte der Aktienkurs bei Fälligkeit im Juni 2017 mindestens bei 16 Euro notieren, würden Anleger die Maximalrendite erzielen, die bei 8,5 Prozent liege. Andernfalls würden 62,50 Aktien der Deutschen Telekom geliefert, die zusammen aber nicht mehr den vollen Nennwert von 1.000 Euro ausmachen würden. Der Kupon von 16 Prozent p.a. werde am Laufzeitende in jedem Fall gezahlt. (Ausgabe vom 09.12.2016) (12.12.2016/alc/a/a)
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