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Aktienanleihe Classic auf E.ON: E.ON startet Neuanfang - Anleiheanalyse
21.03.16 10:58
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PB2SRG8 / WKN PB2SRG) auf die E.ON-Aktie (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) vor.
Kurz, aber kräftig sei die Kurserholung bei E.ON verlaufen. In den ersten Wochen des Jahres habe der Stromversorger zu den besten Aktien im DAX gehört. Doch spätestens seit der Präsentation der Geschäftszahlen 2015 habe der Titel wieder sein altes Bild aus dem vergangenen Jahr gezeigt und deutlich nachgegeben. Am stärksten habe jedoch der Ausblick des Vorstandsvorsitzenden Johannes Teyssen die Aktie belastet. Wegen stark gesunkener Energiepreise habe Teyssen für 2016 einen bereinigten Gewinn von 1,2 bis 1,6 Mrd. Euro in Aussicht gestellt, nach 1,6 Mrd. Euro für 2015.
Um für die Zukunft besser gerüstet zu sein, wolle der Konzern das Gas- und Kohlegeschäft abspalten und in eine separate Gesellschaft mit Namen Uniper einbringen. E.ON selbst werde sich auf erneuerbare Energien fokussieren, behalte aber aufgrund politischer Auflagen vorerst das Atomgeschäft. Am 26. April würden die detaillierten Pläne zum Unternehmensumbau vorgestellt und am 8. Juni solle auf der Hauptversammlung die Abspaltung von Uniper beschlossen werden. Dann könnte der Börsengang im zweiten Halbjahr gelingen. Die Neuausrichtung dürfte E.ON weiter stützen. Bereits erfolgreich sei E.ON beim Schuldenabbau gewesen. Die Nettoschulden seien um 5,7 Mrd. Euro auf 27,7 Mrd. Euro abgebaut worden, wobei der Verkauf von Vermögenswerten in Höhe von rund 4,5 Mrd. Euro dazu beigetragen habe.
Für eine nachhaltige Kurssteigerung der Aktie müssten allerdings auch die Energiepreise mitspielen, speziell die Strompreise. Sollten sie sich von ihrem derzeitigen Rekordtief an der Strombörse EEX erholen, dürfte sich die E.ON-Aktie weiter stabilisieren. Anleger, die von dieser Entwicklung profitieren wollten, könnten eine solche Strategie mit Aktienanleihen umsetzen. Das Papier mit der WKN PB2SRG habe mit einem tiefen Basispreis von 6,50 Euro und einem Kupon von 6 Prozent einen vergleichsweise großen Sicherheitspuffer. Bis zum Laufzeitende im Dezember 2017 biete die Aktienanleihe eine maximale Renditechance von 14,5 Prozent. (Ausgabe vom 18.03.2016) (21.03.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Kurz, aber kräftig sei die Kurserholung bei E.ON verlaufen. In den ersten Wochen des Jahres habe der Stromversorger zu den besten Aktien im DAX gehört. Doch spätestens seit der Präsentation der Geschäftszahlen 2015 habe der Titel wieder sein altes Bild aus dem vergangenen Jahr gezeigt und deutlich nachgegeben. Am stärksten habe jedoch der Ausblick des Vorstandsvorsitzenden Johannes Teyssen die Aktie belastet. Wegen stark gesunkener Energiepreise habe Teyssen für 2016 einen bereinigten Gewinn von 1,2 bis 1,6 Mrd. Euro in Aussicht gestellt, nach 1,6 Mrd. Euro für 2015.
Für eine nachhaltige Kurssteigerung der Aktie müssten allerdings auch die Energiepreise mitspielen, speziell die Strompreise. Sollten sie sich von ihrem derzeitigen Rekordtief an der Strombörse EEX erholen, dürfte sich die E.ON-Aktie weiter stabilisieren. Anleger, die von dieser Entwicklung profitieren wollten, könnten eine solche Strategie mit Aktienanleihen umsetzen. Das Papier mit der WKN PB2SRG habe mit einem tiefen Basispreis von 6,50 Euro und einem Kupon von 6 Prozent einen vergleichsweise großen Sicherheitspuffer. Bis zum Laufzeitende im Dezember 2017 biete die Aktienanleihe eine maximale Renditechance von 14,5 Prozent. (Ausgabe vom 18.03.2016) (21.03.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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