Hallo detective,
ETFs sind börsennotierte Fonds, die einen Index nachbilden. Bspw. bildet ein DAX-ETF also Aktie für Aktie den DAX nach, während ein Fondsmanager meist nur versucht die interessantesten Werte aus dem DAX in sein Portfolio aufzunehmen.
Darin liegt denn wohl auch der erste Vorteil gegenüber klassischen Fonds: die Transparenz der ETFs. Du weißt als Anleger exakt, wie sich dein Anteil zusammensetzt. Gemeinsam haben beide, dass das Risiko z.B. gegenüber dem Kauf einer Einzelaktie gestreut wird.
Zweitens sind die ETFs i.d.R. kostengünstiger. Wenn man einen klassischen Fonds über eine Fondsgesellschaft kauft, fällt u.a. ein Ausgabeaufschlag an. Dieser entfällt bei den ETFs. Du zahlst also nur den An- und Verkaufspreis an der Börse. Zudem fallen die Gebühren bei ETFs deutlich geringer aus. Während aktiv gemanagte Fonds meist ein bis zwei Prozent pro Jahr verlangen, liegen die bei ETFs deutlich darunter.
Wenn man einen klassischen Fonds über eine Fondsgesellschaft kauft, so wird nur einmal am Tag ein Preis ermittelt, während bei ETFs zu Börsenzeiten fortlaufend ein Preis gestellt wird.
Gegenüber einem Zertifikat hast du bei ETFs noch den Vorteil, dass Dividenden entweder ausgeschüttet werden oder aber in das Anlageergebnis unmittelbar einfließen. Ein Zertifikate-Anleger geht hier i.d.R. leer aus. Und falls die Fondsgesellschaft Pleite gehen sollte, ist dein Geld immer noch sicher, während bei einem Zertifikat hier keine Absicherung besteht und du leer ausgehst.
Gruß Frank |