Ich bin Mitglied der AfD und teile viele (nach Essen noch mehr) deren Positionen.
Im Gegensatz zur AfD ("Einwanderung nach kanadischem Vorbild) bin ich jedoch der Überzeugung, dass Deutschland keine Zuwanderung braucht und eine schrumpfende Bevölkerung positiv gesehen werden kann:
1.) Die Forderung nach Zuwanderung zur Sicherung der Altersrenten ist unsinnig. Habe widersprüchliche Untersuchungen darüber gelesen, weiß aber nicht mehr, wo und habe keine Zeit, dies jetzt herauszusuchen. Bei Betrachtung der bisherigen Ergebnisse der Zuwanderung komme ich zu der Annahme, dass die Zuwanderung die Sozialsysteme nicht ent-, sondern belastet.
2.) Die Rentner (und die in spe) hatten jahrzehntelang Zeit, sich für ihr Alter finanziell zu positionieren; das Thema war also lange bekannt (Nobby Blüm schon vor Jahrzehnten "die Renndä is sischä"; da wusste man doch schon längst, dass die Eckpfosten des Bismackschen Rentensystems (Alterspyramide, Sterblichkeiten) schon längst nicht mehr standen).
3.) Es wird zunehmend über Flächenverbrauch geklagt. Der Wohnraum soll angeblich immer noch knapp sein. Glaube ich nicht; aber wenn alle in München leben wollen ...
Bei schrumpfender Bevölkerung würde sich das Wohnraumproblem von selbst entspannen - ohne Flächenverbrauch. Ähnliches gilt für die übige Infrastruktur.
4.) Der völlig überzogene "Naturschutz" verbarrikardiert weitere Flächen und nimmt diese der Allgemeinheit weg. Bei einer geschrumpften Bevölkerung wäre dies erträglicher.
5.) Was wäre so schlimm daran, wenn Deutschland eine Bevölkerungsdichte wie Norwegen oder Schweden hätte? Gar nichts; es wäre wunderschön für das Land. |