Die im "Festkaufpreis" i.H.v. 350 Mio € enthaltene einmalige Lizenzvorauszahlung i.H.v. 58 Mio USD würde - sofern der Deal noch in Q4 vollzogen wird - in 2025 erfolgswirksam verbucht.
In der Q&A Session hat ein Analyst gefragt, inwieweit eben diese Lizenzzahlung in der EBITDA-Guidance enthalten ist.
Paul Hitchin hat an dieser Stelle herumgeeiert, weil man offenbar nicht zugeben wollte, dass die bestätigte EBITDA-Guidance nur wegen eben dieser Sandoz-Lizenz aufrecht erhalten werden konnte... Sprich ohne diese Lizenzzahlung dürfte das bereinigte EBITDA 2025 bei Null liegen...
Mit meiner Prognose heute Morgen hab ich voll ins Schwarze getroffen. Ich wünschte, ich hätte mich geirrt. Hätte mir das Schreiben besser sparen sollen und stattdessen meinen Depotbestand verkaufen... Das war ein sehr teurer Post... die nächtliche Euphorie einiger Foristen, die offenbar noch immer nicht verstanden haben, dass Unternehmenswerte sich als Barwert der zukünftigen Nettozuflüsse der Anteilseigener ergeben, war eigentlich ein klarer Kontraindikator.
Ich kann mir förmlich vorstellen, wie die Shortseller sich heute Morgen die Hände gerieben haben und den Xetra-Start kaum erwarten konnten... ein Trauerspiel, dass wir Kleinanleger (mich inbegriffen) es einfach nicht lernen wollen, dass Umsatzversprechen für 2028 heute absolut niemanden interessieren, wohl aber die Aussage des CEO, die Visibilität sei aktuell auf wenige Monate begrenzt... sprich er traut sich aktuell nicht einmal eine Guidance für 2026 zu... weiß aber ganz genau, was bis 2028 passiert...
Nun also wieder die Ochsentour über die 6 EUR-Marke... es ist zum Heulen..33403391 |