Evotecs Zusammenarbeit mit Esperion führt zur Nominierung eines präklinischen Entwicklungskandidaten zur Behandlung der primären sklerosierenden Cholangitis
Evotec erhält eine nicht genannte Zahlung
Evotec wird die Zusammenarbeit weiterhin über seine einzigartige integrierte, beschleunigte IND-ermöglichende Plattform unterstützen, um das Programm in Richtung IND voranzutreiben
Hamburg, Deutschland, 16. Oktober 2025 – Evotec SE (Frankfurter Börse: EVT, SDAX/TecDAX, ISIN: DE0005664809; NASDAQ: EVO) gab heute bekannt, dass Esperion Therapeutics („Esperion“) (NASDAQ: ESPR) einen oralen präklinischen Entwicklungskandidaten (PDC) zur Behandlung der primären sklerosierenden Cholangitis („PSC“) nominiert hat – ein bedeutender Meilenstein aus der produktiven Zusammenarbeit zwischen Evotec und Esperion.
Die Kooperation zwischen Evotec und Esperion untersucht neue therapeutische Möglichkeiten in der Biologie von ATP-Citrat-Lyase („ACLY“) mit dem Ziel, Next-Generation-Inhibitoren zu entwickeln, die darauf optimiert sind, mehrere lebensbedrohliche Erkrankungen zu adressieren. Dieser PDC wurde entdeckt, indem Evotecs vollständig integrierte Plattform für die Entdeckung und Entwicklung kleiner Moleküle gemeinsam mit Esperions tiefem Fachwissen in der ACLY-Biologie genutzt wurde.
Evotec wird das Projekt weiter unterstützen mit seiner einzigartigen integrierten, beschleunigten IND-ermöglichenden Plattform (Evotec INDiGO), um das Programm in Richtung IND voranzutreiben. Die Nominierung des PDC löste eine nicht offengelegte Zahlung an Evotec aus.
Dr. Cord Dohrmann, Chief Scientific Officer von Evotec, kommentierte: „Die Nominierung dieses präklinischen Entwicklungskandidaten markiert einen großen Meilenstein in unserem gemeinsamen Ansatz, der tiefes wissenschaftliches Fachwissen mit nahtloser operativer Umsetzung verbindet. Es ist ein wichtiger Schritt in Richtung klinischer Entwicklung und unterstreicht die Stärke und Effizienz unserer Zusammenarbeit. Wir sind stolz, zu einem Programm beizutragen, das das Potenzial hat, eine kritische Lücke in den derzeitigen Behandlungsmöglichkeiten zu schließen.“
Über primäre sklerosierende Cholangitis Die primäre sklerosierende Cholangitis („PSC“) ist eine seltene, fortschreitende, cholestatische, immunvermittelte Erkrankung der Gallengänge. Die Gallengänge transportieren die Verdauungsflüssigkeit Galle von der Leber zum Dünndarm. Bei PSC führen Entzündungen und Schäden zu Vernarbung, Einengung und konzentrischer, obliterativer Fibrose innerhalb der Gallengänge. Diese Prozesse machen die Gallengänge starr und eng, was zu biliärer Zirrhose, portaler Hypertension und schließlich zum Leberversagen bei der Mehrheit der Patienten führt.
Der Pathomechanismus von PSC ist weiterhin unbekannt, und es existiert keine anerkannte medikamentöse oder interventionelle Therapie, um das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten. Eine Lebertransplantation ist aktuell die einzige langfristige Behandlungsoption für PSC, jedoch erleiden bis zu 30 % der Patienten, die eine Lebertransplantation wegen PSC erhalten, einen Rückfall.
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