solange man "weiß", was man rechnet und womit man es vergleicht, ist doch alles gut.
Dividende und realisierte Verkäufe (mit Gewinn und mit Verlust) hat man als Netto- und Bruttobeträge vorliegen, Kursentwicklung (Buchwert) hat man erstmal nur als Brutto vorliegen und könnte (oder "müßte") intern KapESt und Soli (und ggf. Kirchensteuer und ausländische Quellensteuer) auf das Delta zum Einstand abziehen (sei es vom Plus oder vom Minus - bis zur soundsovielten Nachkommastelle).
Wenn ich mehr rausbekommen will als beim Sparbuch (ETF, sei es MSCI World, S&P 500 oder DAX 40)) und das nur hinbekomme, wenn ich auf die Nachkommastellen achte, dann sollte mir das etwas sagen (z.B.: "Ich bin (noch) nicht gut genug."). Wenn das vor dem Komma gut gelingt, habe ich nicht alles falsch gemacht.
Wenn ich mich mit Zungensportlern oder mit anderen "Investoren" bzw. "Zockern" vergleichen will, dann habe ich schon verloren bevor ich angefangen habe. Egal wie schnell mein 911er fährt und wie wenig der dabei verbraucht, irgendjemand hat 'nen Kollegen, dem seine Friseurin kennt einen, dem sein Schwager sein Freund fährt 'nen Golf Turbodiesel, der verheizt jeden 911er und braucht dabei nur 4,5L auf 100km. "Ther's always a faster gun." und Neid, Gier und FOMO sind schlechte Ratgeber. |