Wie berichtet hatte ich ja "zum Entsetzen von Dschägga" den erneuten Kursabsturz von Puma seit dem 13.11. für weitere Zukäufe (3 Portionen zu 17,20 / je 1 Portion zu 16,35 bzw. zu 15,48) genutzt. Von diesen Zukäufen konnte ich mich im Rahmen des gestrigen Kurssprungs bis auf 20,25 (bzw. dem auch davor abgelaufenen Kursanstieg) wieder trennen, (d. h. 4 Portionen zu 16,52 / 19,38 / 19,39 / 19,52) und eine weitere Portion zu 20,25.
Auf Basis dieses Kurses hat sich mein maximaler (Buch-)Verlust innerhalb von nur 14 Tagen halbiert – also bzgl. Puma mal etwas Erfreuliches. Die Strategie „buy the dip“ hat sich also in diesem Fall gelohnt, denn ohne dieses Hin-und-Her wäre mein derzeitiger Verlust um 2000 EUR größer. Derzeit habe ich mit Puma 15% Verlust bzw. anders ausgedrückt: Mein MEK liegt derzeit bei 23,44 EUR.
Ich weiß nicht, ob der Begriff „Bärenmarkt-Rallye“ auch auf Einzelwerte angewendet wird, aber wenn ja, dann wäre es nicht ausgeschlossen, dass ein solcher Fall hier vorliegt: Die 29% Kurssteigerung bei Puma auf 19,92 EUR seit dem Tief bei 15,45 EUR sind in für den kurzen Zeitraum von nur 1 Woche doch extrem viel. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass vor dem großen Absturz am 23.01.2025 von 41,86 EUR auf 32,31 EUR der Kurs noch doppelt so hoch lag und selbst nach dem Absturz noch 50% über dem heutigen Kurs liegt.
Bekanntlich will sich Großaktionär Artemis von Puma trennen und ebenso bekanntlich wollen sie diese Trennung nicht auf dem derzeitigen Kursniveau vollziehen. Ich gehe davon aus, dass ein solcher Großaktionär gleichzeitig ein „Insider“ ist, also mehr Informationen zur Verfügung hat, als wir Kleinaktionäre. Ich schließe daraus, dass zumindest dieser Großaktionär „berechtigte“ Hoffnung auf eine deutliche Kurserholung hat. Mein „Bauchgefühl“ sagt mir, dass es also durchaus sinnvoll sein müsste, ebenfalls auf eine weitere Kurserholung zu setzen. Die Nachricht, dass sich ein Großaktionär „zurückziehen“ will, ist ja vielfältig interpretierbar: Glaubt er nicht mehr an das Unternehmen? Hat er etwas „Besseres“ mit dem Geld vor? Oder liegen hier Gründe vor, die mit dem Unternehmen gar nichts zu tun haben, sondern rein „privater Natur“ sind? Ziemlich schwierig, hieraus die „richtigen“ Schlüsse zu ziehen! |