BASF

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neuester Beitrag:  23.04.26 13:00
eröffnet am: 20.11.06 13:17 von: Georg_Büchner Anzahl Beiträge: 12276
neuester Beitrag: 23.04.26 13:00 von: Gonzo 52 Leser gesamt: 7075258
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21.12.23 16:20 #11276 mit diesem Konstrukt
wird doch alles nur noch verworrener.
BASF behält weiterhin 54% Anteile an der Harbour, behält das Russlandabkommen, Anteil an Nordstream, und andere Explorationen. Es bleibt ein kaum noch überschaubares Dickicht an Verflechtungen.
Der grosse Befreiungsschlag ist/war das nicht!

Naja, ist auf der anderen Seite sicherlich auch nicht einfach die WD insgesamt an den Man zu bringen. Wie schwierig sich das gestaltet kann man erahnen, da der Vorstand dieses Ziel schon länger verfolgt.
2Mrd. cash in de Täsch nehmen wir gerne mit (wenn das Closing so über die Bühne gehen sollte).

Grüsse vom Aniliner a.D.  
21.12.23 16:43 #11277 ja
Verstehe das ganze auch nicht. Man will das Business ja los werden und nicht unter anderer Fahne weiterbetreiben. Vielleicht wirklich zu schwer anderweitig an den Mann zu bringen..  
21.12.23 16:54 #11278 Ist es nicht
Habour ist an der Börse ca.3,64 Mrd Wert (850 Mio Shares mal 4 Euro). Die neue Habour hat 45 % der Aktien, die sollten den 3,6 entsprechen. Dann kann jeder rechnen, dass die neue Habour mit 8 Bewertet wird. Letter One und BASF bekommen dazu noch rund 2 Mrd. Sprich 8-3,6=4,4. Das plus 2 sind 6,4, davon bekommt BASF rund 75%, dass sind 4,8 Mio Euro, die BASF als Verkaufserlös für WDAG bekommt, die mit 9 Mrd. in den Büchern stehen laut letzter Info.  

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21.12.23 17:20 #11279 Unternehmensnachricht
Hat jemand aus der Nachricht herausgelesen, ob man als BASF Aktionär voraussichtlich Aktien vom neuen erweitertem Unternehmen (Harbour) erhält oder wird es lediglich eine Unternehmensbeteiligung innerhalb des BASF Konzerns bleiben ?  
21.12.23 17:31 #11280 Meine Nachfrage hat sich erledigt
Habe die Antwort auf der Investor Relations Seite von BASF selbst erhalten. Sorry.  
21.12.23 17:44 #11281 als 'Strafe'
könntest du wenigstens so kooperativ sein, nun uns die Information zu erläutern, statt nur einen nicht vorhandenen link zu tippen.  

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22.12.23 08:35 #11282 Informationen
BASF, Letter One und Harbour gründen ein neues Harbour, was aus der Fusion von WDAG und Harbour alt hervorgeht. Davon bekommt die alte Harbour rund 45% der Aktien, BASF und Letter One rund 55%. Knapp 39% sind dann bei der BASF. Dazu fließen an beide knapp 2 Mrd. noch als CASH (ich habe jetzt immer etwas gerundet, die exakten Zahlen finden sich in der Pressemeldung). Es wird von einem je nach Quelle 10 - 11 Mrd Deal gesprochen. Das passt zu meinen Zahlen oben. Wenn man Harbour mit 3 Mrd. taxiert (Laut Netz MK 2,96) und mal annimmt, dass Harbour Share in Höhe seines Anteils plus 2 Mrd, die fließen, Anteile bekommt ist also 0,45 5 Mrd Wert. Dann ist 5/0,45 dann 11,1 Mrd Euro, diese Zahl inkludiert die bisherige Harbour!.

Was bekommt BASF. Letter One bekommt ca 27%, d.h. vom Cash sind etwas hochgerundet 1,46 Mrd bei BASF.  Die 39% Anteil sind 4,3 Mrd wert. Also bekommt BASF real 5,7 - 5,8 Mrd Euro für seinen WDAG Share. Das ist kein überragender Deal, finde ich.  

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22.12.23 08:59 #11283 Naja die Dividende ist sicher...
...das ist doch schon mal was, die Einnahmen reichen aus um die Divi stabil zu halten. Mit dieser Struktur umgeht man die rechtlichen Probleme bei der Enteignung des russischen Miteigentümers, weshalb Wintershall die letzten Jahre schwer zu bewerten war. Ohne dieses Problem wäre die Bewertung sicherlich etwas niedrig, aber der Markt hatte schlimmeres erwartet. Mal sehen ob nun wie letztes Jahr noch ein Hochlauf zum Quartalsschluss kommt.  

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22.12.23 09:14 #11284 @TillyI
In der kurzen BASF-Präsi zu diesem Konstrukt werden die Assets der alten Harbour mit ~10 Mrd. USD taxiert. Könnte ein Hinweis sein, wie man bei diesen Zahlen landet. Sprich, die Harbour scheint aus Sicht der BASF aktuell unterbewertet zu sein.  
22.12.23 09:16 #11285 Mieses Timing für die Angestellten



"Für die rund 850 Beschäftigten von Wintershall Dea an den Standorten Hamburg und Kassel ist es mit der vorweihnachtlichen Ruhe seit gestern Nachmittag vorbei. Da gaben BASF und die Investmentgruppe LetterOne bekannt, dass sie die Geschäfte von Wintershall Dea mit dem britischen Ölkonzern Harbour Energy zusammenlegen – vorbehaltlich kartellrechtlicher Genehmigung.

Das Handelsblatt hatte bereits im Oktober berichtet, dass es zu einem Verkauf an die Briten kommen könnte. Den eigentlichen Schock löst ein Detail der nun geschlossenen Vereinbarung aus: Die Hauptverwaltungen von Wintershall und deren Angestellte sind nicht Teil der Transaktion. Das heißt, dass die Firmensitze in Kassel und Hamburg geschlossen werden. Harbour beabsichtigt laut der BASF-Mitteilung zwar, einige Beschäftigte von dort in das kombinierte Unternehmen zu übernehmen. Aus Unternehmenskreisen ist allerdings zu hören, dass fast alle Angestellten ihre Jobs verlieren dürften.

Wintershall-Chef Mario Mehren hat sich den Ausgang der Verhandlungen offenbar anders vorgestellt. Er sagte gestern: „Für das Team von Wintershall Dea in Kassel und Hamburg und mich persönlich ist diese Nachricht, gerade so kurz vor Weihnachten, eine große Enttäuschung".

Faktisch geht mit dem nun verkündeten Schritt die 125-jährige Geschichte von Wintershall in Deutschland zu Ende – und damit auch die des letzten relevanten deutschen Öl- und Gasförderers."






Quelle:
https://www.handelsblatt.com/meinung/...chter-entsorgt/100004191.html

 

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22.12.23 09:18 #11286 Falsch
Die Russischen Assets verbleiben bei BASF und Letter One, ebenso die WINZ, Lybien und die Nordstream.

Der Deal ist das letzte, wenn man damit Dividenden covert, kurzfristig und auch aus Sicht von Aktionären nur eben auf dem kurzen Meter gut. BASF löst damit Null Probleme, der Cash wird "verheizt" und dann wacht man 2030 auf, ich vermute bis dahin sind alle Shares platziert, ist immer noch stark vom Erdgas abhängig (nur hat keine eigenen Erdgastochter mehr, die den gegenäufigen Cash Flow liefert), muss teuer CCS bezahlen (nur hat keine eigene TOchter mehr, die den gegenläufigen Cash Flow liefert), zahlt Unsummen für Okostrom an Vattenfall (statt mit einer eigenen Tochter, die auf Großprojekte spezialisiert ist, selber Kapazitäten zu schaffen). Die Logik der Selbstversorgung war gut und ist dieser Tage eigentlich um so wichtiger. Ich halte den Deal für eine Fehler, im übrigen auch für Deutschland, wir verkaufen uns einziges noch verbliebendes E&P und CCS Unternehmen (ja, viele werden jubeln, weil es nicht zum Zeitgeist passt) an eine angelsächsische Heuschrecke. Gut, dass ist kein BASF Thema, die sind ein Unternehmen.

Ich würde mir wünschen, dass BASF eine Ralley macht, dann kann ich meine Restpaket gut platzieren und bye bye. Dieses Unternehmen hat keine brauchbare Strategie mehr, leider und wird früher oder später selber Akquiseobjekt. Man hat zwar noch ein profitables Geschäft und wird das auch behalten, aber Wachstum, neue Gesschäftsfelder, Story. Null.  

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22.12.23 09:30 #11287 Das ist Wunschdenken
Ein Unternehmen, dass 3 Mrd Wert ist an der Börse und 200000 bbl/d und damit deutlich weniger als Wintershall Dea produziert, soll 10 Mrd Wert. sein, also mehr als WDAG (Kolportierter Buchwert zuletzt 9 Mrd, mit Russland wurde es 2021 auf 15 Mrd geschätzt).

Klar glauben kann man alles, aber komisch, das in einem grade für Rohstoffe megabullischen Markt ein börsennotiertes Unternehmen so unterbewertet ist. Ich habe einige Analysen durchforstet, die sehen 8 bis 15 % Unterbewertung bei Harbour, dass scheint mir von den Daten, die ich überflogen habe, realistisch.

Ansonsten ist das, was ich schrieb so, wie man das macht und ich arbeite in der Richtung. Klar, mir liegen vielleicht nicht alle Daten vor. Allerdings wäre es nicht das erste Mal, leider, dass gerade bei der BASF eine Wünsch Dir was Bewertung erfolgt, man die Assets mit hohen Preisannahmen an die Zukunft, die die Preise aus Mitte 2023 fortschreiben (fast 50% im Gas und 20 % im Öl höher) hoch bewertet. (Man muss ja realisieren, wenn man jetzt das Closing macht, dürften die ersten Gespräche schon Ende 2022 erfolgt sein, die Due Diligence vermutlich im ersten Halbjahr 2023, das muss ja alle geheim bleiben, so etwas geht nicht schnell, ich habe das selber schon miterlebt). Aber selbst dann komme ich nicht auf 10 Mrd.

Aber vielleicht hat ja BASF recht, wer weiß. M2M bewertet ist der Deal moderat. Das kann man wie oben straight forward durchrechnen. 32307008  

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22.12.23 09:38 #11288 Basf
Ich kann jetzt mit der aktuellen Lage nichts so richtig anfangen.

Was ist denn nun los? Basf trennt sich von Geschäftsbereich Öl? Ist das gut für die Aktie?

Wie verhaltet ihr euch denn? Aktie verkaufen, behalten oder sogar aufstocken?  
22.12.23 09:51 #11289 @TillyI
Ich bin da bei dir, das liest sich augenscheinlich wie ein schlechter Deal. Jetzt kriegt man 20% von dem was man haben wollte Cash und beim Rest... Ist ja nicht so, dass man 40% der Harbour-Aktie mal eben verkauft.. Das kann sich Jahre hinziehen, bis man alles los ist.  
22.12.23 10:05 #11290 BASF
Laut Analysten ist ein Deal über den Markterwartungen gelungen. Was bedeutet das für Aktionäre des DAX-Konzerns? Vor allem: Ist die Dividende im nächsten Jahr damit gesichert?
https://www.finanznachrichten.de/...eal-fuer-anleger-bedeutet-486.htm  
22.12.23 10:34 #11291 WintershallDea
abzustossen kann man jetzt finden wie man will (ich hätte sie gern noch ein paar Jahre als BASF Tochter behalten). Fest steht, dass es schon lange geplant und angekündigt war genauso wie andere Unternehmensbereiche die ebenfalls noch abgespalten werden sollen (wurde hier schon behandelt).

Das es nicht einfach werden würde war auch klar. Doch mit jedem Jahr das ins Land geht wird es immer schwerer solch ein Unterfangen über die Bühne zu ziehen mit einem Ergebnis welches die Aktionäre zufrieden stellen kann. Ob das mit dem vorliegenden Ergebnis der Fall sein kann ist auch so eine Glaubenssache. Da wird (wie hier gesehen) viel hin und her hoch und runter gerechnet. Am Ende hat jeder ein anderes Ergebnis und bewertet es nach seinen eigenen Kriterien.

Vorausgesetzt die Behörden winken den Deal durch, ist die WintershallDea Geschichte und die Mitarbeiter in Kassel und HH müssen sich nach neuen Jobs umsehen.
Die zukünftigen Anteile an der Harbour Energie werden dann auch sicher nach und nach verkauft werden, je nach Finanzlage.

Die BASF reduziert sich immer mehr auf Kernbereiche, Massenchemikalien z.B. die aus den Verbundstandorten kommen. Ob das die richtige Strategie ist wird die Zukunft zeigen. Damit ist man anfälliger in Krisenzeiten.

Grüsse vom Aniliner a.D.
 
22.12.23 16:19 #11292 Genau das ist es
WDAG war der Schutz für die Krise und mit dem CCS Geschäft, wäre es auch ein Hedge für die Kosten der Decarbonisierung gewesen. Breite hat auch immer eine gewisse Stärke.  

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22.12.23 23:20 #11293 Kein guter Stil von Brudermüller
29.12.23 10:39 #11294 BASF
29.12.23 12:31 #11295 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 06.01.24 15:06
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Beschäftigung mit Usern/fehlender Bezug zum Threadthema

 

 
29.12.23 12:55 #11296 GrünerMann
Weshalb denkst du, darüber entscheiden zu können was Müll ist und was nicht?
Bist du die selbsternannte forumspolizei?
Ich denke jeder hier kann selbst entscheiden ob und was er lesen möchte?
Wenn dir nicht passt, dann einfach ignorieren und gut ist es.  
29.12.23 18:56 #11297 Warum leiden die Chemie-Werte besonders?
Wir haben DAX-Rekorde gesehen, BASF erholt sich jedoch nicht, trotzdem der Konzern angekündigt hat, an einenn günstigeren Standort auszuweichen. Ich verkaufe nicht, denn ewig lässt sich der Kurs nicht runterdrücken.  
29.12.23 21:08 #11298 @GrünerMann
Was ich hier poste entscheide ich und nicht Du. Also schön den Ball flach halten.  
30.12.23 13:11 #11299 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 04.01.24 11:39
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Beschäftigung mit Usern/fehlender Bezug zum Threadthema

 

 

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31.12.23 09:35 #11300 Kleiner Nachtrag zu @GrünerMann
Da ich aktuell wenig zu tun habe, machte ich mir die Mühe und habe mir einmal die Postings von @GrünerMann angesehen.

Meine Zufallsauswahl hat nur Postings hervorgebracht, die andere Forenteilnehmer kritisieren und absolut keine Substanz haben, nicht zum eigentlichen Thema.

Hier eine kleine Auswahl, Zitate von @GrünerMann:

-"Ihre Links sind halt...zusammenhanglos und für Niemanden nützlich. Außer Fragezeichen kommt bei Ihnen und den Thread-Besuchern nichts..."

-"ohne Verstand Links posten...so werden Sie hier leider weiter verlacht."

- "Highländer49 postet leider zu oft Müll...So dumm kann man doch gar nicht sein..."

-"Dumme Menschen schreiben dumme Posts.
Und versuchen es mit Fragezeichen zu verschleiern.
Werd Erwachsen, dann kannst du wieder kommen und posten."

-"Heulsusen sollten keine Aktieninvestments tätigen, wenn sie nichts blicken. Das
ist leider sehr wehleidig, Kleiner."

Davon gibt es in seinem Profil reichlich!

Also, lieber @GrünerMann.
Wenn ich Ihre Postings so lese, dann ist Ihre Kritik an anderen Usern völlig unglaubwürdig.
Denn das, was ich von Ihnen bisher gelesen habe, ist weder konstruktiv noch informativ.
Es geht Ihnen anscheinend nur darum, andere Nutzer des Forums zu beleidigen.
Selbst disqualifiziert, denke Sie einmal darüber nach.
 

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