Böse FDP...

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neuester Beitrag:  11.04.12 12:48
eröffnet am: 30.03.12 09:22 von: lehna Anzahl Beiträge: 196
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30.03.12 19:36 #101 Griechenland ist ein Beispiel für Politikversagen.
nicht für Marktversagen.  Der Fehler der Politik lag in der Aufnahme Griechenlands in das Eurosystem zur Unzeit.

Die "Märkte" allein hätten Griechenland niemals das Geld geliehen, das sie dann tatsächlich geliehen haben, wenn die Politiker (Eichel etc) diesen Fehler nicht begangen hätten.
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Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.
(Picasso)
30.03.12 19:48 #102 Hätte ich nicht gedacht....

bei einer Umfrage in Spiegel Online haben auf die Frage:

"Die FDP hat die Verhandlungen über Hilfen für die Schlecker-Mitarbeiter platzen lassen. Richtig so?"

Mit 54% mit JA beantwortet,  Immerhin haben 13.450 Leser abgestimmt, 46% hatten mit NEIN gestimmt.   

Ich finde auch, das Verhalten der FDP war völlig korrekt und hat der Partei nicht geschadet. 

 
30.03.12 19:50 #103 ...heute Morgen wars aber noch umgekehrt...
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Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.
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30.03.12 19:53 #104 ....da waren die meisten auch noch bei der A.

 ....damit es aufwärts geht!

 
30.03.12 19:58 #105 @Manny
Was Du schreibst führt aber zu einem Widerspruch in sich selbst! Das Vertrauen in die Selbstregelungskräfte des Marktes setzt aber dessen freies Spiel voraus. Rahmenbedingungen und Grenzen wollten und wollen die "Marktliberalen" gerade nicht, oder zumindest nur in ganz bescheidenem Maß.

Unternehmen, deren Geschäftsmodell sich nicht am Markt durchgesetzt hat oder die durch massive Managementfehler den Bach runtergegangen sind, sollte der Staat grundsätzlich kein Geld hinterherwerfen. Weniger aus volkswirtschaftlichen Gründen, sondern aus Gründen der Gleichbehandlung. Darf ein Murksbetrieb besser dran sein, bloß weil er systemisch und marktbeherrschend ist? Ich meine: NEIN!

Von dieser Frage zu trennen ist die Behandlung in politischer oder besser: sozialpolitischer Sicht. Hier sind die Regierenden in ihrer Fürsorgepflicht aufgerufen, alles zu tun, um den Betroffenen Hilfestellung zu geben. Ich kann nicht erkennen, dass sich die FDP-Granden in diesem Punkt besonders die Beine ausgerissen hätten. Warum auch?  Sozialpolitik ist seit Westerwelle schon immer die offene, wunde Flanke der FDP gewesen. Jetzt wird dieses Manko wieder deutlich und dürfte bei den kommenden Wahlen erneut ein Fiasko hervorrufen!

Außerdem, um beim Thema Schlecker zu bleiben: Ganz abgesehen davon, dass die CSU mit dem spitzen Finger auf die FDP zeigen kann, hätte man zusammen mit dem Insolvenzverwalter wahrscheinlich eine tragbare und auf Dauer kostenneutrale Lösung bei einer Transfergesellschaft hinbekommen, wenn da auch nur ein bisserl politischer Wille und politische Sensibilität  bei den Liberalen geherrscht hätte. Es kommt eben oft auf den Einzelfall und seine spezifischen Bedingungen an. Du hast schon recht: Es darf kein Fass ohne Boden sein und die Wirkung muß nachhaltig sein. Da sind wir uns wieder einig.

Kataster  
30.03.12 20:04 #106 Darf ich euch als
lustigsten Thread des Tages küren? Mit Abstand, natürlich.

Das Modell funktionierte nicht, wegen diverser bekannter Begebenheiten. Und jetzt soll es aus Mitleid funktionieren? Obwohl, für ganz ausgeschlossen halte ich es nicht.

Die Medien haben zum Boykott aufgerufen, jetzt verfluchen sie alle die nicht zur Rettung beitragen wollen.

Das ist schon eine verrückte Welt.  
30.03.12 20:05 #107 Ich verstehe das ganze Gejaule nicht
Jede von den Damen hat doch Anspruch auf ALG I. Das bekommen sie ein Jahr lang. Das für die Mehrzahl der ALG I-Satz wahrscheinlich unter die Grundsicherung (ALG II) geraten würden bekommen sie gleich ALG II. Das ist in etwa der selbe Betrag den 98 Prozent der Beschäftigten bereits jetzt VERDIENEN. Für die "Führungskräfte" mit höheren Einkommen sollten sechs Monate um einen neuen Job zu finden ausreichen. Für die, die es nicht schaffen, gibt es dann ALG II. . Wirtschaftlich wird es also kaum niemandem schlechter gehen und der Staat hätte doch an der Situation jeder Einzelnen nichts geändert?

Ist mal wieder grundlose Parteienselbstdarstellung und Raffen von "Empörtheitstalern" - das Sommerloch naht!

Schönes Wochenende wünsche ich Euch :o9
L.  
30.03.12 20:12 #108 Kataster, die kostengünstigste Lösung ist allem.
die Damen durch die AA schnellstens in neue Jobs zu vermitteln.
Die dazu nötigen Strukturen sind vorhanden und müssen nicht erst geschaffen werden, und obendrein ist die Konujunktur grad sehr günstig.
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30.03.12 20:12 #109 @kiiwi
Vollkommen richtig, das sehe ich auch so. Die FDP hat damals aber auch nicht STOPP! gesagt. Schließlich galt es ja das "Haus Europa" zu bauen und die FDP wollte als "Europa-Partei" nicht den Spielverderber geben.

Sie hätte aus meiner Sicht besser daran getan, den Griechen den geordneten Rückzug aus dem Euro zu ermöglichen. Dann wäre auch der Weg in die Transferunion unterbrochen gewesen, die wir jetzt faktisch haben. Stattdessen hat sie den Kritiker Scheffler mit parteiinternen Nickeligkeiten ins Abseits manövriert.

Kataster  
30.03.12 20:14 #110 ...und des weiteren gibt es kein Klumpenrisiko.
weil sich die 10.000 Damen über die ganze republik verteilen...

Das ist tausendmal leichter zu handeln, als wenn Opel in Bochum bzw. Rüsselsheim pleite gehen würde
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30.03.12 20:15 #111 die FDP war damals (bei Griechenland) nicht in.
politischen Verantwortung...


sollte man schon beachten
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30.03.12 20:16 #112 Wir hatten schon
140 000 Betriebsinsolvenzen im Jahr, leider nicht alle unter einem Namen, darum interessierte es auch keine Sau, Politiker schon mal gar nicht.
Aber ab einer gewissen Grössenordnung sind die Tränen natürlich allzeit abrufbar.
So eine verlogene scheiß Dreckswelt.  
30.03.12 20:16 #113 EU-Transferunion ist richtig und unausweichlich
davon gehe ich aus.  
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30.03.12 20:22 #114 @kiwii #109
Ja, stimmt schon. Und HoloDoc hat das auch schon angemerkt. Ich kann mir auch vorstellen, dass das in großen und mittleren Städten auch funzt. In den strukturschwächeren Regionen hab ich da erhebliche Zweifel. Im Radio habe ich heute gehört, dass das AA jede Menge freie Stellen anbietet. Aus Erfahrung aber muß ich davon ausgehen, dass da ein sehr großer Teil 400 Euro Jobs bzw. schlechter bezahlte Jobs darunter sind.  

Kataster  
30.03.12 20:26 #115 114--das waren die beisherigen Jobs bei Schle.
im wesentlichen auch...

Ist bei allen Ketten ähnlich
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30.03.12 20:27 #116 Ich möchte ja kein dummes Zeug erzählen,
aber irgendwann trifft die Verwaltungsangestellten der Hammer den die Arbeiter schon kennen.

Zu alt und zu teuer, es stehen die Leute Schlange die es für ein Drittel machen. Mal gucken, ob die Aroganz dann nicht im Hals stecken bleibt.  
30.03.12 20:29 #118 im übrigen sollte man auch mal an die betroff.
Vermieter denken...

das sind auch einige Tausend - und die sind im gegensatz zu den Mitarbeitern in keinster Weise gesichert...
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30.03.12 20:30 #119 @kiiwi # 111 und 113
natürlich war sie nicht in der politischen Verantwortung, das weiß ich auch. Aber hat sie aus Überzeugung opponiert? Nein!

Die EU-Transferunion ist eben nicht richtig und unausweichlich, weil sie den Grundlagen der Europäischen Verträge zum Euro widerspricht. Ich höre noch Kohl und Waigel, wie sie permanent wiederholen, dass dass kein Land für die Schulden eines anderen EU-Mitgliedstaates aufkommen muss. Das wollen wir mal festhalten.  

Kataster  
30.03.12 20:32 #120 Happy, ich glaube, diese
These ist schon bewiesen überholt.  
30.03.12 20:36 #121 @118 Kiiwii
Verluste aus Vermietung + Verpachtung und der Rubel rollt.  
30.03.12 20:37 #122 Das Steuergeld rollt
30.03.12 20:43 #123 du meinst, der Steuerzahler zahlt dann die Mie.
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30.03.12 20:45 #124 Ich meine, dass deine Verluste der Steuerzahle.
30.03.12 20:46 #125 ist das bei dir so ?
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