Es kommt darauf an, welche radioaktiven Partikel in die Luft gelangen. Bisher handelt es sich wohl überwiegend um radioaktives Cäsium, Jod und Edelgase. Belastete Gegenden werden nicht unbewohnbar, Deutschland war ja auch schon durch Tschernobyl betroffen und wir wohnen immer noch hier. Es ist wichtig, dass die Reaktoren mit den geschmolzenen Brennelementen nicht "explodieren", da ist nämlich stark radioaktives und giftiges Plutonium bzw. Uran drin, neben anderen Spaltprodukten.
"Ein wichtiges künstliches Isotop ist 137Cs, ein Betastrahler mit einer Halbwertszeit von 30,17 Jahren...............Größere Mengen des Isotops 137Cs gelangten durch oberirdische Kernwaffenversuche und vor allem durch das Reaktorunglück von Tschernobyl in die Umwelt. Die Gesamtmenge an 137Cs, das durch die Tschernobyl-Katastrophe freigesetzt wurde, betrug etwa 1018 Bq.[25] Durch den Fallout wurden viele Gebiete in Europa, auch in Deutschland, mit radioaktivem Caesium belastet. Besonders reicherte sich 137Cs in Pilzen an, die Lignin zersetzen können und dadurch einen leichteren Zugang zu Kalium und damit auch zu dem chemisch sehr ähnlichen Caesium haben als Pflanzen. Betroffen waren auch Wildtiere, die Pilze fressen.[26] Die genaue Caesiumbelastung ist abhängig von der Menge an niedergegangenem Fallout und der Bodenbeschaffenheit, da Böden Caesium unterschiedlich stark binden und damit für Pflanzen verfügbar machen können.[25] Ein Vorfall, bei dem Menschen aufgrund der Strahlenexposition durch 137Cs starben, war der Goiânia-Unfall im Jahr 1987 in Brasilien, bei dem Diebe ein Strahlentherapiegerät stahlen und das enthaltene 137Cs an Freunde und Bekannte verteilten."
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