laufenden IPO-Roadshow ist dem Vernehmen sehr groß". Das ist schön zu hören.
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...=U5I9FW7jwU2_r2PJ6JKPgw
Anmerkung zum Artikel im Finance-Magazin (siehe Post #712):
Ich gehe davon aus, dass das erwartete EBITDA für das Jahr 2021 gemeint ist. Planzahlen seitens MBB bzw. Vorwerk werden ja keine publiziert. Nach der kürzlich erfolgten Akquisition von KORUPP und dem höchsten je erreichten Auftragsbestand und den zahlreichen vielversprechenden Projekten in der Pipeline dürfte im Jahr 2021 mit Umsatzerlösen in der Größenordnung von mind. 345 Mio. € (+ 18,6 % ggü. Vj.) zu rechnen sein. Bisherige organische CAGR-Rate lag in den letzten 6 Jahren bei 15 % (zzgl. Akquisitionen bei 22 %). Das würde einem EBITDA von 69 Mio. € (weiter 20%-ige Marge unterstellt) entsprechen.
Multiple:
untere Preispanne: 820 Mio. € - 11,9 - fache
obere Preisspanne: 1.120 Mio. € - 16,2 - fache.
Das ist als nicht ungewöhnlich bzw. zu hoch zu betrachten für ein Unternehmen (welches bereits über ordentlich Substanz verfügt und ein riesiges Potential vor Augen hat) mit exzellenter Marktposition (aufgrund seines Leistungsspektrums) "Sweet Spot" bzgl. der Energiewende. Einmalig!!
Hinsichtlich des eingesetzten Kapitals von MBB in Sachen Erwerb von Vorwerk und Bohlen & Doyen bedarf der Artikel im Finance Magazin der Berichtigung bzw. Ergänzung:
Meines Wissens wurde der Kauf der Bohlen & Doyen direkt aus dem sehr üppigen Cash Flow in 2019 direkt von Vorwerk bezahlt. MBB hat hierzu keine Mittel zur Verfügung stellen müssen. MBB's Einsatz hinsichtlich deren Anteil an der ganzen derzeitigen Vorwerk-Gruppe war somit ca. 17,7 Mio. € (und nicht wie die vom Finance-Magazin genannten 22,9 Mio. €). Weiter muß man wissen, dass MBB mittlerweile aus den Gewinnen von Vorwerk der Jahre 2019 und 2020 bereits jeweilig 8,3 Mio. € bzw. 16,7 Mio. € ausgeschüttet bekommen hat. Das heißt, dass MBB vor dem IPO von Vorwerk schon längst sein investiertes Kapital bzw. sogar 7,3 Mio. € mehr erhalten hat. Wenn das nicht genial ist, dann weiß ich auch nicht!!!
Von daher müsste das in den Berechnungen des Finance Magazins Berücksichtigung finden. Die tatsächliche Vervielfachung ist um Einiges höher!!!
Weiter kommt noch hinzu, dass in 2019 und 2020 von Vorwerk an MBB Management-Umlagen bzw. für Beratungsleistungen 560 T€ bzw. 562 T€ geflossen sind. |