Kein fahrlässiges In-die Knie-gehen vor als Erniedrigte und Beleidigte auftrumpfenden, rechtsradikalen Geschichtsrevisionisten und Reinwäschern, auch nicht solchen aus den hintersten Reihen dieser Klientel, insbesondere solchen nicht, die hier, triefend vor Fremdenfeindlichkeit,seit Jahr und Tag unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit nicht nur ihrem abgrundtiefen, wahnhaften Hass gegen die Bundeskanzlerin freien Lauf lassen, sondern auch in verkappter Manier eine konservative Revolution propagieren !
An dieser Forderung ändert auch nichts die Tatsache, dass bayerische Politiker gelegentlich den Begriff "Konservative Revolution" im Mund führen, um die rechte Flanke der CSU zu schließen. Historisches Halbwissen und ein auf die furchtbaren Folgen der konservativen Revolution der 20-er Jahren gerichtetes, handfestes Verdrängungsmotiv, liegen diesem Fehlverhalten zugrunde, das entschiedene, fortgesetzte Missbilligung erfordert. Die längst erfolgte, wissenschaftliche Widerlegung der Ideologeme, die von nach 1945 übriggebliebenen Nationalkonservativen weiterhin vertreten wurden und von den ihnen nachgewachsenen Anhängern der konservativen Revolution nach wie vor verbreitet werden, kann kein Grund zur Zurückhaltung sein.
Schlimm genug, dass in diesem Forum das Zentralorgan der Neuen Rechten, die "Junge Freiheit", bei der einer der im unten verlinkten Tagesschau-Faktenfinder genannten Protagonisten (Weißmann) eine tragende Rolle spielt, ausdrücklich von höchster Stelle zugelassen ist. Im Zusammenhang mit dem forumsspezifischen Anlass dieses Postings möchte ich für Kenner der bundesdeutschen Universitäts-Szene andeuten: Die Spur führt nicht nur nach München, sondern auch u.a. nach Göttingen.
Eine "Konservative Revolution" hat CSU-Politiker Dobrindt gefordert - und dafür viel Kritik geerntet. Denn der Begriff hat eine lange Geschichte und wurde vor allem geprägt durch einen Publizisten, der nach dem Krieg die deutsche Rechte vom Nationalsozialismus reinwaschen wollte. Von Si ... |