Vielleicht hilft ein Blick in den Rückspiegel und die Fundamentaldaten.
Selbst bin ich vor Jahren an Bord gegangen, weil ich den Preis von Nordex seinerzeit falsch (unterbewertet) fand. Gemessen banal an vor allem einer Zahl, dem Kurs-Umsatz-Verhältnis.
Das lag damals mit um die 0.3 niedrig. Jetzt liegen wir schon über 1, für einen Industrie-Wert wie Nordex keineswegs mehr billig.
KUV allein sagt nicht viel aus. Der Sprung in dieser Kennzahl ist möglich geworden durch die Fortschritte bei der Rentabilität. Heute redet wirklich keiner mehr von der Möglichkeit einer weiteren Kapitalerhöhung. In Kombination mit der — fundamental begründeten — Wachstums-Fantasie.
Erinnert sich jemand an die Tage, als es nach jeder Auftrags-Meldung abwärts ging? Die Profis wussten wohl, dass damals auf jeden Auftrag draufgezahlt wurde. Und heute? Unglaublich.
Trotz der viel höheren Bewertung komme ich persönlich noch nicht zu dem Schluss, daß wir im Bereich Euphorie und Überbewertung sind. Eher fair bewertet für die aktuellen Perspektiven. Die Neubewertung ist halt recht gewaltsam und schnell erfolgt in 2025. Ich werde meine günstig erworbenen Stücke vorerst weiter festhalten. Auch wenn es schwerfällt, weil inzwischen stark übergewichtig im Depot. Und man ja im Falle winer größeren Korrektur nicht so gerne zerrinnen sieht, was vorher gewonnen wurde.
Morgen 32,50, 31 oder 34? Soll mir egal sein. |