Die aktuelle Berechnung von Destatistis geht zwar nur bis 2070 (jetzt noch 45 Jahre) und sieht im "Worstcase" 75 Mio. Einwohner in Deutschland (Ist 2024: 83,5 Mio) aus. Bei normaler Entwicklung geht Destatis von 83 Mio in 2070 aus und bei wieder stärkerer Einwanderung (400000/Jahr) bei 90 Mio in 2070.
Eine Halbierung in 60 Jahren halte ich für ausgeschlossen
https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/...ungsentwicklung.html
Daraus:
"...Wie sich die Größe und der Altersaufbau der Bevölkerung in der Zukunft verändern können, zeigen die langfristigen Bevölkerungsvorausberechnungen. Ausgehend von den gegenwärtigen Verhältnissen und den getroffenen Annahmen zur Entwicklung der Geburtenhäufigkeit, der Lebenserwartung und des Saldos der Wanderungen aus und nach Deutschland markieren diese eine Spannbreite der möglichen zukünftigen Entwicklungen. Die aktuelle 15. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung für Deutschland und die Bundesländer umfasst die Zeitspanne von 2022 bis 2070.
Die Bevölkerungszahl wird nach den Ergebnissen der aktuellen Vorausberechnung im Jahr 2022 aufgrund der starken Zuwanderung aus der Ukraine von 83 Millionen im Jahr 2021 auf voraussichtlich gut 84 Millionen steigen. Ab 2023 hängt ihre Entwicklung von den Annahmen zu Nettozuwanderung, Geburtenhäufigkeit und Lebenserwartung ab. Bei einer moderaten Entwicklung der Geburtenhäufigkeit und der Lebenserwartung sowie einer moderaten Nettozuwanderung von durchschnittlich 290 000 Personen pro Jahr würde die Bevölkerung bis 2031 auf 85 Millionen Menschen anwachsen und dann bis 2070 auf 83 Millionen zurückgehen. Bei einer niedrigen Nettozuwanderung von 180 000 Personen pro Jahr würde die Bevölkerungszahl auf 75 Millionen Menschen im Jahr 2070 sinken. Bei einem dauerhaft hohen Wanderungssaldo von durchschnittlich 400 000 würde die Bevölkerungszahl auf 90 Millionen anwachsen.
Durch den aktuellen Altersaufbau sind künftig ein Anstieg der Seniorenzahl und ein Rückgang der Bevölkerung im Erwerbsalter vorgezeichnet. Bis Mitte der 2030er Jahre wird in Deutschland die Zahl der Menschen im Rentenalter (ab 67 Jahren) von derzeit 16,4 Millionen auf mindestens 20,0 Millionen steigen. Die Zahl der ab 80-Jährigen wird dagegen noch bis Mitte der 2030er Jahre relativ stabil bleiben und zwischen 5,8 und 6,7 Millionen betragen. Danach wird die Zahl der Hochaltrigen und damit voraussichtlich auch der Pflegebedarf in Deutschland massiv zunehmen...."
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