Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

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neuester Beitrag:  24.04.26 08:45
eröffnet am: 27.07.13 13:39 von: Scansoft Anzahl Beiträge: 31732
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26.09.25 10:08 #31076 Margen
Eine weiter rückläufigen Marge könnte tatsächlich eine Befürchtung im Markt sein, die aber unbegründet ist.
Europace bekommt ja etwa 0,01% pro Finanzierungsjahr bei Abschluss als einmalige Provision. Entsprechend sind das 0,15% bei Abschluss einer 15-jährigen Finanzierung und 0,1% bei einer 10-jährigen. Seit 2022 sinkt der Anteil von 15-jährigen zugunsten 10-jährigen Finanzierungen. Da wir mittlerweile bei einer durchschnittlichen Zinsbindungsdauer von 10,6 Jahren angekommen sind (2022 14,1 Jahre) und in Deutschland kürzere Zinsbindundsdauern als 10 Jahre nicht üblich sind, lässt sich diese Entwicklung nicht fortschreiben.

Die Marge wird durch Zusatzdienstleistungen und die Einführung von Europace one perspektivisch auch bei gleichbleibender Zinsbindungsdauer wieder steigen.

https://europace.de/datenportal/  
26.09.25 10:50 #31077 Yep, da dürfte die
Talsohle langsam erreicht sein. Europace kann auch seine Takerate etwas erhöhen. Da gibts m.E. noch erheblichen Spielraum. Aber dies dürfte aktuell nicht auf der Agenda stehen, da es immer noch die Maxime ist Marktantele zu gewinnen.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
26.09.25 16:33 #31078 @Master
Ich finde das immer ein bisschen schwierig solche Gedanken einfach so abzutun. Kann sein, dass das so eintritt, aber im Kern würde ich immer denken, dass andere und vor allem größere Marktteilnehmer wahrscheinlich wesentlich bessere Tools haben um so eine Entwicklung einzuschätzen als man selbst.

Hier kann man die Entwicklung der Gewinnmargen in den letzten Jahren ganz gut sehen:

https://aktie.traderfox.com/visualizations/...5493365/131/hypoport-se

Ich habe die Daten jetzt nicht gegengecheckt, aber falls die so stimmen, dann sind die Margen bereits sei 2017 rückläufig, also mitten in der Boomphase. Marktanteile zu gewinnen ist ja schön und gut, aber ich frage mich schon, ob man diese Marktanteile dann nicht einfach wieder verliert, wenn man versucht bessere Margen zu realisieren. Bei höheren Margen könnte ich mir gut vorstellen, dass es dazu führt, dass dadurch die zu vermittelnden Angebote unattraktiver werden. Ich würde den Kreditmarkt inzwischen als ziemlich transparent einschätzen.  

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26.09.25 17:21 #31079 @grish
das grundlegende Preismodell mit den 0,01% ist immer gleich geblieben. Insofern gab es nie Marktanteilsgewinne zu lasten der Marge.
Die Phase 2017 bis Corona war von starker Expansion und hohen Investitionen in verschiedene Bereiche geprägt. Auf Konzernbasis ist da einiges verzerrt, und lässt keine Rückschlüsse auf die rein operative Entwicklung bei Europace zu.  
26.09.25 17:25 #31080 @Master
Aber wie erklärst du denn dann den Rücklauf der Marge von gut 10% auf inzwischen um de 5% bei deutlich steigenden Umsätzen. Eigentlich sollte es durch economies of scale ja genau umgekehrt sein!  

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26.09.25 18:06 #31081 2017ff
Slabke wollte Hypoport damals stärker diversifizieren. Europace hat im Konzern alles quersubventioniert beispielsweise den Eintritt ins Versicherungsgeschäft. Der Markt hatte an der  Strategie auch nie Zweifel -siehe Börsenkursentwicklung. Das jetzt im Nachhinein als Ertragsschwäche auszulegen wäre jedenfalls falsch…  
26.09.25 18:20 #31082 @grish
Du hast dich offenbar nie intensiv mit dem Unternehmen beschäftigt, dies solltest du aber dann doch machen, bevor du solche pauschalen und unreflektierten Aussagen tätigst. Da du hier ja eh täglich postest, scheinst du ja die Zeit zu haben. Die solltest du nutzen, oder solche Beiträge einfach lassen.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
26.09.25 21:38 #31083 .
Alternativ könntest du etwas zur Diskussion beitragen, wenn du meinst etwas zu wissen, was andere nicht wissen. Aber du kannst natürlich auch einfach weiter von deiner gefühlten Hypoport Wolke 7 auf die aus deiner Sicht Unwissenden runterschauen. Klingt für mich übrigens eher ein bisschen danach sich seit Jahren eindeutig negativ entwickelnde Unternehmenszahlen schön zu reden. Aber jeder wie er mag oder denkt, dass er’s braucht.  

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26.09.25 22:37 #31084 Kannst dich
ja Mal in dem Thread einlesen, dann würdest du auch nicht so einen Mumpitz zur Markenentwicklung posten. Was soll man da diskutieren, wenn dir schlicht die Basics fehlen. Du postest hier jeden Tag mehrmals immer dasselbe. Investier die Zeit doch mal im dich mit dem Unternehmen zu beschäftigen
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
27.09.25 09:35 #31085 Marge
Was hinsichtlich der Marge wirklich spannend wird, ist die Entwicklung der Abo Zahlen bei Europace One.
Slakpe rechnet ja für dieses Jahr noch mit einem geringen EBIT Effekt von  Max. 1 Mio. Euro und meinte die Vertriebe müssten erst vom Mehrwert überzeugt werden.
Ich bin gespannt ob das Produkt von Europace Nutzern angenommen wird.
Falls ja, wäre das ein großer Hebel für die Marge da Europace ja von zig Tausend Vertrieben genutzt wird.    
29.09.25 17:08 #31086 Der Markt hatte an der Strategie auch nie .
sagt Du?
Ich schon!
Dass die Diversifizierung in für Immobilien-Fachleute "fremde Gewässer" mitten hinein in die Bauflaute begann, mag "Pech" gewesen sein, aber als es statt "Quer-Subventionierung" nur noch  zusätzliche Kosten gab und immmer noch weitere Plattformen aufgebaut wurden, hat der Vorstand das Ganze  imho falsch eingeschätzt.
Nach dem Motto "Wie sind die Ersten, komme was wolle" hat man unterschätzt, dass wir Deutschen recht lange lieber die bekannten Wege weiter austreten als uns in neues Terrain zu begeben.

Ob nun der frühe (anfängliche) Erfolg bei Ronald S. narztistische Züge verstärkt hat und somit die Realität verbrämte - nein, dass sind vermutlich nur die bekannten "bösen Zungen"!    ;-)33335599  
30.09.25 00:27 #31087 Festzuhalten
bleibt jedenfalls dass Hypoport einst mit IVU mein bestes Invest war, und nun nach mehr als 10 Jahren investiert sein mittlerweile unter den schlechtesten 10 Invests liegt in meinem Portfolio von insgesamt 56 Titeln in denen ich investiert bin (wobei IVU nachwievor eins der besten 3 Invests ist)

entweder hab ich verdammt gutes Stock picking betrieben oder der Kursverlauf von Hypoport war im Vergleich zu den goldenen Zeiten eher mäßig

wird schon wieder  

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30.09.25 08:55 #31088 Der Kurs wäre defintiv
höher wenn Hypoport sich auf Europace konzentriert und die fortdauernd Gewinne auschgeschüttet hätte. Sieht man ja an Immoscout24. Aber RS ist halt Unternehmer und ich glaube ein paar der Wetten/Investitionen werden sich mittlefristig auszahlen, wie t.B. die Value AG und die ERP Software. Unklar ist weiterhin die Versicherungsparte. Hier hat man ja viel über M&A und weniger über Entwicklung investiert. Der ROI ist hier weiter unklar. Die Börse sieht es als Flop an. Jedenfalls trägt sich die Sparte und man muss nichts mehr quersubventionieren. Von daher kann man weiter abwarten, ob man den Durchbruch schafft.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
30.09.25 09:32 #31089 Auch
die Geschäfte von REM Capital/Fundingport sind aktuell weitgehend ausgepreist. In Kooperation mit der IKB wurde ein Martkplatz für Unternehmenskundenkredite etabliert. Die IKB investiert hier personell bereits einiges pusht das Thema stark. Mittelfristig erwarte ich hier einiges,  gerade auch wenn die Demographie die Anzahl der Firmenkundenberater schrumpfen lässt  
30.09.25 12:06 #31090 IKB geh mir wech
mein erster unfreiwilliger Squeeze Out, das hat damals geschmerzt.  
01.10.25 16:45 #31091 alles
eine Frage der Perspektive @snug...
IKB hatte sich ja mit dem kfw-Desaster und weiteren Peinlichkeiten selbst ins Knie geschosssen.
Nähe des Tiefs gekauft konnte man ordentlich absahnen..

Zurück zur Hypoport:
Ich behaupte mal ohne zusätzliche geopolitische Großkrise / Trumpeltier-Fettnäpfchen
haben wir hier die Tiefstkurse gesehen
und werden nach Zahlen bis zum Jahresende eine kleine feine Rallye erleben ;-)
Macht's jut Freunde..
 
02.10.25 00:28 #31092 Q3
Nächste Publikation 10. November 2025:
Q3 Ergebnisse

https://www.hypoport.de/investor-relations/  
02.10.25 08:06 #31093 Und Mitte Oktober
die Transaktionszahlen, sowie 1-2 Wochen vor dem 10.11 die Vorabzahlen..  
02.10.25 12:29 #31094 wobei ich hoffe, dass man
dieses "Doppelreporting" einstellt. In den letzten Quartalem hat dann der Kurs auf die gleichen Zahlen dann meistens zweimal negativ reagiert. Ad hoc dann wenn man deutlich über Konsens liegt, ansonsten bitte sein lassen.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
02.10.25 12:45 #31095 Also Ad-Hoc
:)  
02.10.25 12:59 #31096 was aber wenn
der Kurs diesmal auf die gleichen Zahlen zweimal POSITIV reagieren wollte?  33342671  
02.10.25 14:05 #31097 dann kann man noch
1-2 Ad hocs hinterschicken:-)
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06.10.25 10:45 #31098 wenn ich auf den chart
schaue, finde ich das eine solide Basis,
man könnte auch sagen ...
schönes Sprungbrett ;-)  
06.10.25 13:11 #31099 Viele offene "Baustellen"
München – Der Wohnungsmangel in Deutschland ist deutlich gravierender als bisher angenommen – und er droht, sich weiter zu verschärfen. Nach Berechnungen des Pestel-Instituts fehlen allein in Westdeutschland derzeit rund 1,2 Millionen Wohnungen.
Die Zahl übertrifft frühere Schätzungen deutlich. Noch 2024 berechnete der Deutsche Mieterbund einen Mangel von 910.000 Wohnungen – damals allerdings für ganz Deutschland.

„Die Lage spitzt sich zu“, warnt Pestel-Chefökonom Matthias Günther. Unternehmen fänden immer schwerer neue Mitarbeiter, und viele Beschäftigte verzichteten auf einen Jobwechsel, weil sie keine bezahlbare Wohnung in der neuen Stadt fänden.
Der Wohnraummangel hemme die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, heißt es in der Untersuchung, die im Auftrag der Messe München erstellt wurde. Anlass ist die Eröffnung der Immobilienmesse Expo Real, die heute in München beginnt.

Das Pestel-Institut hat dabei sogenannte „strukturell leerstehende Wohnungen“ herausgerechnet – also Immobilien, die langfristig unbewohnt bleiben, etwa wegen Sanierungsbedarf oder ungünstiger Lage.
Wo die Mieten besonders stark steigen
Besonders schlimm ist die Wohnungsnot in Großstädten. Die meisten Wohnungen fehlen Deutschland in München: Im März fehlten dort laut Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung 74 Wohnungen je 10.000 Einwohner, etwa doppelt so viele wie im Bundesschnitt. Darauf folgen Berlin, Frankfurt und Hamburg.

Vor allem in Ostdeutschland blieben die Mieten laut der Studie zuletzt weitgehend stabil. Viele Landkreise und Städte dort verzeichneten Preisentwicklungen, die im Rahmen der allgemeinen Inflation oder sogar darunter lagen. Ausnahmen bilden Großstädte wie Berlin, Dresden, Leipzig oder Jena.

Ganz anders sieht es im Westen aus: In Regionen rund um Hamburg, im Rhein-Main-Gebiet sowie in weiten Teilen Baden-Württembergs und Bayerns stiegen die Mieten für Wohnungen einfacher Standards deutlich stärker – teils mehr als doppelt so stark wie die Verbraucherpreise insgesamt.

Quelle: Bild
 
06.10.25 14:12 #31100 Wohnungsmangel
Der Wohnungsmangel wird sich durch den demographischen Wandel in ein paar Jahren von selbst erledigen. Spätestens in 20-30 Jahren wird der Immobilienmarkt durch den starken Bevölkerungsrückgang dann auch massiv einbrechen. Wenn sich an der Geburtenrate nichts ändert, wird Deutschland in 60 Jahren nur noch halb so viele Einwohner haben. Durch den immensen "Flüchtlings"-Strom der letzten 10 Jahre wurde das Problem stark kaschiert, deshalb hat glaube ich auch kaum ein Politiker auf dem Schirm, wie schlimm der demographische Wandel uns (und allen anderen westlichen Ländern) in den nächsten Jahrzehnten noch zusetzen wird.  

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