Raum der Stille, Andacht und Kerzenlicht

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neuester Beitrag:  01.06.17 21:57
eröffnet am: 19.07.16 15:57 von: rosicosy Anzahl Beiträge: 486
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23.07.16 07:45 #26 Lebensfreude
23.07.16 08:12 #27 Freiheit der Gedanken

Man sagt, Alfred Herrhausen habe den obigen Spruch aus dem Talmud auf seinem Schreibtisch stehen gehabt.
Seine Gedanken hatten ihn an die mächtige Spitze der Deutschen Bank gebracht, als Vorstandssprecher.
An einem anderen Ort, in anderen Köpfen, entwickelten sich zu jener Zeit ganz andere Gedanken. Sie führten schließlich dazu, dass Alfred Herrhausen am Morgen des 30. November 1989 auf offener Straße durch eine Sprengfalle tödlich verletzt wurde.

Nicht umsonst heißt das Wortpaar: Frieden und Freiheit

Nur: Wie kann man Menschen erreichen und in Freiheit von Frieden überzeugen, wenn sie schon eine andere Überzeugung haben ??? Eine Antwort auf diese Frage ist Friedensnobelpreis-würdig.

Ich bin dann mal fort. Einige private Sachen regeln und klären. Irgendwann nächste Woche oder so bin ich wieder da. Es ist ein kleiner, stiller Thread, inmitten der turbulenten anderen Threads, das finde ich sehr schön. Und entspricht mir persönlich am ehesten.
Alles Gute Euch und haltet zusammen! Uns alle hier verbindet mehr, als uns bewusst ist!
Das ist wichtig ... und wird noch viel wichtiger werden!

 

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23.07.16 08:35 #28 Viel Erfolg rosicosy...komm bald wieder...
23.07.16 16:45 #29 Stille (Beethoven)
27.07.16 14:21 #30 München am 22.07.2016
03.08.16 22:22 #31 Gedanken - If you could read my mind, love
Gordon Lightfoot ... 1973
Leichtfuß ;-)

 
03.08.16 23:32 #32 chalisa

...Ich sagte, jene Menschen seien in einer besonderen Weise kalt. Wohl sind ein paar Worte über Kälte überhaupt erlaubt. Wäre sie nicht ein Grundzug der Anthropologie, also der Beschaffenheit der Menschen, wie sie in unserer Gesellschaft tatsächlich sind; wären sie also nicht zutiefst gleichgültig gegen das, was mit allen anderen geschieht außer den paar, mit denen sie eng und womöglich durch handgreifliche Interessen verbunden sind, so wäre Auschwitz nicht möglich gewesen, die Menschen hätten es dann nicht hingenommen.

Die Gesellschaft in ihrer gegenwärtigen Gestalt – und wohl seit Jahrtausenden – beruht nicht, wie seit Aristoteles ideologisch unterstellt wurde, auf Anziehung, auf Attraktion, sondern auf der Verfolgung des je eigenen Interesses gegen die Interessen aller anderen. Das hat im Charakter der Menschen bis in ihr Innerstes hinein sich niedergeschlagen. Was dem widerspricht, der Herdentrieb der so genannten lonely crowd, der einsamen Menge, ist eine Reaktion darauf, ein Sich-Zusammenrotten von Erkalteten, die die eigene Kälte nicht ertragen, aber auch nicht sie ändern können.

Jeder Mensch heute, ohne jede Ausnahme, fühlt sich zuwenig geliebt, weil jeder zuwenig lieben kann. Unfähigkeit zur Identifikation war fraglos die wichtigste psychologische Bedingung dafür, dass so etwas wie Auschwitz sich inmitten von einigermaßen gesitteten und harmlosen Menschen hat abspielen können. Was man so „Mitläufertum“ nennt, war primär Geschäftsinteresse: dass man seinen eigenen Vorteil vor allem anderen und, um nur ja nicht sich zu gefährden, sich nicht den Mund verbrennt.

Das ist ein allgemeines Gesetz des Bestehenden. Das Schweigen unter dem Terror war nur dessen Konsequenz. Die Kälte der gesellschaftlichen Monade, des isolierten Konkurrenten, war als Indifferenz gegen das Schicksal der anderen die Voraussetzung dafür, dass nur ganz wenige sich regten. Das wissen die Folterknechte; auch darauf machen sie stets erneut die Probe.<<

t. adorno
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03.08.16 23:37 #33 heart as wide

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04.08.16 06:17 #34 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 06.09.16 15:32
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 
04.08.16 22:48 #35 morenica sos

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04.08.16 23:06 #36 mill & cross

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05.08.16 22:17 #37 Was wir sind ...
 

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05.08.16 22:38 #38 Erblühen der Seele
06.08.16 21:50 #39 Die Rumpelwichte...
sind grad weggelaufen... Schönes Wochenende Allen..
 

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08.08.16 09:52 #40 Walzer der verlorenen Träume
... für einen verträumten, wunderleichten Beginn der neuen Woche, mit einem sanften Hauch von Melancholie ...
Komponist: Manos Hadjidakis

 
09.08.16 00:41 #41 Todestag von Sharon Tate
*1969
https://de.wikipedia.org/wiki/Sharon_Tate

Eine wirklich schöne Frau, die damalige Ehefrau von Roman Polanski, hochschwanger, brutal ermordet ...

In dieser Trampolinsequenz blieb (beispielhaft) ihre Lebensfreude und Schönheit erhalten. Und diese Lebensfreude erinnert daran, sich an dem Körper, den wir für eine gewisse Zeit während unserem Erdendasein bewohnen dürfen, zu schätzen, zu genießen und zu pflegen.
Dankbar zu sein.
Egal, ob dick oder dünn, klein oder groß, jung oder alt - er ist unser "Mittel", um Da zu sein !!
Ich finde diese Trampolin-Episode einfach wunderschön! Und angesichts des jähen Endes des Lebens dieser Schauspielerin ein angemessenes Statement in meinem Andachts-Raum.
Genieße das Da-Sein auf dieser Welt, höre ich leise!

 
09.08.16 12:57 #42 Nulla in mundo pax sencera


In der Welt gibt es keinen ehrlichen Frieden


Motette von Antonio Vivaldi


 
09.08.16 13:22 #43 Shine - Trampolin Szene
Shine - Der Weg ins Licht
(über den Pianisten David Helfgott)

#41 : "+1969" (kleines Kreuz nicht das Sternchen: Todestag 9. August 1969)
#42: Tippfehler "pax sincera" ...

 
12.08.16 12:29 #44 Ein Film mit einer sehr positiven Ausstrahlung

...unabhängig davon, was man von Bruno Gröning und seinem Wirken halten mag...  
12.08.16 12:45 #45 Selbstliebe
12.08.16 14:55 #46 la chapelle notre-dame du haut

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20.08.16 11:12 #47 Freier Wille
Eine Marionette entschließt sich dazu, die Fäden, die ihr Leben führen,  ...

 
20.08.16 11:45 #48 Minimalismus
Herzschlag, Blut, das durch Blutbahnen fließt, Atem, ... seit wir am Leben sind. Minimal, monoton, langweilig?
Einerseits ja, andererseits ... wow ... die Grundlage einer Vielfalt, die jede Vorstellung sprengt.

Steve Reich, Komponist im Bereich des Minimalismus und der Seriellen Musik, hier mit einer Komposition mit dem warmen Klang eines Holzschlaginstruments, der Marimba.


 
20.08.16 15:42 #49 "Weiße" Folter: z. B. Waterboarding
Körperlich bleiben keine sichtbaren Spuren zurück ...



 
20.08.16 23:04 #50 Norwegen

Erlend Apneseth, ein bekannter zeitgenössischer Violinist in Norwegen, mit seiner Handangerfiedel (Kastenhalslaute)

Nur eine kurze Zeile von ihm über diese Fingerübung, bei der er seine Geige als Zupfinstrument zum Schwingen bringt. Daraus ein kleines Element: exploring new techniques ...

Anders gesagt: neue Wege ausprobieren, das Leben in anderen Varianten entdecken.


 
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