ja natürlich spart der konsument früher oder später auch beim essen/trinken, insbesondere wenn es um auswärts essen ist. in den usa ist dies passiert und McD steuerte mit "dollar menüs" dagegen. das stabilisiert den umsatz, trifft aber die marge. dieses trading down kommt McD andererseits aber auch zugute, eben wenn viele von teureren läden zu McD wechseln. McD ging unter anderem darum sogar mit wachstum durch die rezession 2009. ein richtiger einbruch der gewinne ist daher nicht zu erwarten. der konzern hat sich auch in trüben zeiten immer bewährt und zeigte konstante gewinne.
das problem ist nur, der kurs ist derzeit relativ hoch. wenn jedes quartal dieses jahr so läuft wie das letzte, dann landet man beim derzeitigen kurs bei einem kgv von leicht über 20. das forward P/E also das geschätzte kgv in einem jahr wird aber im amerikanischen raum auf 16,1 geschätzt. hier liegt viel enttäuschungspotential, wenn es eben doch nicht so eintrifft. es stellt sich die frage, ob McD derzeit nicht etwas zu teuer ist, ähnlich wie Coca Cola.
Auf lange sicht muss man - meiner meinung nach - nichts befürchten, da das kgv über zeit auf basis des derzeitigen kurses sowieso fällt, selbst wenn die gewinne kaum/nicht wachsen. das liegt an dem konstant hohen aktienrückkaufprogramm (2-3,5 mrd $ pro jahr). Mcd hat im gegensatz zu den meisten unternehmen kaum investitionszwang und daher etwa den ganzen bilanzgewinn als free cashflow zur verfügung. darum kann man zur not eigentlich bei der aktie alles aussitzen. |