paragon AG mit Elektromobilität auf Kurs - Anleihe 2017/22 notiert bei 102,55 Prozent - Anleihenews


15.08.17 16:46
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Die paragon AG (ISIN DE0005558696 / WKN 555869) hat im ersten Halbjahr 2017 ein Konzernergebnis von 1,6 Millionen Euro (Vorjahr: 0,7 Millionen Euro) erzielt und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Das Konzern-EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) habe sich um 17,7% auf 8,0 Millionen Euro erhöht (Vorjahr: 6,8 Millionen Euro), was einer EBITDA-Marge von 14,5% entspreche (Vorjahr: 13,9%). Nach planmäßig erhöhten Abschreibungen von 4,3 Millionen Euro (Vorjahr: 3,3 Millionen Euro) habe sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 3,7 Millionen Euro (Vorjahr: 3,5 Millionen Euro) im ersten Halbjahr 2017 verbessert. Unter Berücksichtigung der Umsatzsteigerung habe sich die EBIT-Marge leicht von 7,2 auf 6,7% reduziert.

Elektromobilität-Umsatz wachse um 78%

Im ersten Halbjahr habe die Gesellschaft einen Konzernumsatz von 55,3 Mio. Euro erwirtschaftet (Vorjahr: 48,8 Mio. Euro). Das Wachstum resultiere aus der positiven operativen Geschäftsentwicklung in den Segmenten Elektronik und Elektromobilität. Während sich der Umsatz mit Dritten im Segment Elektronik um 5,9 Prozent erhöht habe, zeige das Segment Elektromobilität mit einer Steigerung von 78,1 Prozent die mit Abstand größte Dynamik, berichte paragon. Damit sei der Anteil dieses Wachstumssegments auf 14,5 Prozent des Konzernumsatzes gestiegen (Vorjahr: 9,3 Prozent).

Neue Unternehmensanleihe

ANLEIHE CHECK: Anfang Juli seien der paragon AG neue Finanzmittel aus der Begebung der Anleihe 2017/22 (ISIN DE000A2GSB86 / WKN A2GSB8) über 50 Millionen Euro mit einem Zinssatz von 4,5 Prozent und einer Laufzeit von fünf Jahren zugeflossen. Die Anleihe sei im Segment Scale für Unternehmensanleihen der Deutsche Börse AG notiert und habe einen aktuellen Kurswert von 102,55 Prozent (Stand 15.08.2017).

Die paragon AG habe bereits am ersten Tag der Zeichnungsfrist, ihre neue Anleihe mit einem gegenüber dem Zielvolumen erhöhten Gesamtvolumen von 50 Millionen Euro bei institutionellen und privaten Anlegern platzieren können. Die zweite Anleihe diene neben Wachstumsfinanzierungen auch der Refinanzierung des ersten paragon-Bonds 2013/18, der ein platziertes Volumen von 13 Millionen Euro habe (Zinskupon von 7,25% p.a.) und im Juli 2018 fällig werde.

Weitere Finanzkennzahlen

Die Bilanzsumme habe sich zum 30. Juni 2017 auf 119,7 Millionen Euro erhöht (31. Dezember 2016: 115, 6 Millionen Euro), was laut paragon hauptsächlich auf den weiteren Anstieg der immateriellen Vermögenswerte zurückzuführen sei. Das Eigenkapital der paragon AG liege unverändert bei 34,7 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote sei vor dem Hintergrund der leicht erhöhten Bilanzsumme zum Bilanzstichtag von 30 auf 29,0% gesunken.

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit habe sich im Berichtszeitraum trotz höherer Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens auf 1,7 Millionen Euro reduziert (Vorjahr: 4,7 Millionen Euro). Dies sei im Wesentlichen bedingt durch eine um 1,1 Millionen Euro geringere Zunahme der anderen Rückstellungen und Pensionsrückstellungen. Darüber hinaus hätten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Berichtszeitraum um 4,7 Millionen Euro erhöht, während im Vorjahr eine Reduzierung in Höhe von 3,4 Millionen Euro zu verzeichnen gewesen sei. Gleichzeitig habe sich die Zunahme der Vorräte um 1,3 Millionen Euro reduziert. Auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen hätten zugenommen.

Prognose für Gesamtjahr bestätigt

Auf Basis der Ergebnisse des ersten Halbjahres bestätige der Vorstand seine Umsatz- und Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr. Demnach solle der Konzernumsatz im laufenden Geschäftsjahr von 102,8 Millionen Euro auf 120 bis 125 Millionen Euro wachsen. Dabei werde eine EBIT-Marge von rund 9,0% bis 9,5% erwartet, was einem EBIT von 10,8 bis 11,9 Millionen Euro entspreche.

Auf das Segment Elektromobilität werde planmäßig etwa die Hälfte des Umsatzwachstums entfallen. Demnach werde dieses Segment im laufenden Geschäftsjahr mit rund 25 Millionen Euro zum Konzernumsatz beitragen. Das Segment Mechanik werde planmäßig die höchste relative Umsatzsteigerung verzeichnen. Demnach würden rund 4 Millionen Euro des Wachstumsbeitrags auf dieses Segment entfallen. Das restliche Umsatzwachstum verteile sich auf die im größten Segment Elektronik enthaltenen Geschäftsbereiche Sensoren, Cockpit und Akustik.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (15.08.2017/alc/n/a)





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