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US-Notenbank geht aufs Ganze
16.03.20 12:00
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Die US-amerikanische Federal Reserve zieht im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus alle Register, so die Experten von "FONDS professionell".
Am Sonntagabend um 17 Uhr Ortszeit habe die Notenbank bekannt gegeben, die Leitzinsen um einen vollen Prozentpunkt zu senken, berichte die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ). Damit lägen die Sätze wieder auf dem Tief der Finanzkrise im Jahr 2008, nämlich zwischen 0,00 und 0,25 Prozent. Zudem hätten die Währungshüter angekündigt, erneut in großem Stil Anleihen zu erwerben. Insgesamt möchten sie dem Markt 700 Milliarden US-Dollar zuführen. Es sei bereits das zweite Mal, dass die FED in diesem Monat geldpolitische Lockerungsmaßnahmen beschließe.
Grund sei die weiterhin grassierende Corona-Epidemie. Das Virus habe die amerikanische Bevölkerung vielerorts in Mitleidenschaft gezogen und die Wirtschaftsaktivität erheblich belastet, heiße es in einer Mitteilung der FED. Dieses Niveau wolle die Notenbank solange beibehalten, bis der geldpolitische Ausschuss überzeugt sei, dass die Wirtschaft die Krise überstanden habe und wieder auf Kurs sei.
US-Präsident Donald Trump habe das Vorgehen der FED begrüßt. Nur wenige Minuten nach Bekanntwerden der Entscheidung habe Trump erklärt, er sei "sehr froh" über diesen Zinsschritt und erwarte, dass die Marktteilnehmer davon "begeistert" sein würden.
Doch die Begeisterung lasse bislang auf sich warten. Im Gegenteil: Sofort nach Verkündung des Emergency Cut seien die Futures auf den Dow Jones-Index um mehr als 1.000 Punkte gefallen, berichte die Tageszeitung "Die Welt". Terminkontrakte auf den US-Index S&P 500 seien sogar noch tiefer abgestürzt. Wegen starker Verluste habe der Handel zeitweise sogar ausgesetzt werden müssen. Der DAX habe seinen Erholungsversuch vom vergangenen Freitag (13. März) beendet und sei am Montag erneut heftig abgestürzt. (16.03.2020/alc/n/a)
Am Sonntagabend um 17 Uhr Ortszeit habe die Notenbank bekannt gegeben, die Leitzinsen um einen vollen Prozentpunkt zu senken, berichte die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ). Damit lägen die Sätze wieder auf dem Tief der Finanzkrise im Jahr 2008, nämlich zwischen 0,00 und 0,25 Prozent. Zudem hätten die Währungshüter angekündigt, erneut in großem Stil Anleihen zu erwerben. Insgesamt möchten sie dem Markt 700 Milliarden US-Dollar zuführen. Es sei bereits das zweite Mal, dass die FED in diesem Monat geldpolitische Lockerungsmaßnahmen beschließe.
US-Präsident Donald Trump habe das Vorgehen der FED begrüßt. Nur wenige Minuten nach Bekanntwerden der Entscheidung habe Trump erklärt, er sei "sehr froh" über diesen Zinsschritt und erwarte, dass die Marktteilnehmer davon "begeistert" sein würden.
Doch die Begeisterung lasse bislang auf sich warten. Im Gegenteil: Sofort nach Verkündung des Emergency Cut seien die Futures auf den Dow Jones-Index um mehr als 1.000 Punkte gefallen, berichte die Tageszeitung "Die Welt". Terminkontrakte auf den US-Index S&P 500 seien sogar noch tiefer abgestürzt. Wegen starker Verluste habe der Handel zeitweise sogar ausgesetzt werden müssen. Der DAX habe seinen Erholungsversuch vom vergangenen Freitag (13. März) beendet und sei am Montag erneut heftig abgestürzt. (16.03.2020/alc/n/a)


