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ThyssenKrupp-Anleihe umsatzstark
08.12.15 08:30
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Umsatzstark zeigte sich in der vergangenen Handelswoche die bis November 2020 laufende Anleihe (ISIN DE000A14J579 / WKN A14J57) des deutschen Industrie- und Rüstungsunternehmen sowie Deutschlands größtem Stahl- und Technologieunternehmen, der ThyssenKrupp AG, so die Börse Stuttgart.
Der 750 Millionen Euro schwere Bond werde mit 1,75 Prozent p.a. verzinst und könne zu einer Stückelung von 1.000 Euro nominal gehandelt werden. Standard & Poor's bewerte das Papier mit BBB. Am Freitag habe der Bond bei 98,70 Prozent notiert, was einer Rendite von 1,90 Prozent entspreche.
Zu Wochenbeginn habe der Konzern einen potenziellen Großauftrag in Aussicht gestellt. ThyssenKrupp wolle in Australien einen milliardenschweren Auftrag für den Bau von bis zu zwölf U-Booten an Land ziehen. Das Geschäft könnte in "Down Under" laut dem Unternehmen Kern einer nationalen Werftenindustrie für den Marineschiffbau in der ganzen Region werden, bei dem der Konzern wohl 2.000 bis 3.000 Arbeitsplätze schaffen würde. Mit seiner Tochter Marine Systems sei ThyssenKrupp im Bau der Untersee-Fahrzeuge seit Jahren tätig.
Zudem werde der Stahlriese für einen Zementhersteller in Saudi-Arabien eine Zementanlage mit einer Gesamtleistung von 20.000 Tonnen bauen, inklusive zweier Zementklinker-Produktionslinien. Zuletzt hätten insbesondere die einstigen "Randsparten" für gute Nachrichten gesorgt. Die Aufzugssparte habe sich inzwischen zur Ertragsperle gemausert und Rekordergebnisse geliefert und der Autozulieferer-Bereich laufe weiterhin zufriedenstellend. (Ausgabe 47 vom 04.12.2015) (08.12.2015/alc/n/a)
Der 750 Millionen Euro schwere Bond werde mit 1,75 Prozent p.a. verzinst und könne zu einer Stückelung von 1.000 Euro nominal gehandelt werden. Standard & Poor's bewerte das Papier mit BBB. Am Freitag habe der Bond bei 98,70 Prozent notiert, was einer Rendite von 1,90 Prozent entspreche.
Zu Wochenbeginn habe der Konzern einen potenziellen Großauftrag in Aussicht gestellt. ThyssenKrupp wolle in Australien einen milliardenschweren Auftrag für den Bau von bis zu zwölf U-Booten an Land ziehen. Das Geschäft könnte in "Down Under" laut dem Unternehmen Kern einer nationalen Werftenindustrie für den Marineschiffbau in der ganzen Region werden, bei dem der Konzern wohl 2.000 bis 3.000 Arbeitsplätze schaffen würde. Mit seiner Tochter Marine Systems sei ThyssenKrupp im Bau der Untersee-Fahrzeuge seit Jahren tätig.
Zudem werde der Stahlriese für einen Zementhersteller in Saudi-Arabien eine Zementanlage mit einer Gesamtleistung von 20.000 Tonnen bauen, inklusive zweier Zementklinker-Produktionslinien. Zuletzt hätten insbesondere die einstigen "Randsparten" für gute Nachrichten gesorgt. Die Aufzugssparte habe sich inzwischen zur Ertragsperle gemausert und Rekordergebnisse geliefert und der Autozulieferer-Bereich laufe weiterhin zufriedenstellend. (Ausgabe 47 vom 04.12.2015) (08.12.2015/alc/n/a)


