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Statt Stabilitätsbonds nun Elitebonds?
28.11.11 09:07
BayernLB
München (anleihencheck.de) - Nach dem Ratingschock für Portugal und Ungarn gab es am Freitag auch für Italien noch einen Markt-Schock: Der Tesoro musste einen Durchschnittszins von 6,504% bieten, um ausreichend Nachfrage für 8 Mrd. EUR seiner Sechs-Monats-BOTS zu finden, so die Analysten der BayernLB.
Ein- bis zehnjährige Laufzeiten hätten einen bis Handelsschluss einen Renditeanstieg um 15 bis 82 BP erlitten. Im Wochenrückblick stelle sich auch die Bundmarkt-Entwicklung dramatisch dar; hier seien die Renditen im Vergleich zum 18.11. um bis zu 30 BP (10J) geklettert, die Kurve (2/10J) habe sich um 30 auf 180 BP versteilt. Anders das Bild bei US-Treasuries: Obwohl mit dem Scheitern des "Supercommittees" die Wende zu einer soliden US-Finanzpolitik außer Sicht geraten sei, hätten diese vom offenbar unerschütterbaren Safe haven-Status profitiert: Die zehnjährige US-Rendite sei auf 1,96% gefallen und habe ihren (negativen) Abstand zur Bundrendite im Wochenverlauf um 34 BP auf -30 BP ausgeweitet.
Der Nachrichtenfluss zur Euro-Schuldenkrise über das Wochenende sei gemischt gewesen. Medienberichte über einen 600-Mrd.-EUR-IWF-Kredit an Italien und die von Deutschland angeblich erwogene gemeinschaftliche Schuldenaufnahme mit den übrigen AAA-gerateten Euro-Mitgliedstaaten (sog. "Elitebonds") hätten mit einer kritischen
Bonitätseinschätzung sämtlicher EWU-Mitglieder von Moody's kontrastiert.
Die Geldmenge M3 dürfte im Euroraum im Oktober mit 3,4% ggü. Vj. etwas stärker als im Vormonat gestiegen sein. Die deutschen Verbraucherpreise sollten im November erneut stagniert haben, da die Nahrungsmittelpreise gesunken, die Energiepreise aber gestiegen sein dürften. Das GfK-Verbrauchervertrauen sollte im Dezember bei 5,3 stagniert haben. (28.11.2011/alc/m/a)
Ein- bis zehnjährige Laufzeiten hätten einen bis Handelsschluss einen Renditeanstieg um 15 bis 82 BP erlitten. Im Wochenrückblick stelle sich auch die Bundmarkt-Entwicklung dramatisch dar; hier seien die Renditen im Vergleich zum 18.11. um bis zu 30 BP (10J) geklettert, die Kurve (2/10J) habe sich um 30 auf 180 BP versteilt. Anders das Bild bei US-Treasuries: Obwohl mit dem Scheitern des "Supercommittees" die Wende zu einer soliden US-Finanzpolitik außer Sicht geraten sei, hätten diese vom offenbar unerschütterbaren Safe haven-Status profitiert: Die zehnjährige US-Rendite sei auf 1,96% gefallen und habe ihren (negativen) Abstand zur Bundrendite im Wochenverlauf um 34 BP auf -30 BP ausgeweitet.
Der Nachrichtenfluss zur Euro-Schuldenkrise über das Wochenende sei gemischt gewesen. Medienberichte über einen 600-Mrd.-EUR-IWF-Kredit an Italien und die von Deutschland angeblich erwogene gemeinschaftliche Schuldenaufnahme mit den übrigen AAA-gerateten Euro-Mitgliedstaaten (sog. "Elitebonds") hätten mit einer kritischen
Bonitätseinschätzung sämtlicher EWU-Mitglieder von Moody's kontrastiert.
Die Geldmenge M3 dürfte im Euroraum im Oktober mit 3,4% ggü. Vj. etwas stärker als im Vormonat gestiegen sein. Die deutschen Verbraucherpreise sollten im November erneut stagniert haben, da die Nahrungsmittelpreise gesunken, die Energiepreise aber gestiegen sein dürften. Das GfK-Verbrauchervertrauen sollte im Dezember bei 5,3 stagniert haben. (28.11.2011/alc/m/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0482 € | 125,1945 € | 0,8537 € | +0,68% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


