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Staatsanleihen unter Druck
25.01.12 09:20
BayernLB
München (anleihencheck.de) - Nach dem gestrigen leichten Renditeanstieg um 2 BP bei 10J Bunds und Treasuries und der leichten Kurvenversteilung bleiben heute die Staatsanleihen unter Druck, so die Analysten der BayernLB.
Ein gestiegener ifo-Index und eine weniger pessimistische FED (ihr Wortlaut habe ja nicht zu den eigenen Projektionen gepasst) könnten die Bund-Renditen über die 2%-Marke hieven. Nach der 2j. Treasury-Auktion stehe zudem die große 5j. Auktion an, was ebenfalls für etwas höhere Renditen spreche. Der ifo-Index werde nach dem guten ZEW-Index und den gestrigen PMI-Vorgaben sehr wahrscheinlich zum dritten Mal in Folge gestiegen sein. Die konjunkturelle Abkühlung sollte damit hinter uns liegen, so die Analysten der BayernLB.
Die FED werde in ihrer heutigen Sitzung zwar keine Änderung der Geldpolitik beschließen, aber wohl den jüngsten Daten Rechnung tragen, insbesondere den besseren monatlichen und wöchentlichen Arbeitsmarktdaten, etc., und ihre Projektionen leicht anpassen (Arbeitslosigkeit nach unten, Wachstum wohl etwas runter von den bisherigen, sehr optimistischen 2,5%). Außerdem erwarte man die Nennung der Leitzinserwartungen der FED-Mitglieder, die in die Projektionen mit einfließen würden. Darüber hinaus könnte erstmals ein Inflationsziel genannt werden. QE3 dürfte dagegen vor Mitte des Jahres kein Thema sein.
Bundesbankpräsident Weidmann habe gestern noch einmal dringend davor gewarnt, den Fiskalpakt aufzuweichen, wie es vorläufige Fassungen vermuten lassen würden. Mersch und Gonzalez-Paramo hätten dagegen die positiven Anzeichen für Europa betont, u. a. bezüglich des Wachstums und des zurückkehrenden Investorenvertrauens. Die ungarische Notenbank habe gestern den Leitzins unverändert bei 7% gelassen, nachdem der Druck auf den Ungarischen Forint als Folge der Gespräche von Orban mit der EU und dem IMF nachgelassen habe. (25.01.2012/alc/m/a)
Ein gestiegener ifo-Index und eine weniger pessimistische FED (ihr Wortlaut habe ja nicht zu den eigenen Projektionen gepasst) könnten die Bund-Renditen über die 2%-Marke hieven. Nach der 2j. Treasury-Auktion stehe zudem die große 5j. Auktion an, was ebenfalls für etwas höhere Renditen spreche. Der ifo-Index werde nach dem guten ZEW-Index und den gestrigen PMI-Vorgaben sehr wahrscheinlich zum dritten Mal in Folge gestiegen sein. Die konjunkturelle Abkühlung sollte damit hinter uns liegen, so die Analysten der BayernLB.
Die FED werde in ihrer heutigen Sitzung zwar keine Änderung der Geldpolitik beschließen, aber wohl den jüngsten Daten Rechnung tragen, insbesondere den besseren monatlichen und wöchentlichen Arbeitsmarktdaten, etc., und ihre Projektionen leicht anpassen (Arbeitslosigkeit nach unten, Wachstum wohl etwas runter von den bisherigen, sehr optimistischen 2,5%). Außerdem erwarte man die Nennung der Leitzinserwartungen der FED-Mitglieder, die in die Projektionen mit einfließen würden. Darüber hinaus könnte erstmals ein Inflationsziel genannt werden. QE3 dürfte dagegen vor Mitte des Jahres kein Thema sein.
Bundesbankpräsident Weidmann habe gestern noch einmal dringend davor gewarnt, den Fiskalpakt aufzuweichen, wie es vorläufige Fassungen vermuten lassen würden. Mersch und Gonzalez-Paramo hätten dagegen die positiven Anzeichen für Europa betont, u. a. bezüglich des Wachstums und des zurückkehrenden Investorenvertrauens. Die ungarische Notenbank habe gestern den Leitzins unverändert bei 7% gelassen, nachdem der Druck auf den Ungarischen Forint als Folge der Gespräche von Orban mit der EU und dem IMF nachgelassen habe. (25.01.2012/alc/m/a)


