Erweiterte Funktionen
Scope Ratings stuft MS "Deutschland"-Unternehmensanleihe herab
03.09.13 09:34
anleihencheck.de
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Das Rating für die Unternehmensanleihe (ISIN DE000A1RE7V0 / WKN A1RE7V) der MS "Deutschland" Beteiligungsgesellschaft mbH wurde von Scope Ratings von A auf ein BBB- herabgestuft, wie Scope Ratings heute informiert.
Das Rating wird zudem "under review" für eine weitere mögliche Herabstufung gesetzt.
Die Herabstufung wird mit den schlechten Prognosen des Unternehmens für 2013 begründet. Die Ratingagentur rechnet damit, dass im Unternehmen folgerichtig kurz- bis mittelfristig Liquiditätsengpässe entstehen können. Das erwartete EBITDA wird im laufenden Jahr nicht genügen, um die im Dezember 2013 zum ersten Mal fällige Kuponzahlung von ca. 3,4 Mio. Euro aus eigener Kraft zu bedienen. Für die ersten zwei Kuponzahlungen verfügt man über eine von der mittelbaren Gesellschafterin Aurelius AG für diese Zwecke zugesagte Kreditlinie. Das wird zu einer zusätzlichen Verschuldung führen, die das Unternehmensergebnis allerdings in den kommenden Jahren noch weiter belasten wird. Es ist auch fraglich, ob das Unternehmen die für 2014 geplanten wertsteigernden Investitionsmaßnahmen in das Schiff, das als Sicherheit für die Rückzahlung der Anleihe dient, umsetzen kann.
Die ursprünglichen Managementschätzungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung für die nächsten Jahre sollten auch nicht realistisch sein und eine weitere Außenfinanzierung könnte in Frage kommen. (03.09.2013/alc/n/a)
Das Rating wird zudem "under review" für eine weitere mögliche Herabstufung gesetzt.
Die Herabstufung wird mit den schlechten Prognosen des Unternehmens für 2013 begründet. Die Ratingagentur rechnet damit, dass im Unternehmen folgerichtig kurz- bis mittelfristig Liquiditätsengpässe entstehen können. Das erwartete EBITDA wird im laufenden Jahr nicht genügen, um die im Dezember 2013 zum ersten Mal fällige Kuponzahlung von ca. 3,4 Mio. Euro aus eigener Kraft zu bedienen. Für die ersten zwei Kuponzahlungen verfügt man über eine von der mittelbaren Gesellschafterin Aurelius AG für diese Zwecke zugesagte Kreditlinie. Das wird zu einer zusätzlichen Verschuldung führen, die das Unternehmensergebnis allerdings in den kommenden Jahren noch weiter belasten wird. Es ist auch fraglich, ob das Unternehmen die für 2014 geplanten wertsteigernden Investitionsmaßnahmen in das Schiff, das als Sicherheit für die Rückzahlung der Anleihe dient, umsetzen kann.
Die ursprünglichen Managementschätzungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung für die nächsten Jahre sollten auch nicht realistisch sein und eine weitere Außenfinanzierung könnte in Frage kommen. (03.09.2013/alc/n/a)
27.12.17
, Deutsche Börse AG
Anleihen: Renditen steigen
01.02.16
, Deutsche Börse AG
Anleihen: Sicherheit geht vor


