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RWI korrigiert BIP-Prognose für 2013 nach unten
11.12.12 12:08
aktiencheck.de
Essen (www.aktiencheck.de) - Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) hat seine BIP-Prognose für 2013 nach unten korrigiert. Dabei würden schwächelnde Exporte die Konjunktur im nächsten Jahr dämpfen.
Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung des RWI hervorgeht, erwartet das Institut für 2013 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um nur noch 0,3 Prozent; nach einem Zuwachs um 0,7 Prozent im laufenden Jahr. Damit ist das Institut skeptischer als bei seiner Prognose vom September, als für 2013 noch ein Zuwachs von 1 Prozent vorhergesagt worden war. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Investitionen der Unternehmen stärker als erwartet gesunken sind und sich später im kommenden Jahr erholen dürften. Zudem werden die Exporte aufgrund der wirtschaftlichen Schwäche im Euro-Raum voraussichtlich nur verhalten zulegen. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich weiter steigen und im Jahresdurchschnitt 2013 um 0,2 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent zunehmen. Die Lage der öffentlichen Haushalte bleibt günstig, für das kommende Jahr zeichnet sich ein Fehlbetrag von 0,5 Prozent in Relation zum nominalen BIP ab.
Laut dem RWI befindet sich Deutschland zur Jahreswende 2012/13 erwartungsgemäß in einer wirtschaftlichen Schwächephase. Im vierten Quartal dürfte das Bruttoinlandsprodukt merklich gesunken sein. Maßgeblich hierfür ist ein kräftiger Rückgang der Ausrüstungsinvestitionen, in dem sich die im Lauf des Herbsts deutlich verschlechterten Erwartungen der Unternehmen widerspiegeln. Allerdings gingen auch von den Exporten zuletzt keine Impulse mehr aus. Insbesondere die Nachfrage des Euro-Raums nach deutschen Gütern schrumpft mittlerweile deutlich. Wenig Dynamik zeigen derzeit auch die privaten Konsumausgaben. Dies alles trug dazu bei, dass die Industrieproduktion zuletzt kräftig zurückging. Gestützt wird die Konjunktur vor allem vom privaten Wohnungsbau, der weiterhin von den ungewöhnlich niedrigen Zinsen profitiert. Gleichwohl dürfte das BIP im Durchschnitt des Jahres 2012 noch um 0,7 Prozent zugenommen haben, nach 3,0 Prozent im Jahr 2011. (11.12.2012/ac/n/m)
Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung des RWI hervorgeht, erwartet das Institut für 2013 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um nur noch 0,3 Prozent; nach einem Zuwachs um 0,7 Prozent im laufenden Jahr. Damit ist das Institut skeptischer als bei seiner Prognose vom September, als für 2013 noch ein Zuwachs von 1 Prozent vorhergesagt worden war. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Investitionen der Unternehmen stärker als erwartet gesunken sind und sich später im kommenden Jahr erholen dürften. Zudem werden die Exporte aufgrund der wirtschaftlichen Schwäche im Euro-Raum voraussichtlich nur verhalten zulegen. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich weiter steigen und im Jahresdurchschnitt 2013 um 0,2 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent zunehmen. Die Lage der öffentlichen Haushalte bleibt günstig, für das kommende Jahr zeichnet sich ein Fehlbetrag von 0,5 Prozent in Relation zum nominalen BIP ab.
Laut dem RWI befindet sich Deutschland zur Jahreswende 2012/13 erwartungsgemäß in einer wirtschaftlichen Schwächephase. Im vierten Quartal dürfte das Bruttoinlandsprodukt merklich gesunken sein. Maßgeblich hierfür ist ein kräftiger Rückgang der Ausrüstungsinvestitionen, in dem sich die im Lauf des Herbsts deutlich verschlechterten Erwartungen der Unternehmen widerspiegeln. Allerdings gingen auch von den Exporten zuletzt keine Impulse mehr aus. Insbesondere die Nachfrage des Euro-Raums nach deutschen Gütern schrumpft mittlerweile deutlich. Wenig Dynamik zeigen derzeit auch die privaten Konsumausgaben. Dies alles trug dazu bei, dass die Industrieproduktion zuletzt kräftig zurückging. Gestützt wird die Konjunktur vor allem vom privaten Wohnungsbau, der weiterhin von den ungewöhnlich niedrigen Zinsen profitiert. Gleichwohl dürfte das BIP im Durchschnitt des Jahres 2012 noch um 0,7 Prozent zugenommen haben, nach 3,0 Prozent im Jahr 2011. (11.12.2012/ac/n/m)


