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OMV AG: Äußerst reger Handelsverlauf mit Hybridanleihen - Anleihenews
14.12.15 10:58
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Äußerst rege verlief der Handel in Stuttgart mit den beiden jüngst von der OMV AG emittierten Hybridanleihen (ISIN XS1294343337 / WKN A1Z6ZR; ISIN XS1294342792 / WKN A1Z6ZQ), so die Börse Stuttgart.
In Summe seien in den beiden Wertpapieren deutlich über 20 Millionen Euro im Verlauf der ersten Handelstage in Stuttgart umgesetzt worden.
Die beiden Hybridanleihen - jeweils mit einem Emissionsvolumen von 750 Millionen Euro, ohne Endfälligkeit und gestückelt in je 1.000 Euro - würden sich mit Blick auf die Zinsverläufe unterscheiden. Während das Papier mit der WKN A1Z6ZR einen fixen Kupon in Höhe von 6,25 Prozent p.a. bis Dezember 2025 biete, sei der Zinssatz der A1Z6ZQ nur bis Dezember 2021 auf 5,25 Prozent p.a. festgeschrieben. Zu diesen Terminen seien die Wertpapiere auch jeweils vom Emittent erstmalig kündbar - danach jährlich auf den 9. Dezember. Nach der Festzinsperiode würden sich beide Papiere in Floater auf den 5-Jahres Euro Swap-Satz zzgl. entsprechender Aufschläge verwandeln.
Ganz allgemein erkläre sich ein höherer Zinssatz von Hybrid- im Vergleich zu Unternehmensanleihen in deren Ausgestaltung - unendliche bzw. extrem lange Laufzeiten, zumeist Nachrangigkeit, etc. könnten daher auch dazu führen, dass Ratingagenturen Hybridpapiere dem Eigenkapital zurechnen würden.
Nach Angaben der OMV AG sei das Orderbuch für die beiden Papiere mit insgesamt mehr als 4 Milliarden Euro überzeichnet gewesen. Nachdem beide Anleihen zu 99,999 Prozent emittiert worden seien, sei es im weiteren Wochenverlauf zu deutlichen Abgaben gekommen.
Mit einem Konzernumsatz von 36 Milliarden Euro und einem Mitarbeiterstand von rund 25.500 im Jahr 2014 sei die OMV AG eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs. (Ausgabe 48 vom 11.12.2015) (14.12.2015/alc/n/a)
In Summe seien in den beiden Wertpapieren deutlich über 20 Millionen Euro im Verlauf der ersten Handelstage in Stuttgart umgesetzt worden.
Ganz allgemein erkläre sich ein höherer Zinssatz von Hybrid- im Vergleich zu Unternehmensanleihen in deren Ausgestaltung - unendliche bzw. extrem lange Laufzeiten, zumeist Nachrangigkeit, etc. könnten daher auch dazu führen, dass Ratingagenturen Hybridpapiere dem Eigenkapital zurechnen würden.
Nach Angaben der OMV AG sei das Orderbuch für die beiden Papiere mit insgesamt mehr als 4 Milliarden Euro überzeichnet gewesen. Nachdem beide Anleihen zu 99,999 Prozent emittiert worden seien, sei es im weiteren Wochenverlauf zu deutlichen Abgaben gekommen.
Mit einem Konzernumsatz von 36 Milliarden Euro und einem Mitarbeiterstand von rund 25.500 im Jahr 2014 sei die OMV AG eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs. (Ausgabe 48 vom 11.12.2015) (14.12.2015/alc/n/a)
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