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Nieding+Barth zu KTG Energie: Wenig Grund zur Hoffnung für Anleihegläubiger - Anleihenews
10.11.16 10:25
anleihencheck.de
Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Im Sog der massiven Probleme der KTG Agrar SE (ISIN DE000A0DN1J4 / WKN A0DN1J) hatte am 27. September 2016 auch deren Tochtergesellschaft KTG Energie AG (ISIN DE000A0HNG53 / WKN A0HNG5) einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt, so die Nieding+Barth Rechtsanwaltsaktiengesellschaft in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:
Die drei Monate, die das Unternehmen zur Restrukturierung Zeit hatte, werden Ende November ablaufen. Sollte die Situation sich bis dahin nicht verbessert haben, droht die Regelinsolvenz, von der insbesondere die Besitzer der bis 2018 laufenden 50-Millionen-Euro-Anleihe (ISIN DE000A1ML257 / WKN A1ML25) betroffen sein werden, die das Unternehmen 2012 begeben hatte.
"Bisher haben die Anleihegläubiger von dem Unternehmen noch herzlich wenig gehört. Es gibt weder einen Termin für eine Gläubigerversammlung, noch einen tragfähigen Sanierungsplan. Insgesamt gibt es nur wenig Anlass für Optimismus", sagt Klaus Nieding, Vorstand der Nieding+Barth Rechtsanwaltsaktiengesellschaft. Er rät betroffenen Anleihegläubigern dringend, sich zu organisieren und ihre rechtlichen Möglichkeiten bis hin zur Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen zu überprüfen.
Besonders ärgerlich dabei: Der Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung wurde seitens der KTG Energie AG einen Tag vor dem fälligen Zinstermin der Anleihe gestellt. "Hier droht die Gefahr, dass sich die Geschichte der KTG Agrar SE wiederholt, die ja auf einen nahezu völligen Untergang des Unternehmens hinauszulaufen scheint", so Nieding. Trauriger Höhepunkt dieser Geschichte bisher: Zum 22. November 2016 hat die Deutsche Börse die Einbeziehung der beiden KTG Agrar-Unternehmensanleihen in den Open Market gekündigt.
Die Anleihe der KTG Energie AG wird zwar noch gehandelt, ihr Kurs liegt allerdings nur noch bei rund 14 Prozent.
Geschädigte Aktionäre können sich bei der Kanzlei Nieding+Barth unter recht@niedingbarth.de registrieren lassen, um eine Prüfung und Durchsetzung möglicher Schadensersatzansprüche vornehmen zu lassen. (10.11.2016/alc/n/a)
Die drei Monate, die das Unternehmen zur Restrukturierung Zeit hatte, werden Ende November ablaufen. Sollte die Situation sich bis dahin nicht verbessert haben, droht die Regelinsolvenz, von der insbesondere die Besitzer der bis 2018 laufenden 50-Millionen-Euro-Anleihe (ISIN DE000A1ML257 / WKN A1ML25) betroffen sein werden, die das Unternehmen 2012 begeben hatte.
Besonders ärgerlich dabei: Der Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung wurde seitens der KTG Energie AG einen Tag vor dem fälligen Zinstermin der Anleihe gestellt. "Hier droht die Gefahr, dass sich die Geschichte der KTG Agrar SE wiederholt, die ja auf einen nahezu völligen Untergang des Unternehmens hinauszulaufen scheint", so Nieding. Trauriger Höhepunkt dieser Geschichte bisher: Zum 22. November 2016 hat die Deutsche Börse die Einbeziehung der beiden KTG Agrar-Unternehmensanleihen in den Open Market gekündigt.
Die Anleihe der KTG Energie AG wird zwar noch gehandelt, ihr Kurs liegt allerdings nur noch bei rund 14 Prozent.
Geschädigte Aktionäre können sich bei der Kanzlei Nieding+Barth unter recht@niedingbarth.de registrieren lassen, um eine Prüfung und Durchsetzung möglicher Schadensersatzansprüche vornehmen zu lassen. (10.11.2016/alc/n/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 0,011 € | 0,011 € | - € | 0,00% | 17.04./09:12 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A1ML257 | A1ML25 | 0,021 € | 0,011 € | |
Werte im Artikel



