K+S-Anleihe rege gehandelt - Niedriger Kalipreis belastet den Düngemittelhersteller - Anleihenews


31.10.16 09:29
Börse Stuttgart

Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Rege gehandelt wurde in der letzten Handelswoche die bis Dezember 2021 laufende Anleihe (ISIN XS099794135/ WKN A1YCR5) der K+S AG (ISIN DE000KSAG888 / WKN KSAG88), so die Börse Stuttgart.

Die Ratingagentur Standard & Poor's habe die Bonität von K+S erneut näher unter die Lupe genommen und die langfristige Kreditwürdigkeit vergangenen Freitag von "BBB-" auf "BB+" gesenkt. Damit hätten die Titel der Kasseler Firma nicht mehr das Gütesiegel "Investment-Grade", das Anlegern ein hohes Maß an Ausfallsicherheit anzeige. Darüber hinaus sei der Ausblick für den kriselnden Düngemittel- und Salzproduzenten "negativ". Es würden also weitere Abstufungen drohen. Anleger hätten zunächst Kasse in dem mit einem Kupon von 4,125 Prozent ausgestatteten Bond gemacht. Zu Wochenbeginn hätten dann auch wieder Käufe eingesetzt. Am 28.10. habe die Anleihe bei 111,85 Prozent notiert, was einer Rendite von 1,69 Prozent entspreche.

Experten hätten die Herabstufung vor allem mit den weiter sinkenden Kalipreisen begründet. Zudem habe nun der Konkurrent Belaruskali mit chinesischen und indischen Kunden Preise ausgehandelt, die lediglich bei 219 USD bis 227 USD je Tonne lägen. (Ausgabe 42 vom 28.10.2016) (31.10.2016/alc/n/a)